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Tierschutz

Informationen zu Adoption von Hunden sowie Tierschutz

Django draussen im Garten

Frauchen bat mich, euch einen Erfahrungsbericht meiner ersten 5 Tage zusammenzufassen. Ihr verlangt vielleicht Sachen von mir, ich bin doch nur ein Hundebaby… O.K., ich gebe zu, ein besonderes… na, dann will ich mal sehen, was ich für euch tun kann.

Also: Ich bin Django, mein genaues Alter verrate ich nicht, aber man schätzt mich auf ca. 4 Monate weil ich immer noch mein vollständiges Milchzahngebiss habe und wie mein Frauchen sagt, “mich meistens benehme wie ein Baby”.
Eigentlich sagt man ja, nur Katzen haben mehrere Leben, aber ich komme auch immerhin schon auf 4! – Ihr fragt euch wieso?

Mein erstes Leben

Mein erstes Leben war bei meiner Mama – daran kann ich mich nicht mehr so genau erinnern, aber da ich groß und kräftig geworden bin, kann das so schlecht eigentlich nicht gewesen sein.

2008.08 Django hinter Gittern

Bild & Quelle: Stefanie Masur

Mein zweites Leben

Mein zweites Leben war auf den Straßen Spaniens – darüber rede ich nicht gerne!

Mein drittes Leben

Mein drittes Leben war in der Obhut der Tierschutzengel, und wenn ich ehrlich bin, war ich da schon langsam ein bisschen gefrustet und hatte im Tierheim nicht einmal mehr Lust zum spielen und war sehr ruhig. Immerhin berichteten die andern Hunde, dass man als großes, schwarzes Männchen sehr schlechte Karten hat – und ich habe ja bereits eine Schulterhöhe von über 50 cm und das, obwohl ich erst 4 Monate alt bin. Voller Hoffnung war ich also wirklich nicht. Und als man mich dann auch noch in einen Transporter mit ganz vielen anderen Hunden und Katzen, die alle fast genau so viel Angst hatten wie ich, verfrachtete, dachte ich mein letztes Stündlein hat geschlagen.
Und die Fahrt nahm und nahm kein Ende…. Nach einer halben Ewigkeit gingen die Türen auf, ich habe nicht viel sehen können, habe aber mitbekommen, dass ein paar Tiere ausgeladen wurden. Ich habe mir vor lauter Angst in die Transportbox gepupst – pfui Spinne hat das gestunken! Und es war mir sooo peinlich!!! Die Fahrt ging weiter. Dann gingen wieder die Türen auf. Diesmal stellte man mich auch nach draußen und …

Mein viertes Leben

… mein viertes Leben begann damit, dass es schlagartig dunkel wurde!

Ein riesengroßer Mann stand vor meiner Box und brummelte etwas in einer seltsamen Sprache. Um ihn herum hörte ich emsiges Treiben, aber ich konnte nichts sehen, der nahm mir komplett die Sonne – Panik machte sich breit in meinem kleinen Kopf! „¡ Mierda !“ Dann drängte ihn eine sanftere Stimme ein Stück zur Seite und sprach in einem ähnlichen kauderwelsch auf mich ein – glaubt mir, jetzt war ich völlig verwirrt.
Der Mann öffnete die Transportbox und half mir heraus – obwohl ich gar nicht so recht wollte, die Frau hakte schnell den Karabiner der Leine an mein Halsband und da blieb mir dann gar nichts anderes mehr übrig also mich meinem Schicksal zu stellen.
Jetzt sah ich auch den ganzen Trubel und wollte ganz schnell in meine Box zurück – aber die Tür war schon wieder zu – Leute, ihr glaubt nicht, was ich für eine Angst hatte – kurzfristig natürlich nur!

Mein neues Frauchen führte mich von dem Trubel weg und hielt mir irgendwas superleckeres vor die Nase… O.K. dachte ich: Henkersmahlzeit – und ließ es mir schmecken.

Dann guckte ich sie mir noch mal etwas genauer an – sie roch gut nach Hund… hatte Matsch an den Stiefeln… liebe Augen… aber einen festen Griff. Seltsam, … ihre Stimme klang … nett … und wow, die wusste genau was ich mag: SCHMUSEN!!!

Django am Strassenrand

Bild & Quelle: Stefanie Masur


Dann kam der Mann wieder… sprach irgendetwas und bückte sich zur mir herunter… ich bedankte mich artig dafür, dass er mich freigelassen hat und – ihr werdet es nicht glauben, dieser riesige Mann mit der tiefen Stimme wusste auch, wo das kraulen am schönsten für mich ist und war gaaanz vorsichtig.
Da habe ich ganz schnell meine besten Seiten hervorgeholt und beschlossen mich so unwiderstehlich zu zeigen, dass die gar nicht anders können als mich zu behalten.

Erst waren wir auf einer großen Wiese, und sie haben mir das schmutzige Fell ein bisschen abgewischt, dann haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht – und dann musste ich schon wieder in ein Auto – oohjemine… ich hatte furchtbare Bedenken, aber die beiden waren echt geduldig. Nach dem ich mich vor lauter Aufregung noch mal schnell übergeben habe, war mir alles so egal, dass ich zwischen den Füßen meines neuen Frauchens im Fußraum eingeschlafen bin weil der Motor mich so schön in den Schlaf gebrummt hat. Hihihi, vielleicht auch, weil ihre Füße einen so wohligen Geruch verbreiten  ab und zu habe ich im Halbschlaf vorsichtshalber noch mal nachgesehen, ob das auch alles kein Traum war und habe geschlafen, bis ich geweckt wurde.

Ein Garten!

Na, dann mal los…
Hier ist einfach alles grün!? Und es riecht so ganz anders als ich es gewohnt bin… aber ganz viel nach Hunden, das muss ein gutes Zeichen sein!

Django auf der Terrasse

Bild & Quelle: Stefanie Masur


Diese Gartenpforte muss ich mir also merken, das ist leicht- 4 Stufen, am Haus vorbei und durch die Hintertür in den Keller. Wieso in den Keller???
Leine ab, auf den Arm (whow und das bei meinen 20 kg!) und ab in die Badewanne.

IN DIE BADEWANNE??? Hey, das hatte ich auf meinem Wunschzettel aber nicht angekreuzt! Igitt!!! Alles nass… und Seife … pfui! Wenigstens riecht sie nach nichts. Boah – und unterm Bauch? Und den Po auch??? Also Leute nun reicht es aber wirklich! Wie komme ich hier nur raus ohne jemandem weh zu tun? Druck! Sanfter aber stetiger Druck! Ne, klappt auch nicht, vom Regen in die Traufe.
Fertig?
Oh, abtrocknen ist lustig, aber schütteln macht noch viel mehr Spaß! Selber Schuld wenn jetzt überall Spritzer sind! … ach, das erklärt warum im Keller, gar nicht so dumm die Beiden.
Und was kommt jetzt? Wieder raus, um das Haus rum, 4 Stufen und durch die Vordertür… das ist ja klasse, so spare ich mir die lange Kellertreppe – so ein Hanggrundstück ist ja richtig praktisch!

