Hunde parasitenfrei – auf die natürliche Weise

Hunde parasitenfrei – auf die natürliche Weise

Parasiten wie Zecken, Würmer und Flöhe sind oft ungebetene Gäste bei Hunden. Was kann man tun um Parasiten auf natürliche Weise vom Hund fernzuhalten, hierzu ein paar Anregungen von Kristina Falke und Sabrina Naab von Ziemer & Falke.

Wirkungsvoll sind zwar chemische Spot-on-Präparate, Entwurmungstabletten oder imprägnierte Halsbänder, aber sie können auch eine gesundheitliche Belastung für den Hund darstellen.

Häufig reagieren Tiere allergisch auf chemischen Mittel oder haben Probleme mit der Magen-Darm-Funktion. Zudem stellt sich die Frage, inwieweit die Giftstoffe gegen Parasiten auch den Menschen, vor allem Kinder, belasten.

Parasiten vorbeugen statt abtöten

Im Hinblick auf die eigene Ernährung mit Bio-Lebensmitteln oder z.B. die Verwendung von umweltverträglichen Putzmitteln wächst das Bewusstsein der Tierhalter. So steigt auch die Nachfrage auf natürliche Alternativen zur Parasitenbekämpfung beim Tier. Parasiten vorbeugen anstatt Abtöten ist das Rezept. Die Umsetzung ist nicht so schwierig, wenn alles gezielt durchdacht ist. Damit Parasiten nicht so schnell auftauchen steht zunächst eine stabile Gesundheit des Hund im Vordergrund:

  • genügend Auslauf,
  • artgerechter Umgang mit den Vierbeinern und
  • eine gute Ernährung.
  • Kräuter helfen gegen Parasiten

    Außerdem gibt es natürliche Methoden zur Unterstützung eines gesunden Organismus, um die unerwünschte Parasiten abzuhalten. Tiere die im Wald leben wissen, welche Pflanzen ihren Körper weniger attraktiv für Parasiten machen.

    Minze oder Kürbiskerne sind ein natürliches Mittel

    Zahlreiche Kräuter stehen in der Naturheilkunde als wirksame Helfer zur Verfügung, nicht nur prophylaktisch sondern auch im akuten Befall. Die Glatte Ulme (Ulmus fulva) gilt beispielsweise als mild abführend, Pfefferminze (Mentha piperita) hingegen hilft bei der Erhaltung der Darmflora, ein traditionelles Anti-Parasitikum ist der Echte Thyhmian (Thymus vulgaris ). Er funktionier besonders beim Wurmbefall, auch besitzen Zimt, Bitterholz und Knoblauch wurmabwehrende Effekte. Allerdings müssen noch auf die Dosierung achten, die von Alter und Größe des Hundes abhängig ist. Tierheilpraktiker sind dazu gute Ansprechpartner.

    Kerne und Öle zur Unterstützung gegen Parasiten

    Kürbiskerne (Wirkstoff Cucurbitin) werden gerne speziell gegen Bandwürmer in Verbindung mit Rizinusöl eine wurmaustreibende Funktion zugeschrieben. Ein Vorteil liegt bei der sanften Wirkung des Verdauungssystem und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor allen Dingen kommen ätherische Bestandteile wie Teebaumöl, Lemongrasöl, Vetiveröl oder Zendernholzöl zum Einsatz, wenn es um weitere Abwehr gegen äußere Parasiten wie Flöhe, Milben oder Zecken geht. Diverse Hersteller haben fertige Mixturen zur Parasitenbekämpfung in ihrem Sortiment, dennoch ist bei zu Allergieen neigenden Hunden Vorsicht geboten. Probieren Sie das Mittel am besten zunächst an einer kleinen Hautstelle de Hundes aus. Ebenso sollten Sie aus diesem Grund Konservierungsstoffe vermieden werden.

    Beitragsbild & Lizenz: Centers for Disease Control and Prevention, part of the United States Department of Health and Human Services, taken or made as part of an employee’s official duties. As a work of the U.S. federal government, the image is in the public domain. Quelle: Wikimedia Commons