Nathalie Ritsch – Gastautorin und Hundeliebhaberin

Nathalie Ritsch – Gastautorin und Hundeliebhaberin

HUHU:-) Da will sich jemand neues vorstellen!

Ich heiße Nathalie, im “wahren” Leben Ergotherapeutin und den Rest vom Tag hauptberufliche Hundenärrin.
Wir haben 3 Hunde zu Hause, die schon allein vieeeeel Zeit in Anspruch nehmen. Besonders da wir auch noch begeisterte Hundesportler sind und viel üben. Aber da habe ich Hilfe, weil meine Mum auch zur Hundenärrin umerzogen ist. :-)

Hundetraining gibts obendrein – auch für den Halter

Deshalb bleibt noch Zeit für noch mehr Hunde- und ich trainiere nicht nur gerne meine Hunde, sondern auch andere Hundehalter. (Ja, Hundehalter! Bei mir behält jeder Besitzer seine eigene Leine in der Hand. Was bringt es denen zu Hause, wenn es bei mir klappt, aber zu Hause nicht?) Also gebe ich Training: Zur Zeit wären da 2 Dogdance Gruppen, eine Obedience-Gruppe, eine Gehorsam und Alltags-Erziehungsgruppe und das Einzeltraining.

Okay, das klingt nach einem vollen Zeitplan, aber es bleibt immer noch Zeit, um das nächste Seminar oder ein Hunde-Event zu planen. Ach ja, und auf Turniere fahre ich auch noch regelmäßig :-D
Wenn ich neue Hunde-Leute treffe, haben wir immer gleich ein Gespräch. ‘Normalos’ würden mit: „Guten Tag, ich heiße Nathalie.“ beginnen, Hundeleute eher mit: „Und was hast du für einen Hund?“(Nicht, dass mich jetzt alle für unhöflich halten, weil ich Neue nicht sieze. Ich finde es familiär und sympathisch. Kein Neuer bleibt bei mir lange ein Neuer.)

„Und was hast du für einen Hund?“

„Ich habe daheim einen Border Collie, einen Aussie und unsere Oma, einen Samojeden-Mischling.“, antworte ich dann immer.

zwei Hunde in der WohnungstürBildangaben: Bild & Quelle: Nathalie Ritsch

collin und lillyBildangaben: Bild & Quelle: Nathalie Ritsch

Bild & Quelle: Nathalie Ritsch

Dann gibt es zwei Sorten von Reaktionen. Die Einen ziehen die Augenbrauen hoch: „Das sind aber viele!“ und denken sich: ‘Hundemessies! Bestimmt!’ oder ‘Die Züchten. Vielleicht sogar illegal!’.

Die Anderen schauen neidisch und nicken lächelnd. Fast schon träumerisch vielleicht.
Nein, eigentlich gibt es noch eine dritte Antwort: „Da müssen sie aber immer vieeeel spazieren gehen! Die brauchen doch seeehrrr viel Bewegung!“

„Ja.“, stimme ich dann zu. „Aber sie brauchen auch sehr viel Arbeit und Training. Kopfarbeit. Bewegung allein macht die nicht müde.“

Was ein Hundenarr mit seinen Hunden so alles macht…

Und das will mir dann irgendwie keiner glauben. Der Blick meines Gegenübers bleibt skeptisch. „Und was machst du so mit deinen Hunden?“
VIEL! Wäre bestimmt die richtige Antwort. Obedience, Schnüffelarbeit, Longieren, Reitbegleiter, normalen Grundgehorsam und seit 2 Jahren jetzt auch Dogdance.“
Verschiedene Leute, verschiedene Reaktionen. Deshalb hier mal eine kleine Auswahl:

  • Ein zweifelnder Blick. „Und was soll das Alles sein?“
  • Ein misstrauischer Blick, der andeutet, dass meine Hunde mit Sicherheit völlig überfordert sind. Bestimmt sind die soo platt abends, dass sie sich kaum noch rühren können! Die Armen!
  • „Ist das ihr Beruf oder hat ihr Tag mehr als 24 Stunden?“
  • Bild & Quelle: Nathalie Ritsch