Und wie es riecht

Oooohhh – hier riecht ja alles nach Hund – wunderbar *
Erst mal eine Kleinigkeit fressen und ganz viel trinken. Kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal etwas hatte. Bin völlig ausgetrocknet und… wie mehr gibt es nicht? Bauchweh? Hä? Woher will die wissen, wovon ich Bauchweh bekomme???!!!
Wieder raus? Jacke und Schuhe an heißt also rausgehen. O.K., das kann ich mir merken.

Man Leute, wartet doch bis ich von alleine zu euch komme, das mit dem gelockt werden ist schon so oft schief gegangen – ihr habt ja keine Ahnung! Aber von alleine komm ich gerne!!!

Na nu, ein Auto. Ohren hoch, aufpassen wer steigt denn da aus?
Ooohhh ist die niedlich eine ganz kleine süße Menschenoma die nach den gleichen Hunden riecht wie mein neues Frauchen – und lieb ist die auch – und redet mit mir – und die behalte ich auch! Die braucht bestimmt auch Schutz.
Und was ist das… HUNDE!!! Zwei große weiße, schöööön.

Und ein Menschenopa mit ´ner Brummstimme, zwar nicht so groß wie mein neues Herrchen, aber auch schmusefähig, den behalte ich auch!

Jackpot!

Sagt mal ehrlich, wenn ich nicht das große Los gezogen habe, dann weiß ich auch nicht!
Also Django benimm dich gut, damit die dich auch bloß behalten! Ganz viel schmusen, Hände stupsen, abschlecken, mit ihnen spielen und gut auf alle aufpassen! Ja, aufpassen kann ich sehr gut!
Die beiden großen weißen Rüden ignorierten mich völlig… na, besser als wenn sie mich verhauen würden dachte ich mir und passte immer ganz doll auf, dass ich auch ja sofort unterlasse was ich nicht soll wenn sie mich anbrummen. Der Spaziergang war nötig nach der langen Fahrerei und die Gegend ist superinteressant, hier riecht aber auch wirklich alles nach Hund, nach Wild, nach Katzen – nur an diese seltsame Sprache muss ich mich gewöhnen… was wollen die nur immer von mir? „¿ Qué es ?“ Am besten ich gucke, was die beiden großen Hunde machen und mache das nach, dann werde ich schon klar kommen.

Wieder im Haus. Ich darf offensichtlich überall hin, mal austesten was ich noch so darf. Schmusen während sie essen: nicht erlaubt, die großen Ärgern: nicht erlaubt, Nase auf den Tisch: nicht erlaubt … na, gut.

Der zweite Rüde geht mit Oma + Opa wieder weg, der andere bleibt hier… O.K., den muss ich also auch noch für mich gewinnen – das sollte doch gelacht sein, immerhin bin ich ein unwiderstehlicher Spanier mit einem ausgebildeten Selbstbewusstsein!

Die Nächte darf ich an Frauchens Bettseite verbringen, das ist klasse, wenn ich schlecht träume kann ich mir immer ganz schnell ein Küsschen holen um wieder einschlafen zu können – nur das man mich zur Nacht immer die Treppe hoch tragen muss ist doof. Aber noch mag (und soll) ich sie nicht gehen. Und hier oben kann ich eh besser auf die Beiden aufpassen.

Nachts Bescheid geben wenn ich muss: erlaubt!
Morgens ganz früh mit Herrchen schmusen bevor er zur Arbeit geht: erlaubt!
Nach der ersten Runde wieder zu Frauchen ans Bett: erlaubt!
Wenn ich nur nicht immer so lange nach dem großen – Franky heißt er weiß ich mittlerweile – rufen müsste, damit er auch hochkommt. Wie soll ich denn da unten auf ihn aufpassen wenn ich noch nicht alleine die Treppe gehen kann. Das verkompliziert die Sache ungemein, das passt mir gar nicht.

Nun denn am ersten richtigen Tag habe ich dann erst mal so viel Fressen vernagelt wie ich nur konnte. Leider hat mein Frauchen wieder alles in kleine Portionen aufgeteilt – was die immer mit den Bauchweh hat – sind doch meine Bauchweh, kann ihr doch egal sein.

Wald kann ich empfehlen

Herrchen ist zur Arbeit und Frauchen, Franky und ich gehen in den Wald.

Django + Franky beim Gassigehen

Bild & Quelle: Stefanie Masur

  • Sitz! … Was will sie von mir?
  • Sitz! … Was das wohl bedeuten soll… … na, ich setz mich mal lieber hin und warte ab was passiert und was Franky macht. Warum bekomme ich denn jetzt eine Belohnung? Na, egal, irgendetwas wird schon richtig gewesen sein.
  • Nur mal so zwischendurch Leute, Wald kann ich wirklich empfehlen, hier riecht es jeden Tag anders und man entdeckt jeden Tag etwas Neues. Außerdem sind hier nicht so viele Menschen – denn Menschen sind mir nicht geheuer, man weiß nie, wie freundlich die letztendlich wirklich zu einem sind! – und ich kann mich in Ruhe an alles gewöhnen.
    Sitz! … Hä? … Sie drückt mir den Po vorsichtig runter, ich setze mich, bekomme ein Leckerchen…. Aaahhh „Sitz!“ heißt ich soll mich auf meinen Popo setzen! Das ist leicht, das kann ich mir merken.

    Ich darf zwar an der Flexileine ein Stückchen vor laufen, aber ich halte mich lieber immer ganz dich bei ihrem Bein und max. bis zu Franky auf – schließlich kann ich in dieser seltsamen Sprache nicht nach dem Weg fragen wenn ich mich ausversehen verlaufe. Und außerdem kann ich so viel besser auf die Beiden aufpassen solange Herrchen zur Arbeit ist! In der Wohnung bleibe ich auch immer am besten ganz dicht bei ihr, man weiß ja, das die meisten Gefahren und Unfälle im Haushalt lauer. Und da mich Franky noch ignoriert habe ich eh nichts anderes zu tun. Tischbeine ankauen ist ja leider nicht erlaubt, Schuhe fressen auch nicht, aber Kaminholz darf ich mir nehmen, das ist gut, mir jucken doch die Milchzähne so und das Hundespielzeug ist da einfach nicht hart genug und geht auch viel zu schnell kaputt.

    Nachmittags kommt immer Oma mit Lemmy – so heißt der zweite Rüde – ich soll mich an die beiden Gewöhnen. Dabei ist das gar nicht nötig, habe die längst adoptiert, Oma habe ich auch schon im Sturm erobert, nur Lemmy macht noch einen großen Bogen um mich… hey ich bin zwar selbstbewusst und habe als es mir zuviel wurde mal im Affekt zurückgeknurrt, aber ich bin doch nur ein Baby, das kann er doch nicht so ernst genommen haben…, na, den werde ich auch noch für mich einnehmen, das wäre doch gelacht! Und dann beschütze ich sie A L L E !

