Ein Winterurlaub für den Hund…

Belohnung

Der schönste Urlaub für einen Hund ist es, wenn er mal so richtig Zeit hat, mit Herrchen oder Frauchen herumzutoben, an der frischen Luft zu sein und spannende Spiele kennenzulernen. So wird die Bindung zwischen Mensch und Hund intensiviert, was auch für den Alltag von Vorteil ist.

Schnee ist nicht nur schön, sondern bietet ideale Trainingsbedingungen

Für unsere „Schnüffelnasen“ bietet der Winter ein ganz besonderes Erlebnis, denn in der weißen Pracht kann Hund nicht nur so wunderbar herumtoben, wühlen und sich wälzen… Schnee hat auch eine einzigartige Eigenschaft: er fällt nahezu geruchsneutral auf die Erde und hat keine ablenkenden Gerüche. Somit ein ideales Medium, um den Hund auf bestimmte Gerüche zu trainieren.

Hund im Schnee schnüffelnBildangaben: Bild: Hundeausflug.net Quelle: Franziska Rössner
Bild: Hundeausflug.net
Quelle: Franziska Rößner

Wie wäre es also einmal mit einem „Lawinenhundekurs“ im nächsten Winterurlaub?

Angespornt durch eigene Erfahrungen mit ihrer Berner Sennenhündin Gusti, die mit immerhin schon 8 Jahren erfolgreich an einem Lawinenhundekurs teilnahm, entwickelten Franziska Rößner und Kaj Kinzel mit der „Trainingswoche Suchen im Schnee” einen „Lawinenhundekurs für Jedermann“ als Schnupperkurs. Eine Woche Spiel und Spaß im Schnee!

Früh übt sichBildangaben: Bild: Hundeausflug.net Quelle: Franziska Rössner
Bild: Hundeausflug.net
Quelle: Franziska Rößner

In diesem Kurs lernt der Hund, Menschen im Schnee zu suchen. Erfahrungsgemäß wird sich das Suchteam sehr schnell über Erfolge freuen können. Durch ausgiebige Belohnung lernt Hund Schritt für Schritt, ausschließlich rein menschliche Witterung zu suchen. Ausgenutzt wird der Trieb, etwas “unbedingt haben zu wollen” – in diesem Fall, eine für ihn nicht sichtbare Person zu suchen und zu finden.

Hund rettet aus dem SchneeBildangaben: Bild: Hundeausflug.net Quelle: Franziska Rössner
Bild: Hundeausflug.net
Quelle: Franziska Rößner

Die Ausbildung wird von einem erfahrenen Rettungshundeführer und –ausbilder geleitet, der gern seine Erfahrungen in der Rettungshundearbeit an Interessierte weitergibt.
So werden bei dieser Wintertrainingswoche nicht nur bereits ausgebildete Rettungshunde, wie Flächensuchhunde und Trümmersuchhunde, von Motivationssteigerung und verbessertem Eindringverhalten profitieren,
sondern es werden auch Hunde von Skitourengehern oder „ganz normale Familienhunde“ bei dieser Winterwoche im österreichischen Böhmerwald auf ihre Kosten kommen, viel lernen und sich bei der Arbeit im Tiefschnee so richtig austoben.

Achtung Tiefschnee!

Die Arbeit im Tiefschnee erfordert sowohl beim Hund, als auch beim Hundeführer eine gewisse Kondition und Geländegängigkeit. Der Hund sollte gesund, sozial und motivierbar sein.
Da die praktische Ausbildung die ganze Zeit draußen im Schnee stattfindet, werden je nach Schneelage gemeinsam Schneehöhlen oder -wälle gebaut, die als geschützter Ruheplatz vor allem für die Hunde dienen. Die Inhalte der Praxisausbildung werden entsprechend der Vorkenntnisse des Hundes individuell ausgerichtet.
Kurzweiliger theoretischer Unterricht zu Hunden allgemein, Lawinen- und Schneekunde, dem Umgang mit Lawinensonde und Verschüttetensuchgerät sowie Rettungshundearbeit rundet den „Lawinenhundekurs für Jedermann“ ab.

Rettung nahtBildangaben: Bild: Hundeausflug.net Quelle: Franziska Rössner
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Quelle: Franziska Rößner

Natürlich soll auch der Urlaubseffekt bei allen Zweibeinern nicht zu kurz kommen, daher findet der Winterkurs inmitten der Ferien- und Nationalparkregion Böhmerwald statt. Während Hund und Hundeführer im Gelände trainieren, können Familie oder Mitreisende ihren Urlaub genießen. Möglichkeiten finden sie dazu im nahen Skigebiet Hochficht, im Nordischen Zentrum Böhmerwald, im Vitalhallenbad Böhmerwald in Ulrichsberg oder bei Ausflügen in die Donaustädte Passau und Linz.
GruppenbildBildangaben: Bild: Hundeausflug.net Quelle: Franziska Rössner
Bild: Hundeausflug.net
Quelle: Franziska Rößner

Weitere Informationen gibt’s unter www.hundeausflug.net

Alle Bilder: Hundeausflug.net, Quelle: Franziska Rößner