Der Zeckenbiss beim Hund

Der Zeckenbiss beim Hund

Auch wenn das Thermometer gefühlt Minusgrade anzeigt, naht der Sommer und damit steigt die Gefahr von einem Zeckenbiss beim Hund drastisch. Ehrlich gesagt, herrscht Alarmstufe Rot! Sissi Krauss gibt einen Einblick, was man beim Zeckenbiss beim Hund bzw bei einem Insektenstich tun kann und soll.

Frühling & Sommer sind die Hochzeiten für einen Zeckenbiss beim Hund

Zecken und Flöhe trinken gerne das Blut Ihres Hundes. Die Menge an Blut die diese kleinen Plagegeister trinken, schadet Ihrem Hund nicht, allerdings können diese Parasiten gefährliche Krankheiten übertragen. Deshalb sollten Sie Ihren Liebling vor dem Zeckenbiss beim Hund schützen.

Zeckenbiss beim HundBildangaben: Foto: Richard Bartz, Munich Germany Makro Freak (Original text : Richard Bartz, München aka -- de:Benutzer:Makro Freak) Quelle: Wikimedia Commons // creative commons CC BY-SA

Foto: Richard Bartz, Munich Germany Makro Freak (Original text : Richard Bartz, München aka — de:Benutzer:Makro Freak)
Quelle: Wikimedia Commons // creative commons CC BY-SA

Zecken sind je nach Wetterbedingungen und Gegend überwiegend von März/April bis Oktober/November aktiv. In besonders milden Wintern kommen diese auch im Dezember bis Februar vor. Zecken mögen es nicht zu kalt und nicht zu heiß, am liebsten sind Ihnen warme und feuchte Orte.

Sie lauern Ihrem Wirt meist auf einer Höhe von ca. 30 bis 60 cm in Gräsern, Waldrändern, umherliegenden Baumstämmen, Ästen und ähnlichem auf.

Also leider genau da, wo sie Hunde befallen können. Sie stechen an einer geeigneten Stelle in die Haut und trinken das Blut. Nach einigen Tagen fallen Sie vollgesaugt wieder ab. Der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist die am meist verbreitetste Zeckenart von West- bis Osteuropa. Sie kann über den Speichel Erreger wie Lyme-Borreliose (Lahmheiten) oder FSME Vieren übertragen werden, die die Frühsommer-Meningoencephalitis (Hirnhautentzündung) auslösen kann. Auch kann die seltene Babesia canis (Hundemalaria) übertragen werden und zwar von den ehr seltener auftretenden Auwaldzecken (Dermacentor reticulatus).

Das nächste Übel: Insektenstiche beim Hund

Wenn sich Bienen, Wespen, Hummeln oder Hornissen bedroht fühlen, können Sie zustechen. Diese sonst so nützlichen Tiere, welche uns und unseren Hunden im Grunde nichts tun wollen, zeigen sich dann von Ihrer unbeliebten Seite. Das Gift welches durch den Stachel abgesondert wird, kann schmerzhafte Schwellungen und Entzündungen verursachen.
Damit so wenig Gift wie möglich in das Blut gelangen kann, ziehen Sie den Stachel schnellstens, am besten mit einer Pinzette, aus der Einstichstelle heraus.
Kühlen Sie die Einstichstelle mit einem nassen, kaltem Tuch um die Schwellung klein zu halten und die Schmerzen zu lindern.
Gefährlich ist es, wenn Ihr Hund einen allergischen Schock erleidet oder ein Insekt verschluckt und von diesem in den Rachen gestochen wird! Dann hilft zur Kühlung Speiseeis und es muss so schnell wie möglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die genannten Ratschläge sind keine Ferndiagnose. Bitte suchen Sie im Zweifelsfall immer einen Tierarzt im Netz oder -immer empfohlen- in der Praxis auf!

Zur Beruhigung: Das alles ist (fast) harmlos im Vergleich zu dem Problem in Australien, wenn Ihr einen Schlangenbiss beim Hund befürchtet.

Und noch einmal das Bild von oben mitsamt der Quellenangabe:

ZeckeBildangaben: Foto: Felix Abraham Quelle: Wikimedia Commons // creative commons CC BY-SA

Foto: Felix Abraham
Quelle: Wikimedia Commons // creative commons CC BY-SA