    Abends wenn Herrchen von der Arbeit kommt brauche ich immer ein klein wenig Zeit weil ich über Tag vergessen habe wie groß er ist und wie brummig seine Stimme und das er ja leider ein Männchen ist… mit Männern ist das so eine Sache müsst ihr wissen. Hier gibt es leider auch wie in Spanien Männer in Arbeitskleidung mit Plastiksäcken, Männer mit großen Besen und … ach lassen wir das. Mein Herrchen schafft es immer in kürzester Zeit mich davon zu überzeugen, dass er ganz anders und supertoll ist! Und vor allem brauche ich bei ihm nicht so doll aufpassen beim Spielen, der kann richtig was ab, das ist super!!! Bei Frauchen muss ich immer ein bisschen aufpassen, aber das ist schon O.K., sie ist ja nur ein Mädchen. Aber man kann ihr prima das Zopfband klauen und in die langen Haare beißen 

    Und jetzt „Platz“!

    Gestern habe ich gelernt, was „Platz“ heißt. Ich muss mich auf den Bauch legen und liegen bleiben bis ich mein Leckerchen bekommen habe – wobei, ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie nicht vielleicht wollte, dass ich noch darüber hinaus liegen bleibe – das werde ich heute in Ruhe austesten. Da ich bereits begriffen habe was „Nein“, „Prima“, Super“, „Toll“, und „Nase vom Tisch“, „Django komm“ heißt, sollte das ja auch noch zu schaffen sein.
    Am Wochenende wollen wir mit Herrchen zusammen „unter Menschen“. Was auch immer das genau heißt … damit ich meine Beklemmungen verliere. Was zum Kuckuck sind Beklemmungen???

    Kinder, überall Kinder!

    Gerade eben sind wir dem Waldkindergarten begegnet – ich habe Franky ganz schnell gewarnt und bin zurückgeblieben, aber der wollte nicht auf mich hören, hat sich sogar hingelegt als die Kinder auf ihn zukamen, und die hatten alle Stöcker in der Hand, ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben ihn zu warnen, aber er ist einfach liegen geblieben und dann… dann haben die ihm ganz lieb ihre Hände gezeigt, ein Kind nach dem anderen und ihn ganz vorsichtig gestreichelt??? Das habe ich ja noch nie erlebt!!! Na gut, dann habe ich mir das auch ein bisschen von dichterem angesehen und siehe da, es ist tatsächlich gar nichts Schlimmes passiert. WOW!!! Aber anfassen lassen habe ich mich vorsichtshalber noch nicht. Vielleicht nächstes Mal.

    Und dann oh Schreck mitten beim spielen mit Franky auf dem Rückweg (jaaaa, er spielt mittlerweile mit mir, zwar nur wenn er will, aber das wartet mal ab, das änder ich auch noch  ) ist Frauchen der Griff der Flexileine aus der Hand gerutscht! Ich habe mich so erschreckt und bin natürlich weggelaufen, weil das klapperige Teil auf dem steinigen Waldweg fiesen Lärm machte und vor allem immer hinter mir her kam, ich wurde das ja nicht los. Aber Frauchen ist ganz cool geblieben, langsam und lieb hinter mir her, hat mir lachend erzählt, das gar nichts los ist und da dachte ich, wenn ich zur ihr zurücklaufe wird das sicher gleich in Ordnung kommen. Und Tatsache, war eigentlich gar nichts los.

    Eigentlich habe ich in den letzten Tagen noch so viel mehr erlebt und gelernt, z. B., dass ich mich erst setzen muss bevor ich die Leine anbekomme. Dass ich einen tollen großen Garten habe in dem ich ohne Leine spielen und Toben kann und sooo viel zu entdecken habe. Ich habe Franky gezeigt, wie man Regenwürmer findet, und das man die essen kann, das unter der Borke von Holzstücken Krabbelfiecher zu finden sind die Proteinreich sind und gar nicht so schlecht schmecken. Ich weiß das ich nicht an sein Napf darf und das ich bei Tisch nicht betteln darf und noch allerhand anderes. An Autos und Busse und LKWs muss ich mich noch gewöhnen, aber ins Restaurant durfte ich schon mit, weil ich schon so lange anhalten kann und… und… und…

    Aber jetzt bin ich echt müde und das muss euch reichen! Außerdem habe ich keine Zeit mehr, es gibt noch so viel zu entdecken und zu lernen und ich brauche meine Energie um groß und stark zu werden, damit ich auch auf alle aufpassen kann – das kann ich nämlich am besten – nach Schmusen und schlappern sagt Frauchen.

    Lieber Gruß euer Django *

    Ein Gastbeitrag von Stefanie Masur

    Alle Beitragsbilder & Quellen: Stefanie Masur

    Simone Sombecki mit Kimmi bei der Übergabe der Urkunde

    Seit 2009 veranstaltet die Tiertafel RheinErft e.V. einen DogWalk an den Ufern der Erft. Die Distanz für die Fellnasen kann Alter und Leistungsvermögen angepasst werden, wahlweise stehen 3, 6 und 10 Kilometer lange Parcours zur Verfügung. Unter dem Motto „Spazierengehen für einen guten Zweck“ stellen zahlreiche Sponsoren, pro gelaufenem Kilometer eine Dose Nassfutter oder 100 Gramm Trockenfutter zur Verfügung.

    Leider wurde in diesem Jahr kein Nassfuttersponsor gefunden, so das MeraDog als alleiniger Sponsor, Trockenfutter zur Verfügung stellte.

    Hier gilt der Appell allen Lesern und vor allem potenziellen Sponsoren (Firmen, Handel und Großhandel) sich am nächsten DogWalk zu beteiligen.

    Diese „Futterspende“ geht dann im kompletten Umfang an die Tiertafel in Bergheim. Nach den guten Erfahrungen der letzten Jahre, war sich der Veranstalter doch nicht sicher, ob das große Teilnehmerfeld von rund 340 Teilnehmern von 2014 „getoppt“ werden kann. Nach Abschluss der Veranstaltung, wurde eifrig gezählt und es waren 450 Teilnehmer, erneut ein großer Zuwachs. Große Freude herrschte bei allen Teilnehmern und natürlich auch bei der Tiertafel selbst, deren Futterbestände in den letzten Wochen knapp geworden sind.

    Neben den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern wurde die Veranstaltung auch unterstützt von

  • der Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, die den DogWalk offiziell eröffnete,
  • Simone Sombecki, Moderatorin von „Tiere suchen ein Zuhause”,
  • Niemandshunde e.V.(aktiv im Teilnehmerfeld)
  • Pittbull, Stafford & Co.,
  • Tierhilfe Nordwest und
  • vielen anderen Organisationen mehr.
  • Natürlich war die Veranstaltung auch mit einem bunten Rahmenprogramm versehen worden und auch für das leibliche Wohl war gesorgt.
    Kaffee, selbstgebackene Kuchen und Getränke gingen, bei den sommerlichen Temperaturen weg wie warme Semmeln. Die Tombola war gut besucht und auch die Verkaufsstände meldeten Verkaufsrekorde.

    Ein besonderes Highlight bildete Artem Sergienko (“Die Schlucht der freien Tiere”), der sein Buch vorstellte.

    Eine herzergreifende, ebenso lebensfrohe wie tieftraurige Geschichte über ein Rudel herrenloser Hunde am Rande der Großstadt.

