Wie Du Deine Ziele richtig definierst

Wie Du Deine Ziele richtig definierst

Napoleon Hill wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Mutter starb als er 8 Jahre alt war. Als Jugendlicher fing er bereits für eine Lokalzeitung an zu schreiben, um sich sein Jurastudium zu finanzieren.

Während seines Studiums schrieb er für ein Magazin. Während dieser Zeit wurde er beauftragt Kurzbiographien zu schreiben. Dabei lernte er Andrew Carnegie – ein reicher Industrieller – kennen. Dieser gab ihm wiederum die Aufgabe 500 Selfmade-Millionäre nach ihrem Erfolgsrezept zu befragen. So kam er in Kontakt mit vielen berühmten Menschen und er wurde gleichzeitig der Berater von Andrew Carnegie, später vom US-amerikanischen Präsidenten Franklin Roosevelt. Hills bekanntestes Werk wurde „Denke nach und werde reich“.

reich werdenBildangaben: nattanan23 / Pixabay, creative commons public domain

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Was lernen wir aus dieser Geschichte?

Ziele schaffen Sinn und mehr bewußte Zeit für uns selbst und andere.

Deshalb sei Dir Deiner Ziele bewußt und gehe los!
Zugegeben es ist nicht immer einfach seine Ziele zu kennen und dann auch noch zu erreichen:-)
Aber wenn wir unseren Sinn-unser Ziel- gefunden haben,oder auf dem Weg dort hin sind, fördert das ein Gefühl von Zufriedenheit, Erfüllung und Lust auf mehr.
Für mich war es auch sehr lange die größte Herausforderung, überhaupt die richtigen Ziele zu definieren. Dann kamen noch Selbstzweifel dazu(„Schaff ich das überhaupt?“) und schon habe ich mich wieder zurück katapultiert und fing an meine Ziele neu zu formulieren.
Kommt Dir das bekannt vor?

Der Weg zum Ziel

1) Nimm Dir ein Ziel aus einem Deiner Lebensbereiche vor. Das Ziel mit der höchsten Priorität und erst wenn Du das abhaken kannst, folgt das nächste.
2) Es müssen auch nicht sofort die ganz großen Ziele sein. Also nicht gleich Millionär werden, oder ein Haus am Meer und die 9m—Yacht
3) Der Weg dorthin bringt die Entwicklung der wahren Ziele, weil Du Dich dabei entwickelst!
Denn

Sobald Du dich auf den Weg machst und Dich weiter entwickelst, kommen die „richtigen“ Ideen und Du triffst die richtigen Menschen. Ein Zahnrädchen folgt ins nächste .Anders gesagt: Du bist im Flow!

Folgende 8 Tools für Deine Zielformulierung:

1) Hol Dir Inspiration aus Büchern, Podcast und/oder Blogs. Hieraus kannst Du Dir Deinen Werkzeugkasten zusammen stellen, mit den Dingen, die für Dich funktionieren. Frage Dich:“Was kann ich geben?“ „Was läßt mein Herz singen?“
2)Nimm Dir zunächst den EINEN Lebensbereich vor, der Dich am meisten bewegt. Schreibe Dir auf, wie in diesem Bereich Dein perfekter Tag aussehen würde.
3) Nimm Dir dieser Vision entsprechend einen Leitsatz, der dich auf dem Kurs hält.(„Ich richte den Fokus auf meinen Weg“)
4)Formuliere den ersten Mini-Schritt, den Du gehen kannst,um Deinem Ziel näher zu kommen. Das kann alles sein von Recherche bis einen Kurs besuchen.
5) Nimm Dir dafür an bestimmten Tagen einen begrenzten Zeitrahmen, in dem Du besonders kreativ bist und Dir wirklich Zeit nimmst. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. Alles ist besser als gar nichts und oftmals produktiver , als stundenlang ideenlos in die Leere zu starren. Das raubt Energie und bringt nur Frust.
6) Reflektiere abends und schreibe Dir auf: Was waren meine Glücksmomente?Was waren meine Herausforderungen? Wofür bin ich dankbar?Was ist der nächste Schritt außerhalb meiner Komfortzone und außerhalb meiner Gewohnheiten?
7) Spiele Dir immer wieder in Gedanken Deine Vision vor,so als ob Du schon an Deinem Ziel angekommen bist. Fühl Dich richtig in die Person ,die Du dann bist,an dem Ort ,an dem Du dann sein wirst.
8) Wähle dazu eine neue Glaubensüberzeugung,damit Dich Dein innerer Saboteur nicht einholt:
Also an statt Dir mantramäßig vorzusagen: „Ach, das wird doch sowieso nichts“ – lieber „ Ich wähle /entscheide mich heute für eine neue Überzeugung…“:
Und sitze nicht dem Irrglauben auf, dass wenn Du an Deinem Ziel bist, alles erledigt wäre,oder Du angekommen bist.
Unser Ziel ist nur eine Entwicklungsstufe von vielen. Laß Dich auf Deine persönliche Reise ein und nutze jeden Tag! Nicht nur um ein Ziel zu verfolgen, sondern um Dein Leben zu leben.

Hat mein Hund auch Ziele?

Da unsere Hunde im JETZT leben, haben sie keine zukunftsorientierten Ziele, wie : „Wenn ich groß bin ,werde ich Polizeihund“:-)

Bedürfnisse eines HundesBildangaben: Fran__ / Pixabay, creative commons public domain

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Allerdings benötigen unsere Vierbeiner ebenfalls Routinen, Beschäftigung, Bewegung und natürlich viel,viel Liebe:-) Durch bewusste gemeinsame Zeit und Aktivitäten schaffen wir außerdem eine wunderbare Bindung zu unseren Lieblingen.

Stell Dir folgende Fragen für bewußte Zeit mit Deinem Hund:

  • Welche Bedürfnisse hat mein Hund?
  • Was macht ihm Spass?
  • Biete ich ihm Alternativen während des Spazierganges an?
  • Legen wir genügend Entspannungsphasen, während des Tages,ein?
  • Sich während der Gassirunde mit dem Smartphone zu beschäftigen gilt nicht als bewusster Spaziergang und auch nicht das Anbinden vor dem Supermarkt!
    Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich beispielsweise einen älteren Hund sehe, der schon sehr schwerfällig beim Gehen ist und der Hundehalter daneben sich nur mit seinem Smartphone beschäftigt.
    Wieviel gemeinsame Zeit haben die beiden wohl noch?
    Wird er / sie es nicht bereuen, nicht mehr Zeit bewusst genutzt zu haben?
    Lass die wertvolle Zeit von Dir und Deinem Hund nicht sinn-und ziellos verstreichen!
    Ich möchte gerne mit einem Zitat enden:

    „Whatever the mind of man can conceive and believe, it can achieve.“ (Napoleon Hill)

    Be balanced!
    Schreib mir gerne, wie Du am liebsten die Zeit mit Deinem Hund verbringst, oder was Dein Herzensziel Nr.1 ist.

    Ein Gastbeitrag von Cornelia Braun

    Beitragsbilder & Quellen:
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    nattanan23 / Pixabay, creative commons public domain
    Fran__ / Pixabay, creative commons public domain