Martina Flocken von DOGGY FITNESS stellt sich vor…

Martina Flocken von DOGGY FITNESS stellt sich vor…

“Ich bin seit 2010 zertifizierte Hundephysiotherapeutin. Dabei begeistert mich, wie viel man mit aktivem Bewegungstraining bei unseren Hunden erreichen kann. Auf Doggy Fitness dreht sich alles um die aktive Bewegung – in Form von Online Kursen zum Bewegungstraining für Hundehalter. Aber auch um gesunden Schlaf für deinen Hund – in Form von eigens entwickelten orthopädischen Hundebetten. Denn Gesundheit ist die Kombination aus aktiver Bewegung und gesundem Schlaf.”

Wie bist Du dazu gekommen, Hundeblogger zu werden?

In meiner Praxis für Hundephysiotherapie waren die Hundehalter immer voller Fragen rund um die Krankheitsbilder ihrer Hunde. Die große Schwierigkeit dabei war für sie, dass sie
oftmals valide Informationen dazu nur schwer finden konnten und auch nicht so formuliert, dass ein Laie ganz klar weiß: „was hat mein Hund eigentlich“. Dazu kamen dann auch immer
die Fragen:

– was muss ich beachten, wie kann ich meinem Hund helfen?
– was kann ich selbst machen?
– was darf der Hund noch und was nicht mehr?

Daraus ist dann die Idee entstanden, eine Plattform zu schaffen, auf der Hundehalter leicht
verständliche Infos rund um die Bewegung, Gelenkerkrankungen etc. finden. Ein Blog erschien mir da ideal, da ich so auch gleich noch mein Wissen aus meinem Berufsleben in der Welt des Marketings einfließen lassen und kreativ sein konnte.

Was möchtest Du damit erreichen?

Ich möchte Hundehaltern die Möglichkeit geben, sich umfassend über die Erkrankungen ihres Hundes zu informieren und sicherer im Umgang mit der Erkrankung zu werden. Häufig ist der
Alltag mit einem Hund mit Handicap oder einer Gelenkerkrankung oder einem älteren Hund mit einfachen Tricks und Kniffen viel leichter für beide Seiten zu meistern und gibt viel mehr
Lebensqualität und Entspannung. Zudem möchte ich Hundehalter motivieren, auch selbst aktiv zu werden und etwas für die Fitness und Gesunderhaltung des Hundes zu tun. Was oft
vergessen wird ist: „wer rastet, der rostet“ gilt auch bei unseren Hunden.

Was machst Du sonst noch so im Leben?

Im Laufe der Zeit ist die Plattform Doggy Fitness immer weiter gewachsen und es haben sich auch Ideen wie Selbstlernkurse für Hundehalter daraus entwickelt und letztlich auch die
Entwicklung eines eigenen orthopädischen Hundebetts – um gesunde Bewegung und gesunden Schlaf miteinander zu verbinden. So dreht sich auch in meinem Berufsleben alles um Doggy Fitness. Und in meiner Freizeit stehen Tessa und Snowy natürlich im Mittelpunkt und ich liebe Ausflüge mit den Beiden. Drei Katzen gehören auch noch zu meinem Leben und
wenn Zeit bleibt, lese ich sehr gern und genieße es, wenn sich dann ein bis drei Katzen um
mich herumkuscheln.

Was für ein Hundetyp bist Du?

Also ich bin vor einigen Jahren absolut den Podencos verfallen. Ihr doch oftmals sehr spezieller Charakter fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Ich mag ihre Eigenständigkeit auf der einen Seite und ihr verschmustes Wesen auf der anderen Seite. Denn draußen sind sie sehr aktiv und im Haus gerne auch mal Couchpotatoe. Die Ruhe, die sie im Haus ausstrahlen empfinde ich als total angenehm. Für mich gibt es nichts schöneres, als am Laptop zu sitzen und meine beiden Hundemädchen dösen neben mir friedlich und entspannt
in ihrem Bett.

Wie beschreibst Du den Stil von Deinem Blog?

Meinen Blog würde ich vorwiegend als fachlich informativ bezeichnen. Aber ich lasse meine Leser natürlich auch gern – wenn möglich – an persönlichen Dingen teilhaben. Wie zuletzt,
als Snowy an einem Vestibularsyndrom erkrankt ist. Oft kommt es auch zu einem intensiven Austausch mit Hundehaltern abseits des Blogs, die einen Artikel gelesen haben und sich mit ​
mir über die Krankheit ihres Hundes austauschen möchten. Das ist mir auch sehr wichtig, weil es den Hundehaltern viel Sicherheit im Umgang mit der Krankheit ihres Hundes und
seinen besonderen Bedürfnissen gibt.

Warum sollte man ihn lesen?

Grundsätzlich biete ich interessante Inhalte für jeden Hundehalter. Lesen sollte man den Blog, wenn man sich für Themen wie Prävention von Gelenkerkrankungen, Fitness und
Hundesport interessiert ebenso, wenn man Informationen rund um Gelenkerkrankungen und den Umgang damit im Alltag sowie das Thema älterer Hund mit seinen besonderen
Bedürfnissen sucht.

Was wünschst Du Dir für 2019?