    Die Übergabe der Teilnehmer – Urkunden wurde von Simone Sombecki übernommen, die mit ihrer Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ fast jedem Tierfreund ein Begriff ist. Sechs Jahre lang hat sie, mit Ihrer Hündin Schnucke, aktiv am Walk teilgenommen und seit 2014 lässt sie es sich nicht nehmen, die Teilnehmerurkunden im Ziel zu überreichen.
    Es bleibt zu hoffen, das sich auch andere Städte zu einer solchen Aktion entschließen und eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine stellen .Die Resonanz der Beteiligten beweist – Der Bedarf ist da und die Teilnahme ist kostenlos.

    ABER, wie kann es anders ein, einen Verbesserungsvorschlag gibt es noch:

    Die Distanz ist für ältere Hunde, insbesondere bei den hohen Temperaturen eine Qual. Zumal der neue Laufweg, vorbei am neuen Erftverlauf, teilweise über freies Gelände und völlig ungeschützt verläuft.

    Dabei sein ist alles, deshalb sollte eine neue Kategorie eingeführt werden. Dabei sein !!

    Ein Stempel für die Anwesenheit, danach dann die Klassifizierung von 3,6 und 10 KM. Eione weitere Idee kommt aus dem Kreis der Teilnehmer, für die älteren Schnuffelnasen eine Seniorenrunde einzuführen. Dies betrifft dann auch nicht nur die Vierbeiner.

    Ein Gastbeitrag von Burkhard Thom

    Nachfolgend einige Schnappschüsse von der aktuellen Veranstaltung.

    Bunter Trubel, rund um das Veranstaltungsgelände

    Bunter Trubel, rund um das Veranstaltungsgelände
    Bild & Quelle: Burkhard Thom

    Richtung Erftufer –die Massen setzen sich in Bewegung

    Richtung Erftufer –die Massen setzen sich in Bewegung
    Bild & Quelle: Passion-for-photography.de

    Artem Sergienko und Simone Sombecki

    Artem Sergienko und Simone Sombecki
    Bild & Quelle: Burkhard Thom

    Ein herrlicher Blick in die Erftaue, direkt an der Strecke

    Ein herrlicher Blick in die Erftaue, direkt an der Strecke
    Bild & Quelle: Burkhard Thom

    Bei blauem Himmel ein besonderes Vergnügen

    Bei blauem Himmel ein besonderes Vergnügen
    Bild & Quelle: Burkhard Thom

    Beitragsbild (“Simone Sombecki mit Kimmi bei der Übergabe der Urkunde”) & Quelle: Passion-for-photography.de

    Unterwegs mit Haustieren - WKDA

    Ein wahres Aufgebot an Hundeexperten hat die Seite “Wir kaufen Dein Auto” an den Start gebracht, um Tipps & Tricks rund um den Urlaub mit Haustieren in einem praktischen PDF-Ratgeber zu vereinen.
    Dazu gehören u.a. Vertreter von Agila, der Tierrettung, TierTV und UShip. Die müssen es schließlich wissen…

    Immerhin werden laut WKDA die Hälfte aller Hunde regelmäßig in den Urlaub mitgenommen. Gerade dann sind solche Ratgeber besonders wichtig!

    Die Inhalte

    Das Ratgeber-Dokument schneidet folgende Themen an:

    • Sicherung und Schutz des Haustieres, mit Vertiefungen zu Versicherungs-KnowHow und Impfbestimmungen
    • Transport- und Sicherungsmöglichkeiten, egal ob Auto, Zug, Flug oder Bus
    • Das kleine 1mal1 des Reisetags
    • Checklisten rür Reisegepäck und -apotheke
    • Ein Überblick zu tierfreundlichen Reisezielen

    Was uns gefällt ist der handliche Lesestil mit praktischen Tipps und Checklisten. Sehr verständlich und eingängig.

    Sehr praktisch

    Der Ratgeber geht insb auf folgende Aspekte ein:

    • Welche Mittel stehen dem Hundehalter zur Verfügung?
    • Welche Dienstleistungen gibt es?
    • Wie können Sie Ihr Tier beruhigen?
    • Welche Erste Hilfe-Kniffe sollte man kennen?

    Unser Highlight

    Unser persönliches Highlight ist der Service-Teil “Checklisten und Adressen”.
    Oder hättet Ihr gewusst, was bei bei Insektenstichen, Knochenbrüchen, Schock, Stromschlag oder Unterkühlung zu tun ist? Oder was auf keinen Fall bei der Reiseapotheke zu vergessen ist? Dann überblättert auf keinen Fall die Seiten 33 & 34.

    Wo geht’s zum Download?

    Der Ratgeber kann hier gefunden werden.

    Bild & Quelle: Wir kaufen Dein Auto

    Für die meisten Leser wird der Gedanke, den eigenen Hund auszusetzen, unerträglich sein. Doch leider ist genau das in Deutschland bittere Realität. Vor allem in der Sommerzeit, wenn viele Hundebesitzer verreisen, werden viele Hunde gnadenlos zurückgelassen. Viele von ihnen landen entweder auf der Straße oder werden direkt in den örtlichen Tierheimen abgegeben.

    Was Hundebesitzer dazu bewegt, ihr eigenes Tier auszusetzen, bleibt unbegreiflich. Bringt der beste Freund des Menschen die Urlaubspläne von Herrchen oder Frauchen zu sehr durcheinander? Ist kein Geld für eine Hundepension vorhanden? Oder war die Zeit vor dem langersehnten Urlaub zu knapp, sich anständig um das Tier zu kümmern? Eine Rechtfertigung für solch ein Verhalten zu finden, ist nicht einfach. Tatsache ist, dass gerade im Sommer die örtlichen Tierheime viele Neuzugänge verzeichnen.

    Tierheime brauchen Unterstützung

    Die meisten Tierheime in Deutschland stoßen ohnehin schon an ihre Kapazitätsgrenzen. Die zusätzlichen, von ihren Haltern nicht mehr erwünschten Tiere stellen die Tierschutzeinrichtungen vor zusätzliche Herausforderungen – Herausforderungen, die viele Tierheime aus eigener Kraft kaum bewältigen können. Damit in Not geratene Tiere die Zuwendung bekommen, die sie brauchen, sind Tierheime auf Unterstützung angewiesen. Kampagnen wie “Wir helfen den Helfern” von CosmosDirekt oder “Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier” des Deutschen Tierschutzbundes leisten bereits einen großen Beitrag, um die Situation in den Tierheimen zu verbessern. Denn ohne Spenden würden, laut Deutschem Tierschutzbund, knapp 50 Prozent der deutschen Tierschutzeinrichtungen kurz vor der Insolvenz stehen.

    In den letzten Jahren wurden die Probleme größer

    Angekündigt hat sich diese finanzielle Misere schon vor einigen Jahren: Seit Beginn der Finanzkrise ist das Geld knapp geworden, da die Tierheime seitdem weniger Spenden, Mitgliedsbeiträge oder andere Sponsorings erhalten.

    Bei durchschnittlich 20.000 Euro im Monat, die pro Einrichtung für Personal, Unterbringung, Medizin und Verpflegung benötigt werden, zählt jeder Cent.

