Schnitzeljagd im Wald?

Schnitzeljagd im Wald?

Langsam wird`s ja wieder warm und besser draußen, zum Glück. Anni und ich sind fast den ganzen Tag im Garten unterwegs und passen auf das Grundstück auf. Gebellt wird auch schon so manches Mal, aber nur außerhalb der Mittagsruhe, sonst gibt`s Ärger mit der Nachbarin. Das kennen doch bestimmt die Meisten. Wie ihr daraus schließen könnt, geht`s mir sehr gut!

Die neuen Blutwerte kommen erst in dieser Woche. Mal sehen, wie es damit aussieht.

Suchen und Schnüffeln ist super!

MEIN Herrchen und Frauchen waren mit uns wieder im Wald unterwegs und da haben sie ein ganz tolles Spiel für mich: sie nennen das cachen. Da laufen sie immer mit so einem Gerät rum, wo sie immer drauf gucken und den richtigen Weg suchen. Irgendwann verlassen sie den Weg, gehen in den Wald und suchen nach etwas. Das sind immer verschiedene Dinge. Mal kleine Kisten oder die gelben Dinger vom Überraschungsei oder Plastikboxen….. Wenn sie das Gesuchte gefunden haben, setzen sie sich hin und schreiben ihren Namen auf ein Stück Papier. Dann verstecken sie das Ding wieder und gehen weiter. Ich darf oft an dem ersten Ding was sie finden schnuppern und ab dem Zweiten darf ich suchen. Das macht mir einen unglaublichen Spaß. In der Nähe des zweiten Ding`s fängt MEIN Herrchen dann an mir zu sagen: such, Peppi, such! Und ich suche, wie eine Verrückte.

Alles fing damit an, dass die Beiden um einen Baum liefen, weil ihr Gerät das wohl so angezeigt hat. Aber sie konnten den Cache nicht finden. Da kam Frauchen auf die Idee, mich suchen zu lassen und ich lief ganz zielstrebig auf einen anderen Baum zu und kratzte an der Rinde. Dabei machte ich das Versteck auf und MEIN Herrchen und Frauchen konnten ihren Namen aufschreiben.

Sie konnten nicht glauben, dass ich es gefunden habe. So vertreiben wir uns oft die Zeit im Wald und für eine Strecke, für die man eigentlich eine Stunde braucht, brauchen wir manchmal bis zu 2,5 Stunden. Wir haben immer viel Spaß im Wald. Neulich waren wir unterwegs und es war super warm.

Eine Schlammtherapie der besonderen Sorte

Die Beiden sind mit uns schon ziemlich langsam gegangen, aber ich musste sehr stark hecheln, das liegt wohl auch an meinen Tabletten.. Im Wald sind manche Wege und Stellen immer ein wenig nass, weil dort keine Sonne hinkommt. Und so ist es auch auf dem Weg gewesen, den wir an diesem Tag gegangen sind. Um mich abzukühlen, stiefelte ich zu einer Pfütze die sich neben dem Weg gebildet hatte. MEIN Herrchen bemerkte das erst gar nicht und ich, immer ein Auge auf MEINEM Herrchen, latschte einfach in das Wasser. Sofort versanken meine Füße im Matsch. Ich ging weiter rein…. Und auch MEIN Herrchen behielt ich lieber im Auge, um gleich zu reagieren, wenn er mich in der Pfütze erblickt. Mein Tipp an euch, wenn ihr bei sowas von eurem Herrchen „erwischt“ werdet, dann schnell runter schauen, ganz erschrocken tun: huch wo kommt denn die Pfütze her? Und dann auf Zehenspritzen vorsichtig rausschleichen! Ihr zaubert garantiert ein Lächeln ins Gesicht der Zweibeiner. Nun, der Matsch unter mir wurde leider auch immer tiefer. Irgendwann stand ich mitten in der Pfütze und als MEIN Herrchen mich da so im Wasser bemerkte, killerte mich das Wasser schon am Bauch. Als ich langsam wieder herauskam, war ich bis unter den Bauch schwarz vom Schlamm. Und das hat vielleicht gestunken. Puhhhh! MEIN Herrchen schaute ganz erschrocken zu Frauchen, weil wir ja mit Frauchen`s neuem Auto da waren. Und Frauchen hat gesagt: tja dann gehen wir jetzt so lange, bis du wieder trocken bist, dann rieselt der Dreck ab. Super, dann hat sich das Abkühlen ja wirklich gelohnt, wenn ich weiter durch diese Affenhitze muss, habe ich mir nur gedacht. Anni macht sowas nicht, da ist sie ganz „Mädchen“! Na ja ich sehe öfters so aus. Ist mir doch egal ob ich schmuddelig bin. Zeugt das nicht davon, wie viel Lust ich am Leben habe? Stellt euch mal vor, wir dürften uns nicht schmutzig machen, das ist doch kein Leben.

Nächste Woche kann ich euch wieder mehr über meinen Gesundheitszustand mitteilen, wenn die Blutwerte ausgewertet sind.

Ein Gastbeitrag von Katrin Kränzler

Bild & Quelle: Katrin Kränzler