Dieses war der erste Streich und der Zweite folgt sogleich

Dieses war der erste Streich und der Zweite folgt sogleich

Am 11.11.2012 – pünktlich zu Faschingsbeginn – fiel in meiner Zuchtstätte Hasenhirsch der erste Wurf der Rasse Bouvier des Ardennes in Deutschland. Die drei Mäderl Alpha, Alma und Anja bekamen jede Menge Aufmerksamkeit durch die Presse. Reporter und Kamerateams gingen bei uns ein und aus. Nach unserem sensationellen A-rdennes Wurf gehen wir nun in die zweite Runde. Am 06.März 2014 hat uns unsere Hündin drei wunderschöne B-ouviers geschenkt: Bazi, Bambi und Bibi.

Welpe Bambi mit Plastik KühenBildangaben: Bild & Quelle: August Oberhauser

Hasenhirsch Bambi (1 Tag) trainiert schon mal für den Anlagentest am Vieh.
Bild & Quelle: August Oberhauser

Der Bouvier des Ardennes galt als ausgestorben

Selbst in seiner Heimat, den belgischen Ardennen, ist der Bouvier des Ardennes so wenig verbreitet, dass er als lange Zeit als ausgestorben galt. Doch wie ein geheimer Schatz gehütet, überlebten einige Zuchtstämme in den Ardennen und im Norden des Landes bei Anvers. Völlig unerwartet wurde die Rasse 1983 wieder entdeckt und ab 1996 wieder offiziell gezüchtet. Der Bouvier des Ardennes ist ein unverfälschter Rindertreiberhund, der witterungsunempfindlich ist.

Rindertreiben mit HundBildangaben: Bild & Quelle: Club Francais du Bouvier des Flandres, via Kristin Oberhauser

Hasenhirsch Anja ist der erste Bouviers des Ardennes in Deutschland mit CANT und bis heute der einzige der den Test an Rindern abgelegt hat.
Bild & Quelle: Club Francais du Bouvier des Flandres, via Kristin Oberhauser

Witterungsunempfindlich und unermüdlich!

Wie alle Bouviers besitzen auch die Ardennentreibhunde keinen Eigengeruch. Er wird wegen seiner Unermüdlichkeit und seiner Zuverlässigkeit beim Treiben der Rinderherden und Bewachen des Hofes auch heute noch sehr geschätzt.

Er ist vom Aussehen und Wesen her eher rustikal

Durch sein struppiges Fell, die natürlichen Stehohren und seine angeborene Stummelrute besitzt er ein raues Aussehen. Auch sein Wesen ist ungewöhnlich: Es wird in den Büchern als derb und ungehobelt bezeichnet. Außerdem ist bei dem rustikalen Treibhund Anspringen Programm. Fremden gegenüber ist er gut gelaunt, wenn dieser von seiner Familie willkommen geheißen wird. Ein ungebetener Gast kann dagegen zur Zahnbürste werden. Seinen Herrn und dessen Familie dagegen vergöttert dieser hochintelligente Hund. Besonders Kinder und kleine Haustiere bemuttert er hingebungsvoll.

Kind und HundBildangaben: Bild & Quelle: Rainer Mayer

Die Kinderliebe der kleinen Bouviers ist umwerfend.
Bild & Quelle: Rainer Mayer

Ein toller Familienhund mit Spaß am Hundesport

Der triebstarke, kleine Bouvier eignet sich wegen seines gutes Gehorsams, seiner Arbeitsfreude, seiner außergewöhnlichen Beweglichkeit und Sprungkraft bestens für Hundesport wie IPO, Agility, Obedience, Dogdancing, Rettungshundearbeit, DiscDogging und vieles mehr. Ganz besonders stolz bin ich, mit Bö de la Bergerie Bourbonnaise den ersten Bouvier des Ardennes nach Deutschland geholt und den Weg für die weitere Verbreitung der Rasse geebnet zu haben.

Zwei HundeBildangaben: Bild & Quelle: Rainer Mayer

Unsere Zuchthündinnen Boe de la Bergerie Bourbonnaise (links) & Estive du Maugré (rechts). Boe de la Bergerie Bourbonnaise ist die einzige Bouvier des Ardennes der Welt mit Internationalem Schönheitschampion nach Arbeit und IPO3.
Bild & Quelle: Rainer Mayer

Dank der ausgezeichneten Veranlagung zum Gebrauchshundesport konnte ich mit meinen Hündinnen Bö und Estive nicht nur bei namhaften Leistungsrichtern und der Polizei, sondern auch beim weltweit größten Hundesportforum Working-Dog Aufmerksamkeit erregen. Seither ist die Rasse dort neben anderen Gebrauchshunderassen gelistet und hat die internationale Plattform erhalten, die sie verdient. Wenn Sie noch mehr über die Rasse erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf unserer Internetseite www.hasenhirsch.com

Ein Gastbeitrag von Kristin Oberhauser

Beitragsbild & Quelle: August Oberhauser, via Kristin Oberhauser; “Hasenhirsch Alma, Anja und Alpha im Alter von sechs Wochen “