    Deswegen hofft der Tierschutzbund nun auf die tatkräftige Unterstützung der Kommunen. Zwar fließen jetzt schon Finanzmittel in unterschiedlichem Umfang an die Tierheime, doch man kann vom Tropfen auf dem heißen Stein sprechen. Für eine aufgenommene Katze erhält zum Beispiel ein Heim im Raum Köln eine Pauschale von 100 Euro. Dass diese Summe bei durchschnittlichen Kosten von zehn Euro pro Tag und zu versorgendem Tier blitzschnell aufgebraucht ist, ist klar. Auch bei anderen Vierbeinern sieht die Lage nicht besser aus: Für die Aufnahme eines Hundes zahlt die Stadt 200 Euro. Bei durchschnittlichen Kosten von circa 21 Euro pro Tag reicht diese Summe gerade mal für knappe zehn Tage. Viel zu oft ist das Heim für die Tiere nicht nur ein vorläufiges Zuhause, sondern wird zur dauerhaften Unterbringung für Wochen oder Monate.

    Der Tierschutzbund möchte nun den Staat mehr in die Verantwortung nehmen und fordert insbesondere von den Kommunen zusätzliche finanzielle Unterstützung. Denn die Aufnahme von sogenannten Fundtieren oder beschlagnahmten Tieren sei eigentlich eine kommunale Aufgabe, die aber viel zu wenige Zuschüsse erhält. Die Kommunen hingegen geben die Verantwortung an den Tierschutz weiter. Eine rechtliche Grundlage gibt es dafür nicht. Unter dem Motto “Rettet die Tierheime” wurde nun ein offener Brief an die einzelnen Mandatsträger formuliert. Ein Apell, der dringenden notwendig ist, denn jetzt in der Sommerzeit ist die Situation besonders kritisch. Die vielen, von Urlaubern zurückgelassenen Tiere reißen ein zusätzliches Loch in die ohnehin schon knappen Budgets.

    Urlaub mit Hund kann so einfach sein

    Dabei könnte alles so einfach sein. Seinen Hund mit in den Urlaub zu nehmen, muss keine Belastung bedeuten. Schließlich gehört der Vierbeiner mit zur Familie und kann mit seiner treuen und liebenswürdigen Art den geplanten Urlaub sogar bereichern. Ein Besuch beim Tierarzt vor Reiseantritt, eine passende Unterkunft im Urlaubsland und ein EU-Heimtierausweis für eine Reise innerhalb der Europäischen Union. Und schon kann die Reise mit dem Vierbeiner losgehen. Um sein Haustier während des Urlaubs gut untergebracht zu wissen, bietet sich als Alternative eine Hundepension an. Wer Geld für eine Reise aufbringen kann, für den müssten die Kosten für eine Hundepension eigentlich Peanuts sein.

    Bild & Quelle: katja / Pixabay, creative commons public domain

    Wir lieben Hunde und genau das ist der Grund, warum wir gegen die Qualzuchten vorgehen. Es muss etwas getan werden, soviel steht fest.

    Bei der Hundezucht sollte endlich das Aussehen in den Hintergrund treten, und alles für die Gesundheit der Hunde getan werden!

    Ein wirklich schlimmes und trotzdem fast alltägliches Beispiel für Qualzucht ist die Berner Sennenhündin Tilda. Sie ist erst 16 Monate und wurde in ihrem zarten Alter schon 5 mal operiert. Denn sie leidet an ED und HD, der Ellenbogen-, und Hüftdysplasie. Damit sie ein vielleicht schmerzfreies Leben leben kann, haben Tildas Besitzer ihr u.a  künstliche Hüften implantieren lassen…

    Nun zu uns:

    Wir wollen einen Film drehen, in dem wir Auswege aus dem Dilemma Qualzucht aufzeigen: was muss in der Hundezucht geschehen, dass Hunde ein glückliches, gesundes und vor allem langes Leben führen können?

    Wir würden den Film sehr gerne selber finanzieren (tatsächlich haben wir schon einiges investiert, dass sieht man auch bei unserem Trailer); aber komplett kriegen wir das nicht hin. Deswegen haben wir ein Crowdfunding Projekt ins Leben gerufen: die Dokumentation wird von Hunde-Menschen wie dir finanziert.

    Ein Vorgeschmack – der Trailer

    Wie Ihr helfen könnt

    Es wäre wichtig, wenn wir alle an einem Strang ziehen und gegen das Unheil Qualzucht vorgehen würden. Also: wenn auch Du eine Veränderung willst, wie Züchter, Zuchtvereine und die Menschen Hunde züchten und mit ihnen umgehen: bitte unterstütze uns. Und wenn es nur 1 € ist! Was auch immer du geben kannst, hilft uns weiter!

    Interesse?

    Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, dann besuche uns doch einmal:

    https://www.indiegogo.com/projects/quo-vadis-canis-where-will-it-all-end-dog/x/11013004#/story

     

    Für weitere Informationen besuche auch unsere anderen Plattformen:

     

    Facebook: https://www.facebook.com/quovadiscanis

    Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=c0-796-fVto

    Und natürlich auch in unserem Blog: www.quovadiscanis.com

     

    Du hast Frage, Anregungen, Ideen, die wir im Film verwirklichen könnten?

    Dann schreib uns:

    kim@quovadiscanis.com

    Ein Gastbeitrag von Kim Hampl

    Bild & Quelle: geralt / Pixabay, creative commons public domain

    Wildhund in Afrika über Videokamera beobachtet

    Können Sie sich wild lebende Hunde vorstellen? Ich hab da meine Schwierigkeiten. In Afrika gibt es aber tatsächlich noch ein paar wenige, die Afrikanischen Wildhunde. Deren Zahl ist allerdings so klein, dass sie bereits auf der roten Liste für vom Aussterben bedrohte Tierarten steht. Schade, denn ihr soziales Verhalten lässt auf eine bemerkenswerte Spezies schließen.

    So gibt es innerhalb eines jeden Rudels eine Art „Sozialversicherung“, die bei Krankheit, Mutterschaft und „Arbeitsunfall“ einsetzt und die Ernährung derer sichert, die nicht an der Jagd teilnehmen können (indem die gesunden Tiere ihre Beute mit den „Sozialfällen“ teilen).

    Damit die Farmer nicht zum Gewehr greifen

    Neben Krankheiten wie Tollwut und Staupe, übertragen von streunenden Hunden, sind die Menschen maßgeblich für die Nahezu-Ausrottung der Afrikanischen Wildhunde verantwortlich. Insbesondere Farmer haben hier in der Vergangenheit aus Angst um ihr Vieh schnell zur Waffe gegriffen, Fallen aufgestellt oder Giftköder ausgelegt.

    afrikanischer Wildhund verendet

    Bild & Quelle: Hunde helfen Hunden, via Thomas C. Bernadotte


    Ein paar der letzten noch wild lebenden Afrikanischen Wildhunde leben derzeit im Mangetti-Gebiet, einem Landstreifen zwischen Etosha und Kaudum im Nordosten Namibias. Dort gibt es insgesamt fünf Rudel, die auf einer etwa 2.000 Quadratkilometer großen Rinderfarm vermutlich schon über Generationen hinweg leben. Für die Hunde ergeben sich hier schnell lebensbedrohliche Konflikte mit den Farmern – vor allem dann, wenn sie die Rinder der Farmer jagen. Nur was bleibt den Wildhunden anderes übrig, wenn sich ihre natürlichen Beutetiere kaum mehr in ihrem Jagdgebiet aufhalten, weil die Rinder sämtliche Grünflächen abgrasen.
    Rudel Wildhunde

    Bild & Quelle: Hunde helfen Hunden, via Thomas C. Bernadotte

    Dr. Wolf und Wolfsblut gemeinsam für die Afrikanischen Wildhunde

    Der Tierarzt Dr. Altstaedten, auch bekannt als Fernsehtierarzt Dr. Wolf, besitzt hervorragende Kontakte zur Naankuse Stiftung, die sich seit 2006 für ein Nebeneinander von Mensch und Wildtier einsetzt und mit den Farmern im Gespräch steht. Um die betroffenen Wildhunde zu schützen ist es für die Mitarbeiter von Naankuse wichtig, den Bestand zu überwachen. Dafür werden spezielle Wildkameras an den Wasserstellen installiert.

