Testbericht – Furbo Hundekamera, oder: was macht Dein Hund eigentlich den ganzen Tag?

Testbericht – Furbo Hundekamera, oder: was macht Dein Hund eigentlich den ganzen Tag?

Vor einer Weile haben wir bereits ein Gewinnspiel zur Furbo Hundekamera veranstaltet. Nun möchten wir noch einmal das Gerät selbst unter die Lupe nehmen.

Furbo – was ist das?

Furbo ist eine Kamera, die speziell für Hundebesitzer erstellt wurde. “Fur” heisst im Englischen “Fell”. Die Idee: Man ist unterwegs, der Hund daheim – und dennoch kann man in Kontakt treten! Und nicht nur einfach so, sondern mit Video, Ton & Leckerlis!

Die Idee ist, dass der Hund dann weniger alleine ist und man -obwohl getrennt- trotzdem mehr Spaß gemeinsam hat. Eine schöne Vorstellung!

Warum sollte man sich das anschaffen?

  • Du bist viel unterwegs und kannst den Hund nicht immer mitnehmen?
  • Du vermisst Deinen Hund so schrecklich, wenn er nicht bei Dir ist?
  • Dich packt die Neugierde zu schauen, was er so treibt, wenn er allein daheim ist?
  • Es gibt sehr viele gute Gründe, so ein System zumindest einmal auszuprobieren. Wir waren einfach mal neugierig – zum Einen, den Hype um das Gerärt zu verstehen, aber zum Anderen hat uns auch schlichtweg die Neugierde gepackt! :D

    Wie ist die Bedienung? Taugt das was?

    “Vom Feeling her ein gutes Gefühl” würde so mancher Fußballer sagen, wenn er das Furbo-Paket vom Postboten überhändigt bekommt.

    Ein schickes Paket, edel verpackt mit viel Liebe zum Detail. Auch das Gerät selber besticht durch elegante Formen, die uns auf Anhieb gut gefallen haben.


    Die Bedienungsanleitung ist sehr verständlich geschrieben, kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen – dachten wir…
    Als Erstes haben wir die Furbo-App aufs Smartphone geladen. Das Gerät haben wir ans Stromnetz angeschlossen, die bunte Leuchte fing an zu leuchten. Wir nehmen den edlen Bambus-Deckel ab, füllen das mitversandte Leckerli-Tütchen hinein. Unser Herz hüpft – leider doch nicht. Aus irgendeinem Grund konnten wir App & Gerät nicht zusammenführen. Vermutlich liegt der Fehler am Bediener, wie in 95% der anderen IT-Vorfälle auch, das kann sein.

    Schlau, wie wir sind, haben wir ein anderes Handy genommen, same procedure as every day. Ohne Komplikationen hat es geklappt. App & Furbo haben sich verbunden und wir haben großartige Momente mit unseren Hunden erlebt.
    Die Bedienung ist, sofern erfolgreich installiert, total intuitiv. Eine große Sorge hat sich auch direkt zerschlagen. Wir haben befürchtet, dass nur spezielle Leckerli in den Schacht passen, das stimmt nicht. Dem Spaß steht nichts im Wege. Was sehr durchdacht auf uns wirkt, ist der Leckerli-Zähler. Mehr als zehn Mal am Tag sollte das Gerät keine Leckerli “ausspucken”, sonst wird Euer Hund noch dick und fett. Und dann haben wir ganz andere Probleme & Sorgen.

    Zusammenfassung & Empfehlung

    Die o.g. Bedürfnisse und Erwartungen hat das Furbo voll und ganz gedeckt und sogar übertroffen!

    Würden wir das Furbo permanent anhaben wollen? Das haben wir noch nicht für uns entschieden. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch, wie man lesen kann. Dennoch möchten wir mit kleinen Kindern evtl doch keine Live-Kamera in der Wohnung haben. Schau’ mer mal, würde man in Bayern sagen!

    In jedem Fall: das Ding macht Spaß und ist eine feine Sache. Der Preis (UVP: 259 Euro) ist sportlich, aber noch bezahlbar – und in der Regel findet man immer Geschäfte, die das Gerät günstiger anbieten. Und im schlimmsten Fall habt Ihr einen tollen Hingucker in der Wohnung. Gesamturteil: 5 von 5 Punkten!

    Wo kann man Furbo kaufen?

    Bei Furbo auf der firmeneigenen Webseite, oder bei allen üblichen Verdächtigen, wie z.B. Amazon.

    Übrigens: Die Kamera gibt’s von Black Friday (23.11.2018) bis Cyber Monday (26.11.2018) für nur 139€.

    Alle Beitragsbilder: Issn Rüde!