Brrr, es wird Winter…

Brrr, es wird Winter…

How to survive- wie bringst du deinen Hund fit durch die kalte Jahreszeit

Hatschiiii, hust hust…

Nach dem übermäßigen, fast schon gruselig langen Sommer sinken die Temperaturen täglich ein Stückchen tiefer.
Brrr, es wird Winter. Gerade in den kalten Jahreszeiten wo alle krank werden, jeder zweite am niesen ist, und fast täglich Krankmeldungen im Büro eintrudeln ist die richtige Ausrüstung, Stärkung des Immunsystems und Kleidung besonders wichtig.

Die Hunde können es kaum abwarten endlich im weißen, pudrigen Schnee zu wühlen, sich eine weiße Nase zu verpassen und das Leben zu genießen.

Aber wie halte ich meinen Hund fit über die Jahreszeit und schütze ihn vor Krankheiten und Infekten?

Vor allem ältere Hunde, Welpen oder Hunde mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders anfällig und holen sich schnell mal einen Infekt ab.
Natürlich gibt es auch hier wichtige Facts, wie man Infekten vorbeugen kann und unseren Vierbeiner aktiv und fit durch die kalte und dunkle Jahreszeit bringen können.

Bildangaben: Pixabay

bella67 / Pixabay

1. Pfotenpflege

Wer kennt es nicht… trockene, rissige Hände in der kalten Jahreszeit. Der Wechsel von nass/ kalt draußen und die trockene Heizungsluft drinnen kann nicht nur die Schleimhäute austrocknen sondern beansprucht generell unsere Haut. Richtige Cremes und Salben sind dabei die richtige Lösung und wirken dem entgegen. So auch bei den Hundepfötchen. Vorbeugend und regelmäßig die Pfoten eincremen und sie bleiben geschmeidig und belastbar.

2. Fellpflege

Kalte Jahreszeit heißt gleichzeitig intensives Pflegeprogramm für den Hund. Und das nicht nur bezogen auf die Pfoten :)
Im Herbst kommt es bei den Vierbeinern zum Fellwechsel- ausgelöst durch den Temperaturumschwung. Dabei kann es über fünf Wochen dauern, bis sich das dicke Winterfell gebildet hat. Um den ganzen Vorgang etwas zu unterstützen und zu beschleunigen sind unsere Bürstkünste gefragt. Regelmäßiges Bürsten regt die Durchblutung an und entfernt bereits gelöstes Fell, bevor es sich verfilzt.
Achtung: Kontrolliert regelmäßig eure Bürsten, da abgebrochene Zinken die Haut des Hundes verletzten können.

3. Ich weiß nicht, was ich anziehen soll

Was soll ich anziehen? Ich habe nichts in meinem Kleiderschrank? Ich brauch Wintersachen…
Kältere Temperaturen, dickere Kleidung- Standard.
So ist es auch für unsere Hunde wichtig ihnen Hundekleidung als Schutz gegen die Kälte anzuziehen. Bei manchen stößt das auf Kritik, hilft aber bei der Abwehr von Krankheiten. Ob ihr eurem Hund Kleidung anzieht oder nicht ist dabei natürlich euch überlassen. Just a Tipp am Rande. Dabei sind Hundemäntel besonders geeignet für zierliche Hunde mit wenig Körperfett. Aber auch für Welpen oder ältere Hunde ist ein Mantel eine sinnvolle Unterstützung.

4. Bewegung

Viel Bewegung und frische Luft sind die beste Medizin. Mit Bewegung und Spielchen kommt wenigstens keine Langeweile auf und der Hund bleibt körperlich und auch im Köpfchen fit. Dennoch sollte darauf geachtet werden, das der Hund sich nicht all zu lange auf nassen Böden legt und chillt, denn wie auch bei uns, erhöht sich dadurch z.B. das Risiko einer Blasenentzündung. Bei Kälte also immer schön in Bewegung bleiben! Bewegung, Bewegung, Bewegung …

5. Fettpölsterchen gegen Kälte

Im Winter haben Hunde oftmals einen höheren Energiehaushalt als im Sommer. Das liegt daran, dass die Tiere ihren Körper wärmen müssen und somit mehr Energie aufwenden. Zur Immunsystemunterstützung sollte acht darauf gegeben werden, dass Hunde wichtige Vitamine und Mineralstoffe zu sich nhemen. So eignen sich besonders Vitamin, Zink und essentielle Fettsäuren. Bei einer Erhöhung der Futtermenge sollte ein Auge auf das Gewicht gerichtet werden.

6. Hilfsmittel auf den Straßen: Streusalz und co.

Sinken die Temperaturen unter die Nullgradgrenze oder es zu Schneefall kommt, kommt schnell Streusalz zum Einsatz. Das mag für uns Menschen vielleicht von Vorteil sein und vereinfacht das Bewegen auf den Straßen, egal ob zu Fuß, mit dem Auto oder auf dem Fahrrad, ist aber für den Hund alles andere als gut. Die Pfoten unserer Vierbeiner können dadurch erheblich geschädigt werden. Durch die kleinen Körner/ Steine können schnell Risse in den bereits durch die Kälte strapazierten Pfoten entstehen. Seid ihr also an einem frösteligen Tag mit eurem Hund spazieren, solltet ihr besonders aufpassen und die Wiese bevorzugen. Nach dem Walk empfiehlt sich, die Pfoten des Hundes zu kontrollieren und mit lauwarmen Wasser abzuspülen. Eine andere Lösung für empfindliche Pfötchen sind spezielle Schühchen für unsere Vierbeiner.

Ihr wisst was zu tun ist. Einkuscheln und immer schön in Bewegung bleiben. Bleibt gesund und munter!

Titelbild & Quelle KlausHausmann / Pixabay Pixabay creative commons public domain