    Wildhund in Afrika wird behandelt

    Bild & Quelle: Hunde helfen Hunden, via Thomas C. Bernadotte


    Da die finanziellen Mittel für eine flächendeckende Überwachung fehlen, haben sich Dr. Wolf und Wolfsblut zusammengetan und die Aktion “Hunde helfen Hunden” ins Leben gerufen. Wolfsblut ist bei vielen Hundehaltern bekannt für getreidefreies Hundefutter, dessen Zusammensetzung die Nahrung der Ur-Hunde zum Vorbild hat und diese mit dem Wissen unserer Zeit verbindet.

    Hunde helfen Hunden

    Die Beschaffung der benötigten Wildkameras ist das erste Projekt der Aktion Hunde helfen Hunden. Zu dessen Finanzierung gibt es von Wolfsblut die neue Futtersorte African Dog, mit nur natürlichen Inhaltsstoffen und echtem Wildgeflügel als Hauptbestandteil.

    Wildhund in Afrika über Videokamera beobachtet

    Bild & Quelle: Hunde helfen Hunden, via Thomas C. Bernadotte


    Für die zweckgebundene Verwendung des Geldes wurde die Wolfsblut Stiftung gegründet, eine gemeinnützige Organisation, deren Ziel der Schutz bedrohter Tierarten ist. Die Wolfsblut Stiftung sorgt dafür, dass der gesammelte Betrag auch tatsächlich zum Kauf der Wildkameras verwendet wird und dass diese Kameras im Mangetti-Gebiet dafür eingesetzt werden, den Bestand der wenigen noch wild lebenden Afrikanischen Wildhunde in Namibia zu erhalten.

    Sie können die Aktion auf www.hunde-helfen-hunden.de unterstützen.

    Ein Beitrag von Thomas C. Bernadotte

    Alle Bilder & Quellen: Hunde helfen Hunden, via Thomas C. Bernadotte

    Nach Schätzungen der ESDAW und der RSPCA leben in Portugal rund 2 Millionen Hunde. Neben den heimischen portugiesischen Hunderassen sind auch viele Hunde anzutreffen, die eigentlich nicht aus Portugal stammen und auf anderen Wegen ins Land gekommen sind.

    Hunde-Statistiken in Portugal: Fehlanzeige

    Wie viele davon in Familienhaushalten leben und wie viele auf der Straße, ist nicht ganz eindeutig geklärt. Nach Schätzungen von ESDAW belief sich die Zahl 2014 auf 250.000 Tiere, die RSPCA geht von rund 500.000 obdachlosen Hunden aus.

    Fest steht allerdings, dass das Problem von Jahr zu Jahr wächst und die Zahl der Tiere stetig zunimmt.

    Und damit stellt sich für uns natürlich unmittelbar die Frage, wie es um diese Tiere bestellt ist – und wer sich um sie kümmert.

    Wie in Portugal Tierschutz aussieht

    In Portugal ist Tierschutz kein wirklich wichtiges Thema, was sowohl politische als auch ökonomische Gründe hat. Obwohl es ein Tierschutzgesetz gibt, entscheiden letztendlich die Kommunen selbst, wie sie mit Straßentieren umgehen.

    Der Entscheidungsprozess

    Der Bürgermeister einer Kommune hat dabei erheblich mehr Einfluss als beispielsweise in Deutschland und kann frei entscheiden, welche Leute seiner Partei welche Ämter bekleiden.

    Der Bürgermeister und seine Partei stellen somit unter anderem auch den Amtsveterinär, der nahezu freien Handlungsspielraum besitzt.

    Er kann entscheiden, wie er mit Straßentieren verfahren will, ob das Problem überhaupt angegangen werden soll etc.

    Regionale Unterschiede

    In ländlichen Regionen beziehungsweise in solchen Regionen, in denen wenig bis gar kein Tourismus herrscht, werden Straßenhunde in der Regel toleriert. Darum ist die Anzahl der Straßenhunde in den nördlichen Gegenden von Portugal, beispielsweise in Porto oder in Vila Real höher als in den touristischen Ballungszentren.

    Denn dort, wo der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle ist, wollen die Kommunen ihr Straßenbild nicht durch streunende Hunde “verschandeln” lassen.

    Darum veranstalten manche Gemeinden große Aktionen, bei denen freilaufende Hunde zusammengetrieben und abtransportiert werden. Alle Tiere lassen sich dabei nicht einfangen, aber auf diese Weise können Gegenden wie die Algarve oder Tourismus-Knotenpunkte wie Lissabon von sich behaupten, geringere Populationen an Straßenhunden zu besitzen.

    EU-Richtlinien werden nicht umgesetzt

    In Portugal sieht der Tierschutz eigentlich vor, dass verwaiste oder abgegebene Hunde, den EU-Richtlinien entsprechend, zunächst in Tierheimen aufgefangen und eine gewisse Zeit gehalten werden, ehe man sie entweder weitervermittelt oder sie einschläfert.

    Tatsächlich haben wilde Hunde in Portugal aber keinen hohen Stand. Sie werden als eine Belastung angesehen und oft auf schnelle und billige Weise entsorgt.

    Alte Hunde werden von Tierheimen auf die Straße gesetzt, damit sie dort entweder aufgrund ihres Alters oder als Folge eines Verkehrsunfalls sterben.

    Welpen entsorgt man teilweise einfach in der Mülltonne.

    Maßnahmen zur Regulierung wie die Kastration oder eine standardisierte Einschläferung sind in Portugal vom Tierschutz nicht vorgesehen: Auch Impfungen gegen übliche Hundekrankheiten des Mittelmeerraums wie

  • Ehrlichiose,
  • Leishmaniose,
  • Filariosis oder
  • gegen Wurmbefall
  • werden nicht durchgeführt. Denn diese Maßnahmen kosten Geld, welches die Kommunen nicht aufbringen wollen. Stattdessen bezahlen sie private Unternehmen, welche die Tiere einfangen und oft noch direkt vor Ort töten sollen. Dabei geht von den Hunden von Portugal eigentlich keine Gefahr aus. Die meisten Tiere sind Fremden gegenüber zwar misstrauisch, verlieren aber schnell ihre Scheu und suchen den Kontakt zu Mensch und Tier. Trotzdem geht man in Portugal gegen sie vor, um den Touristen ein vermeintlich besseres Bild des Landes und seiner Tourismusziele zu präsentieren.

