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Hundegeschichten Peppi

Urlaub ist toll

In dieser Woche ist unsere Tierärztin so zufrieden mit meinen Blutwerten, dass ich ab dem Wochenende nur noch eine Tablette pro Woche nehmen muss. Das ist echt toll. Und ich bin so froh, dass die „Gartensaison“ wieder losgegangen ist:

Grillattacke!

Wenn die Zweibeiner grillen, dann kann man so schön zwischendurch die Grillzange ablecken oder wenn mal was runtergefallen ist vom leckeren Fleisch, dürfen Anni und ich uns das teilen, natürlich erst, wenn es abgekühlt ist! Den Grill „bewachen“ macht auch Spaß! Und Urlaub…

Der Hundrucksack – eine großartige Erfindung!

Letztes Jahr hat Frauchen Koffer gepackt und auch die Sachen von Anni und mir. Wir haben nämlich einen Hunderucksack, mit einem „eingebauten“ Wassernapf und einer Wasserflasche. In den Rucksack kamen unsere europäischen Ausweise, unsere Hundehaftpflichtversicherungen, eine Erste-Hilfe-Tasche für Hunde, ganz viele Tüten für unser großes Geschäft, Leckerlis, unsere Anschnallgurte für das Auto und eine zweite Wasserflasche. Alles wurde in dem Auto verstaut, Herrchen und Frauchen stiegen ein und MEIN Herrchen auch. Dann ging`s los. Wir sind ziemlich lange gefahren und haben ganz oft Pausen gemacht, damit Anni und ich ein bisschen laufen konnten. Wir sind auch über eine Grenze gefahren, aber wir wurden nicht kontrolliert. Also ging`s ohne Störungen weiter! Dann hielten wir plötzlich an, Frauchen stieg aus, um einen Zaun zu öffnen und als wir durchgefahren waren, musste sie ihn auch wieder verschließen. Das Ganze musste sie noch zweimal machen und dann waren wir da. Es war eine Almhütte, die mitten zwischen Kuhweiden lag, deshalb mussten auch die Tore immer wieder verschlossen werden. Die Hütte lag in 1600m Höhe und es gab weit und breit nur Wald und sonst nichts! Überall zwischen den Bäumen konnte ich die Kuhglocken hören und als das erste Mal diese ziemlich großen Kühe vor mir standen, hatte ich doch ein bisschen Angst. Sie waren ja auch echt neugierig und kamen immer auf uns zugelaufen, wenn sie uns sahen. Na ja, so oft kam da wohl auch niemand vorbei.

Die Hütte beim Berg

Es war einfach toll da oben. Herrchen musste jeden Abend den Wasserboiler einheizen mit Holz, damit warmes Wasser da war. Einen Kühlschrank gab es auch nicht, da war so eine Kammer in den Berg gebaut und da drin wurden unsere Sachen gekühlt. Vor dem Haus standen eine Bank und ein Tisch. Da wurde immer gefrühstückt und Anni und ich durften mit auf der Bank sitzen! Auch einen Angelteich hatten wir, da ist MEIN Herrchen immer mit mir angeln gewesen. Und noch was war toll: MEIN Herrchen hatte ein eigenes Zimmer ganz oben in der Hütte. Da kam man nur hin, wenn man hinter der Hütte den Berg hochgegangen ist. Da gab es einen Steg, der mit dem Dach der Hütte verbunden war. Und da haben MEIN Herrchen und ich geschlafen. Es gab in diesem Zimmer 4 Betten und ich habe natürlich alle Betten genutzt. Wenn ich mit dem einen Bett fertig war, bin ich einfach ins nächste gesprungen.

Erste Hilfe

Wir haben jeden Tag Wanderungen gemacht und hatten immer den Hunderucksack dabei. Das war auch gut so, denn an einem Tag habe ich mir den Fuß verletzt. Das tat echt weh und der Weg nach Hause war weit. MEIN Herrchen hat die Erste-Hilfe-Tasche herausgeholt und mir einen ganz tollen Verband gemacht. Abends waren Anni und ich immer total müde, haben noch gefressen und uns in der Hütte hingelegt. Einmal haben sie mich gesucht, alle sind voller Panik rumgerannt… sie hatten die Autotür aufgelassen und ich habe selig auf der Rücksitzbank geschlummert.

Urlaub ist wirklich schön!

Abends sind wir dann oft noch in einem Restaurant essen gewesen. Anni und ich durften auch da immer mitkommen. Wir hatten die ganzen Tage über so schönes Wetter, später hieß es, dass war die heißeste Woche in Österreich. Es hat so viel Spaß gemacht, wir waren jede Minute des Urlaub`s mit unseren Zweibeinern zusammen. Urlaub ist so schön und ich freue mich so sehr, das MEIN Herrchen mich mitgenommen hat, das war eine unvergessliche Zeit. Ich hoffe ich kann noch viele solche Urlaube mit MEINEM Herrchen verbringen und mit ihm durch die Betten toben und angeln gehen…

Ein Gastbeitrag von Katrin Kränzler

Bild & Quelle: Katrin Kränzler