Hundenamen – Bello ist so 1970

Hundenamen – Bello ist so 1970

„Welchen Hundenamen sollen wir wählen“ heisst es aus vielen deutschen Haushalten jedes Jahr aufs Neue, die sich einen (weiteren) Hund anschaffen. Wie bei einem Kind trägt der Hund seinen Namen ein Leben lang mit sich – da sollte sein Hundename möglichst passend sein! Für den besten Freund des Menschen ist es mehr als angebracht, wenn Ihr Euch mit dieser Frage gewissenhaft auseinandersetzt, immerhin seid Ihr nun echte Hundefans.

Ein Neufundländer, der Sweetie heisst?

Welche Hundenamen passen zu mir…und zum Hund?

Gute Hundenamen spiegeln die Hunderasse, den Charakter des eigenen Vierbeiners sowie dessen Geschlecht wider. Wir würden auch kein Mädchen den Namen „Timo“ geben, entsprechend gibt es Hundenamen für Rüden und Hundenamen für Weibchen.

Ein Chihuahua, der „Mighty King“ heisst, ist i.d.R. einfach nur peinlich.

kein begossener Pudel als Hundenamen

Foto: brykmantra
Quelle: Flickr // creative commons CC BY-SA

Schlafenden Tieren sind Hundenamen im Zweifel ziemlich egal. Sie träumen eher von einem saftigen Steak...<br /><p class=makunin / Pixabay / creative commons public domain“ width=“640″ height=“424″ class=“size-full wp-image-5076″ /> makunin / Pixabay / creative commons public domain

So berichten FAZ und Der Spiegel, dass „der Hund heute ein Spiegel der Persönlichkeit des Menschen sein“ soll und wir als Menschen zeigen wollen, wie lustig oder einfallsreich wir sind, so die Forscherin Eva Schaab.

Trendige Hundenamen aus aller Welt

Hier haben wir für Euch eine gute Übersicht zu Modenamen und Klassikern aus aller Welt zusammengestellt:

  • spanische Hundenamen
  • japanische Hundenamen
  • amerikanische Hundenamen
  • Englische Hundenamen
  • indianische Hundenamen
  • nordische Hundenamen
  • französische Hundenamen
  • italienische Hundenamen
  • afrikanische Hundenamen
  • Dazu noch als Bonbon eine Aufstellung über wirklich ausgefallene Hundenamen sowie witzige Hundenamen.

    Praktische Fragen, die der Hundename reflektieren sollte

    Allgemein gibt es ein paar Grundsätze oder besser gesagt Hilfestellungen von Hunde-Trainern, Züchtern und erfahrenen Hundebesitzern, denn wenngleich der Hund ein Freund und (fast) ein Kind ist, kommunizieren wir mit ihm anders als mit Menschen.

  • Sie sind zum Beispiel der Meinung, dass sich Hundenamen besonders gut eignen, die mit einem „harten“ Anfangslaut wie T, S, Sch und K und C beginnen und mit einem Selbstlaut enden. Demzufolge wären Charly, Tommi, Suse, oder Tina zum Beispiel schon mal gut aber es geht natürlich auch anders.
  • Er sollte idealerweise über mehr als 1 Silbe sowie Vokale verfügen, dies hilft dem Hund beim Lernen.
  • Wenig günstig finden Tiertrainer vor allem solche Hundenamen, die sich ähnlich anhören wie die Kommandos, die der Hund später genau so oft wie seinen Namen hören wird. So verwirrt man ungewollt seinen Hund. Wird er zum Beispiel „Spitz“ gerufen“, könnte er „Sitz“ verstehen, heißt er Tom, eventuell „komm“ oder bei „Maus“ „Aus“ und schon klappt die Ansage nicht mehr richtig.
  • Auch sind sehr lange oder schwer auszusprechende Namen ebenfalls nicht zu empfehlen. Daher lieber kurze Hundenamen.
  • Man muss ihn gut rufen können. Das spricht für einen kurzen (und möglicherweise coolen) Hundenamen und gegen Doppelnamen
  • Er muss gut auszusprechen sein
  • Wenn es sich um eher wilde Hunde handelt, sollte deren Name kräftig auszusprechen sein, damit ihnen die Bedeutung des Rufes klar wird
  • Der passende Name für Rassehunde?

    Schon mal vom „Graf von der Lichterburg“ gehört? Hundenamen für Rassehunde sind gewöhnungsbedürftig, gehören laut Selbstverständnis der Züchter aber einfach dazu. Wer sich die Mühe macht, für den Erhalt der reinen Rasse einzutreten, dem sei das erlaubt. Aber auch hier gibt es kleine, aber feine Details, die es zu beachten gilt. Es ist gerne gesehen, die Würfe durchzunummerieren. Beim ersten Wurf, bekommen alle einen „Hundenamen mit A“ und so fort. Wer aber soweit ist, braucht die o.g. Tipps vermutlich eh nicht mehr.

    Rechtliche Aspekte, wenn ich meinem Hund einen Namen geben will

    Während die Namensgebung bei Kindern zu einem gewissen Grad reguliert ist, sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Es geht, was gefällt.

    Zu guter Letzt: Erst nachdenken dann taufen

    Hat der Hund erstmal seinen Namen weg, dann ist es nicht sehr zu empfehlen, ihn später wieder zu ändern. Natürlich ist es möglich, wenn der Züchter oder ein eventueller früherer Halter dem Welpen einen Namen gegeben hat, der einem überhaupt nicht gefällt. Aber gerade ein etwas älterer Hund ist auf seinen Namen geprägt und es ist manchmal nicht ganz leicht, ihn an einen anderen Namen zu gewöhnen. Fachleute raten in solchen Fällen dazu, den neuen Namen wenigstens etwas ähnlich klingen zu lassen, wie den alten.

    Zeit, sich mit den lustigen Seiten eines Hundes zu beschäftigen. Denn davon gibt es genug!

    Und noch einmal das Bild von oben mitsamt der Quellenangabe:

    Happy St Patricks Day

    Foto: DaPuglet
    Quelle: Flickr // creative commons CC BY-SA

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