    Organisationen, die in Portugal Tierschutz betreiben

    ANIMAL

    Um den unerträglichen Zuständen in Portugal entgegen zu wirken, haben sich diverse Organisationen gebildet, welche sich in Portugal für den Tierschutz engagieren und auch Hunden ohne Besitzern eine Chance auf ein normales Zuhause geben möchten. Eine dieser Organisationen ist ANIMAL, welche sich im Jahr 1994 in Portugal gegründet hat und ein Teil der ECEAE (die Europäische Koalition für die Beendigung von Tierexperimenten) ist. Die Mitglieder von ANIMAL reisen durch das Land und halten Informationsveranstaltungen und Kampagnen ab, welche die Öffentlichkeit auf das Problem des mangelnden Tierschutzes aufmerksam machen und ein Bewusstsein dafür schaffen soll, wie Tiere behandelt werden sollten Gleichzeitig setzt sich ANIMAL verstärkt für den Schutz der Tiere vor grausamen Tierexperimenten ein.

    Mehr Infos unter: http://animal.org.pt

    Animal Welfare

    Eine andere Organisation ist die Portugese Animal Welfare aus Großbritannien. Dabei handelt es sich um eine kleine Organisation aus Suffolk, welche regelmäßig nach Portugal reist, um dort Tierschutzheime und andere Tierschutzorganisationen zu besuchen. Die Organisation will den örtlichen Anlaufstellen für verwaiste Tiere helfen und aufgenommene Tiere an neue Besitzer in und außerhalb von Portugal vermitteln. Spenden sammelt sie über ihren gemeinnützigen Verein in England sowie über Ladenlokale in Regionen wie der Algarve.

    Mehr Infos unter: http://portugueseanimalwelfare.onesuffolk.net

    APAA (Association for the Protection of Animals in the Algarve)

    APAA wurde in den 1990er Jahren gegründet, mit dem Ziel Straßenhunden wieder ein Zuhause zu geben, sei es in Portugal oder in EU-Ländern wie Deutschland. Man betrieb sogar einen eigenen Shelter, musste diesen jedoch aus finanziellen Gründen wieder aufgeben. Immerhin kann sich die Organisation noch durch 3 Shops entlang der Algarve sowie Spenden finanzieren und somit sein hehres Ziel weiterverfolgen!

    Mehr Infos unter: http://www.apaaportugal.com

    Bianca

    Die Organisation Bianca ist ein weiteres Beispiel für eine private Tierschutz-Initiative. Seit 2002 betreibt diese Organisation in Portugal mehrere private Auffangstationen für Straßenhunde- und Katzen, wobei der Hauptsitz in Sesimbra liegt, einer Kleinstadt in der Nähe von Lissabon, wo besonders hart gegen Straßentiere vorgegangen wird. Bianca bemüht sich darum, so viele Tiere wie möglich von der Straße zu holen und an Privatleute zu vermitteln, damit auch diese Tiere schnellstmöglich wieder ein Zuhause finden und kein weiteres Opfer der portugiesischen Politik gegen Straßentiere werden.
    Derzeit finden hier über 200 Tiere ihr Zuhause.

    Mehr Infos unter: http://www.bianca.pt/english/

    Hunde aus Portugal adoptieren

    Abschließend folgt nun noch eine Check-Liste mit Dingen, die man beachten sollte, wenn man einen Hund aus Portugal adoptieren möchte und damit der Misere vieler Strassenhunde ein Ende bereiten mag.

    1) Kontakt herstellen:

    Der erste Schritt zu einer Adoption ist der Kontakt zu einer Tierschutzorganisation oder Tierauffangstelle, welche sich mit Adoptionen beschäftigt. Hierfür gibt es sowohl deutsche als auch ausländische Anlaufstellen im Internet. Bei den Adoptionsstellen kann man sich in der Regel schon die Hunde aussuchen, die man adoptieren möchte, damit man genau weiß, welche Ansprüche der Hund hat und ob man ihm die entsprechende Zeit und Pflege zukommen lassen kann, die der Hund benötigt. Eine kleine Check-Liste zu diesem Thema findet sich auch hier.

    2) Der Transport:

    Der Transport des Hundes wird normalerweise durch die Adoptionsstelle organisiert. Entweder haben die Mitarbeiter der Organisation die Hunde bereits nach Deutschland geholt oder sie haben Kontakte direkt vor Ort, welche die Hunde in Portugal betreuen und den Transport bewerkstelligen. Je nachdem, wie die Adoptionsstelle es vorsieht, kann man den Hund dann entweder direkt in Deutschland am Flughafen bei der Einreise abholen oder man vereinbart einen günstigen Treffpunkt, wo das Tier in Empfang genommen werden kann.

    3) Die Schwierigkeiten des ersten Kontakts:

    Auch wenn die Hunde bereits eine gewisse Zeit in einer Auffangstelle verbracht haben und sich wieder etwas mehr an Menschen gewöhnt haben, bedeutet eine Adoption für sie sehr viel Stress. Gerade der Transport ist eine große Belastung, da viele Hunde es nicht mögen, wenn sie längere Zeit in einem Flugzeug oder in einem Auto liegen müssen und sich nicht frei bewegen können. Darum stehen die Hunde nach einem Transport auch normalerweise sehr unter Spannung und reagieren auf zu viele unbekannte Menschen eventuell abwehrend. Es empfiehlt sich deshalb, nicht direkt mit der ganzen Familie los zu fahren, um den neuen Hund abzuholen, sondern nur einzeln zum Treffen zu kommen. Soll die Übergabe am Flughafen stattfinden, dann sollte man den Hund direkt nach der Anreise erst einmal von dem Strom an Menschen wegführen, die auch aus dem Flugzeug kommen und ihm die Zeit geben, sich wieder etwas zu beruhigen. Wenn der Hund mit einem Wagen transportiert wird, kann man dem Fahrer nach der Ankunft bereits eine Leine und ein Halsband geben, welches er dem Hund noch im Wagen anlegt, damit die Übergabe dann leichter ist.

    Nach der Übergabe braucht der Hund erst einmal ein wenig Zeit, um sich mit seinem neuen Besitzer ein wenig vertraut zu machen. Hier kann es helfen, dem Hund beispielsweise durch das Anbieten von Leckerlie etwas mehr Zuversicht zu geben und langsam eine Verbindung zu ihm aufzubauen, ehe man ihn dann mit nach Hause nimmt, um ihn dort mit dem Rest der Familie und mit seiner neuen Unterkunft bekannt zu machen.