Für 2019 wünsche ich mir für meine beiden Hundemädchen, dass sie möglichst gesund an meiner Seite bleiben und wir viele schöne Momente haben. Snowy ist ja nun schon älter und
hat mit einigen Problemen zu kämpfen und da bekommt für mich jeder Moment mit den Beiden eine besondere Bedeutung.
Zudem wäre es in Deinem Fall natürlich großartig, würdest du uns bzw. der Issn’ Rüde Community verraten, wie unsere Vierbeiner gesund durch die kalte Jahreszeit kommen :)

Bildangaben: pasja1000 / Pixabay

pasja1000 / Pixabay

So kommt dein Hund fit und gesund durch die kalte Jahreszeit

Wenn Hunde fit und gesund sind, kommen sie meist gut durch die kalte Jahreszeit. Wenn z.B.die erste Arthrose dazu kommt und/oder der Hund älter wird, sieht das häufig schon ganz
anders aus. Deshalb habe ich einige Tipps zusammengestellt, die sowohl einem gesunden Hund im Winter gut tun, als auch älteren Hunden oder jenen die unter Gelenkproblemen
leiden.

TIPP 1- der Hundemantel
Auch Hunde frieren. Frieren fühlt sich für unsere Hunde genauso an, wie für uns Menschen. Die Folge der angespannten Muskulatur sind schmerzhafte Verspannungen. Zusätzlich
bedeutet zu Frieren für deinen Hund großen Stress. Wie wir Menschen auch, wird der Hund unruhig, wenn er friert und kann durchaus auch unleidlich werden. Daher ist es sinnvoll und
wichtig, deinen Hund mit einem Mantel zu schützen. Dies gilt besonders für ältere Hunde oder jene, die unter Gelenkerkrankungen leiden. Aber auch Hunde ohne Unterfell profitieren enorm von einem wärmenden Hundemantel. Achte bei der Auswahl auf jeden Fall auf einen optimalen Schnitt und wind- und wasserabweisende Materialien.

TIPP 2- In Bewegung bleiben
Bei Schmuddelwetter fallen die Spaziergänge auch mal kürzer aus – das ist auch bei uns so. Es ist trotzdem wichtig, dass der Hund in Bewegung bleibt, um ein Einrosten der Gelenke und
das Entstehen oder Fortschreiten von Gelenkerkrankungen zu vermeiden. Auch die Muskulatur sollte nicht verloren gehen, da dies nur zu einer vermehrten Belastung der Gelenke führt. Es gibt sehr einfache Bewegungsübungen, die man auch bequem und ohne viel Aufwand im Haus oder in der Wohnung mit seinem Hund machen kann. Einfach ein regelmäßiges kleines „Fitness-Workout“. Das müssen keine komplizierten Übungen sein. Schon das Pfote geben, Steh Sitz, Steh Platz, Slalom und Hürdenlaufen haben einen tollen Trainingseffekt. Besonders sinnvoll ist es natürlich, wenn die Übungen aufeinander aufbauen ​und es ein gezieltes Trainingsprogramm vom Fachmann/Fachfrau ist. Das hält nicht nur den
Körper fit, sondern bietet auch eine tolle Beschäftigung an trüben Tagen.

TIPP 3- Warmer Liegeplatz
Die meisten Hunde lieben Wärme. Ein kuschelig warmer Liegeplatz – an einem zugfreien Ort
– läßt deinen Hund gleich nochmal entspannter Schlafen. Achte auch darauf, dass von unten keine Kälte durchkommen kann. Auch die Qualität des Schlafplatzes ist wichtig. Jeder
Mensch kennt es selbst: wenn man auf einer schlechten Matratze schläft, tut einem alles weh
und man ist nicht ausgeruht.
Genauso geht es unseren Hunden. Achte also auch auf das
Innere des Hundebetts.Von innen wärmen z.B. mit Ingwer
Die Wirkung von Ingwer ist schon seit langer Zeit bekannt. Auch unseren Hunden kann er in der kalten Jahreszeit Gutes tun. Er wärmt von innen, ist schmerzlindernd und
entzündungshemmend. Besonders bei Seniorhunden und Arthrose & Co. ist das Gold wert. Ingwer kannst du in Pulverform, frisch oder getrocknet unter das Futter geben. Aufgrund der
Schärfe sollte er immer maximal drei Wochen kurweise am Stück gegeben werden und auch die Dosierungsanweisung genau beachtet werden, da ansonsten der Magen gereizt werden
kann.

TIPP 4- Warme Hühnersuppe
Die Wirkung von Hühnersuppe ist ja bei uns Menschen ebenfalls bekannt. Sie hilft bei Schwäche und Erkältungen und stärkt das Immunsystem. Zudem wärmt sie wunderbar von
innen. Genauso wirkt sie auch bei unseren Hunden. Tipp: achte beim Kauf des Hühnerfleischs bitte auf Qualität!


TIPP 5- Das Schönste für unsere Hunde: Zeit mit uns
Dies sind nur einige Ideen und Inspirationen, wie unsere Hunde gut durch den Winter kommen. Neben den „Anwendertipps“ lieben unsere Hunde allerdings vor allem eines:
entspannte Gesellschaft mit ihren Menschen. Schenke deinem Hund Ruhe, Zeit und viele
wohlig warme entspannte Momente.

Titelbild & Quelle
Martina Flocken-Doggy Fitness
KlausHausmann / Pixabay Pixabay creative commons public domain