Wie Du Dein Unterbewusstsein erreichst

Wie Du Dein Unterbewusstsein erreichst

Bewusstsein versus Unterbewusstsein

Stell Dir vor Du kommst nach Hause: Deine Familie erwartet Dich freudestrahlend. Sie begrüßen Dich, ganz so als hättet ihr euch seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Ihr tanzt um Tische und Stühle und seid überglücklich endlich wieder beisammen zu sein. Nach der ausgiebigen Begrüßung lasst ihr euch ein leckeres Essen schmecken. Voller Hingabe esst ihr alles leer , bis auf den letzten Krümel. Dann ist es Zeit den wohlverdienten Feierabend zu geniessen und ihr kuschelt euch zusammen aufs Sofa. Ihr versteht euch auch ohne Worte und entspannt einfach in der Stille. Durch die Terassentür hört ihr die nächtlichen Geräusche von draussen und räkelt euch dabei wohlig. Langsam schlummert ihr in das Reich der Träume und denkt noch kurz vor dem Einschlafen: „ Danke für so viel Fülle in meinem Leben. Ich bin mit Liebe und Freude gesegnet“

Aus wessen Welt könnte diese kleine Geschichte sein?

Richtig – es ist die Welt unserer Hunde: An einem perfekten Tag. Ein Leben in Wertschätzung, bedingungsloser Liebe , Vertrauen und Dankbarkeit.

Und – wie sieht Dein perfekter Tag aus?

perfekter Tag am LaptopBildangaben: rawpixel / Pixabay, creative commons public domain

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Arbeiten, Essen machen, die Kinder versorgen, zwischendurch Einkaufen und mit dem Hund Gassi gehen. Sport klappt vielleicht morgen.

Wir wollen (sollen) möglichst viel in einen Tag packen, dann haben wir vielleicht morgen mehr Zeit.

Die Realität sieht leider anders aus. Am nächsten Tag kommt wieder etwas Unvorhergesehenes und alles geht wieder von vorne los. Wir saugen alles auf,wie ein Schwamm, egal ob positiv , oder negativ und reagieren in unseren ureigenen Gedanken-und Handlungsmustern.

Stell Dir Dein Unterbewusstsein wie ein Gepäckförderband am Flughafen vor. Dein Gepäck sind all Deine Gedanken, Erfahrungen und Handlungen. So sind sie in Deinem Unterbewusstsein abgelegt und laufen in einer Endlosschleife immer wieder ab.

Wenn Du also etwas vom Gepäckband herunternehmen willst, musst Du es stoppen .

7 Tools um Dein Unterbewusstsein zu erreichen:

1) Gedanken in Deinem Unterbewusstsein entlarven: Schreibe Dir 1X täglich (am besten abends) Deinen Hauptgedanken/gefühl auf.Somit deckst Du Gedankenmuster auf und kannst dagegen steuern,wenn erforderlich.

2)Dein Ziel im Unterbewusstsein verankern: Stephen Covey beschreibt in seinem Buch „Die 7 Wege zu mehr Effektivität,“ dass wir verschiedene Rollen zu erfüllen haben: Als Angestellte/Selbständige,als Freund(in),als Hundehalter(in)….
Sind wir einmal ehrlich zu uns selbst: Irgendetwas,oder irgend jemand kommt immer zu kurz.
Schreib Dir also in JEDER Rolle, das für Dich momentan wichtigste Ziel auf- EINS nicht FÜNF! Wenn dann das eine Ziel erreicht ist, kannst Du Dir das nächste vornehmen. So vermeidest Du Frust und Stress.
3) Um Dein Unterbewusstsein zu fokussieren:
Nimm Dir davon ausgehend Dein Tagesziel vor. Was kannst Du an diesem Tag umsetzen, um Deinem Ziel mit der höchsten Priorität näher zu kommen? Das kann ein ganz kleiner Schritt sein. Hauptsache er geht in die richtige Richtung!