    4) Zur Gesundheit:

    Auch wenn manche Organisationen vorab die Gesundheit der Hunde in Portugal oder nach der Anreise in Deutschland überprüfen, gibt es keine Gewährleistung, dass ein neuer Hund kerngesund ist. Auf den Stress der Reise und der neuen Umgebung reagieren manche Tiere mit Nahrungsverweigerung und auch mit Durchfall. Das heißt nicht zwingend, dass die Hunde krank sind, sondern zunächst einmal, dass die Belastung durch die Umstellung für sie sehr groß ist. Das Wichtigste in der Anfangszeit ist, dass die Tiere einen ruhigen Platz bekommen und ausreichend Wasser haben. Bei der Ernährung sollte man ein wenig auf die Mengen achten, da die Tiere über Monate hinweg nur sehr wenig und eher unregelmäßig gefressen haben. Wenn man ihnen einen vollen Napf hinstellt, werden sie den auch komplett leer machen, selbst wenn ihre Mägen an solche Mengen nicht mehr gewöhnt sind. Darum ist es gut, wenn man dem Hund in der ersten Zeit eher halbe Portionen serviert und die Menge dann langsam steigert, sollte man bemerken, dass er die kleineren Portionen gut vertragen kann.

    Ein Besuch bei einem Tierarzt ist innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Adoption Pflicht, um zu überprüfen, ob mit dem Hund alles in Ordnung ist. Hier sollte man auch sagen, dass der Hund aus Portugal kommt und nachfragen, ob er auf Kokzidien und Giardien geprüft werden kann und um eine Entwurmung bitten.

    In manchen Fällen kann es aber auch trotz eines Besuchs beim Arzt dazu kommen, dass der Hund krank wird. Dies hängt häufig mit der Züchtung und der Haltung zusammen, die ein Hund in Portugal erfahren hat. Es gibt keine Garantien, dass man einen komplett gesunden Hund adoptieren kann und einer Adoptionsstelle ist kein Vorwurf zu machen, wenn ein Hund in Deutschland krank werden sollte.

    5) Zur Stubenreinheit:

    Bei adoptierten Hunden muss man zunächst davon ausgehen, dass sie nicht stubenrein sind. Das liegt einfach daran, dass die Tiere lange Zeit auf der Straße gelebt haben und dort ihr Geschäft immer und überall verrichten konnten. An die Haltung in einem Haus oder in einer Wohnung müssen sie erst wieder gewöhnt werden und entsprechend lernen, dass sie ihr Geschäft nicht überall verrichten können.

    6) Anfallende Kosten:

    Für das Adoptieren eines Hundes fallen natürlich auch Kosten an. Diese unterscheiden sich aber von Organisation zu Organisation. Manche veranschlagen eine sogenannte Schutzgebühr in Höhe von 250 Euro, andere möchten dagegen 320 Euro haben oder dergleichen. Die Schutzgebühr ist mit der Übernahmegebühr für den Hund vergleichbar. Für die Überführung der Tiere von Portugal nach Deutschland muss man dagegen meistens nichts bezahlen. Dafür fallen Kosten für die Anschaffung von Hundesachen wie Näpfen, Futter, einer Decke oder einem Korb, Halsbändern und Leinen an und auch der Besuch beim Arzt will bezahlt werden. Der letzte Kostenpunkt ist die Registrierung des Hundes und das eventuelle Chippen, damit man den Hund auch legal in Deutschland halten kann. Im Zweifelsfall kann man sich auch mit der Adoptionsstelle noch einmal beraten, wenn man weitere Fragen zur Adoption oder mehr darüber erfahren möchte, wie in Portugal der Tierschutz gestaltet ist.

    Beitragsbild & Quelle zu “Tierschutz in Portugal”: Alexas_Fotos / Pixabay, creative commons public domain

    ehrenamtlicher tierarzt

    Fremde Länder und Kulturen kennenlernen, Wissen vermitteln und nachhaltig zum Tierschutz beitragen, wo dieser, bedingt durch die schlechte wirtschaftliche Lage und Armut, eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die Arbeit als ehrenamtlicher Tierarzt ist eine einzigartige Möglichkeit, um Tieren weltweit direkt zu helfen.

    Weltweit leiden Tiere durch ungenügende tiermedizinische Versorgung. Mangelndes Tierschutzbewusstsein der Tierhalter und fehlendes Wissen im tiergerechten Umgang mit Haus-, Nutz- oder Wildtieren verstärken das Leid der Tiere zusätzlich. So auch in Gambia.

    Die Westafrikanische Republik ist das kleinste Land Afrikas – und der erste Einsatzort für das Team von TIERÄRZTE WELTWEIT in diesem Jahr. Ein Großteil der 1,7 Millionen Gambier ist auf die Landwirtschaft und damit auf das Wohlergehen der eigenen Tiere angewiesen. Da

    es viel zu wenig Tierärzte und tierärztliches Fachpersonal im Land gibt, leiden die Tiere leider häufig unter unbehandelten Krankheiten und Verletzungen. Bis heute gibt es keine universitäre tierärztliche Ausbildung im Land.

    Die Situation der Tiere und Menschen in Gambia langfristig zu verbessern ist auch Florian Reicherts Anliegen. Der Nottierarzt aus Berlin reist als Ehrenamtlicher für TIERÄRZTE WELTWEIT nach Gambia, wo die Welttierschutzgesellschaft gemeinsam mit den lokalen Partnern einen auf mehrere Jahre ausgelegten Kurs für sogenannte Paravets ins Leben gerufen hat. Diese werden zu tierärztlichem Fachpersonal ausgebildet, das sich um die Erstversorgung von Haus- und Nutztieren in den Gemeinden und Dörfern kümmert.

    ++++++++Interview mit Florian Reichert von Tierärzte weltweite++++++++

    Wir haben vor seiner Abreise bei ihm nachgefragt:

    „Herr Reichert, warum sind Sie Tierarzt geworden?”

    „Seitdem ich denken kann, wollte ich Tierarzt werden. Aufgewachsen mit Tieren um mich herum, war es schon immer mein Wunsch gewesen, ihnen zu helfen. Das liegt wohl auch in der Familie. Mein Urgroßvater hat schon Hunde und Fische gezüchtet. Dass ich also mal mit Tieren arbeiten würde, wurde mir quasi in die Wiege gelegt.“

    „Sie sind praktizierender Nottierarzt in Berlin. Warum haben Sie sich für das Programm TIERÄRZTE WELTWEIT beworben?“

    „TIERÄRZTE WELTWEIT ist eine tolle Gelegenheit, meine Grenzen auszutesten und dabei etwas Gutes zu tun. Ich engagiere mich schon seit Jahren ehrenamtlich, bisher allerdings nur auf regionaler Ebene. Da ich zudem gerne reise und mich für verschiedene Kulturen interessiere, ist das Programm von TIERÄRZTE WELTWEIT wie für mich gemacht. „

    „Was interessiert Sie besonders an dem Einsatz in Gambia?“

    „Ich bin auf die Menschen und deren Mentalität gespannt. Gambia ist ein faszinierendes Land mit seinen ganz eigenen Herausforderungen für mich als Tierarzt. Ich freue mich einfach, etwas von meinem Wissen und Können weiterzugeben und den Tierschutzgedanken vor Ort zu stärken.“

    Wie man mitmachen kann

    Sind Sie approbierte Tierärztin oder approbierter Tierarzt mit mindestens drei Jahren praktischer Berufserfahrung, guten Englischkenntnissen und Spaß am Lehren?
    Dann bewerben Sie sich für einen von unseren internationalen Einsätzen unter www.welttierschutz.org/ehrenamtliche-tierarzte/

    Allgemeine Informationen gibt es hier.

    Bild & Quelle: TIERÄRZTE WELTWEIT, via Joana Tornow