4)Um Deine Glaubenssätze im Unterbewusstsein umzulenken:

Brücke mit NEbel Bildangaben: Free-Photos / Pixabay, creative commons public domain

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Nimm Dir ein Mantra, eine Affirmation,oder Intention, um Dein Ziel zu unterstützen und Dein Unterbewusstsein in die richtige Richtung zu lotsen. Die Worte, die Du Dir dafür ausdenkst, solltest Du Dir leicht merken können,damit Du sie immer wieder im Laufe des Tages abrufen kannst.
Ein Mantra wäre zum Beispiel: OM SHANTI OM- wirkt ausgleichend auf Gefühle und Herz.
5) Um Dein Unterbewusstsein positiv zu stimmen:
Schreibe Dir Deine Glücks/Erfolgsmomente des Tages auf . Das bedeutet das Erlebnis und die dazugehörige Emotion, die es ausgelöst hat. So findest Du heraus,was Dich glücklich, gelassen und stolz macht.
6) Um Dein Unterbewusstsein im Schlaf zu programmieren:
Schlafe abends mit einer Selbst-Hypnose ein. Das läßt Deine Gedanken zur Ruhe kommen und positiv ausrichten. Das war für mich der absolute GO-Moment- und zwar in die richtige Richtung!
7) Deinem Unterbewusstsein signalisieren-Hey mir geht`s gut:
Belohne Dich selbst so oft wie möglich: Mach etwas , was Dir Spass macht: Sport, im Park sitzen, lesen,alles was Dich entspannt.

Die Königsdisziplin : Vom Unterbewusstsein zu mehr Bewusstsein

Durch mehr Bewusstsein erreichst Du ein positives Energiefeld.Sei Dir immer Deiner Energie=Emotionen bewusst,denn Dein Hund nimmt sie als Energie wahr, in dem sie unsere Körpersprache und den Tonfall deuten.
Oftmals wissen wir garnicht woher eine bestimmte Emotion gerade auftaucht. Sie kann ,tief verankert im Unterbewusstsein und durch einen bestimmten Reiz ausgelöst werden.
Bring Dich also BEWUSST immer wieder in Balance für und mit Deinem Hund, denn sie nehmen unsere Stimmung auf und versuchen diese auf irgend eine Weise zu kanalisieren.Wir sind also die Quelle für den Zustand unseres Hundes.

süßer HundBildangaben: PublicDomainPictures / Pixabay, creative commons public domain

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Unsere Hunde sind anpassungsfähig und sie wollen uns immer gefallen.Damit müssen wir achtsam umgehen. Uns obliegt es, seine Bedürfnisse zu erkennen und
diese in unseren Alltag mit ihm gemeinsam umzusetzen.

Mehr Bewusstsein in Verbindung mit Deinem Hund:

Übung 1:

Du kannst gerne mit Deinem Hund meditieren: Lege eine Hand auf seine Brust und die andere auf den hinteren Teil des Rückens. Versuche nun einen gemeinsamen Atemrhythmus aufzunehmen. Du wirst sehen wie Du so eine Verbindung aufbaust und Ruhe ausstrahlst.

Übung 2:

Solltest Du doch einmal in einem nervösen Zustand mit ,oder auch ohne Hund sein, halte einen Moment inne:Stell Dir jemanden vor,der für Dich Ruhe ausstrahlt. Dies beeinflusst Deine Atmung und Körperhaltung.

Übung3:

Bleibe für Dich und Deinen Hund in Verbindung mit der Natur.
Integriere ein neues Spiel für Deinen Hund in den Spaziergang: Ein Suchspiel, oder einen Hürdenlauf.
Alles um was es geht ist, Dein Unterbewusstsein zu beeinflussen, denn es beeinflusst Dich bei allem :In Deinem Handeln, Denken, Fühlen.
In meinen folgenden Beiträgen werde ich noch mehr auf das Unterbewusstsein und die Verbindung zu unseren Hunden eingehen.
Um mit den Worten von Anthony Robbins zu enden:

Akzeptieren wir was ist, lassen wir gehen was war und vertrauen wir auf das was kommt, nur dann können wir wachsen.

Ich verspreche nicht, dass der Weg einfach ist, aber er lohnt sich. Ich habe selbst diese Tools ausprobiert und praktiziere sie noch immer- täglich, denn die Routine bringt den Erfolg!
In diesem Sinne: Be balanced!

Schreibe mir gerne, was Deine Routine , oder auch Deine Herausforderung ist!
Meine Blogseite: balancemithund.com ist in Arbeit und geht in Kürze online!

Ein Gastbeitrag von Cornelia Braun

Titelbild & Quelle: Free-Photos / Pixabay, creative commons public domain