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Hunde Gesundheit

Müll

Viele Hunde haben die schlechte Angewohnheit einfach alles zu verschlingen, was ihnen seine
Besitzer wirklich nie in den Futternapf geben würden. Kein Wunder also, wenn sie sich beim
Gassigehen freudig und schwanzwedelnd auf Pferdeäpfel, verweste Tiere oder natürlich auch
auf Abfälle stürzen. Aber auch in den eigenen vier Wänden können Hunde zu typischen
Müllschluckern werden, indem sie den Abfalleimer in der Küche umwerfen und sich dann
begeistert für den Inhalt interessieren. Für uns Menschen ist es unverständlich, warum sich
Hunde für übelriechenden Müll oder Kot zum Fressen entscheiden, wenn wir ihnen doch
eigentlich das teuerste und beste Hundefutter kaufen.

Hunde haben natürlich einen ganz anderen Verdauungsapparat als wir Menschen, weshalb sie
auch beim Fressen von Pferdeäpfel im Prinzip keine Probleme haben. Gefährlich kann es
allerdings werden, wenn die Pferde vorher mit Medikamenten gegen Parasiten behandelt
wurden. Was den Müll angeht, so haben Hunde eine Vorliebe für die Reste von Joghurt,
schimmeliges Brot, vergammelten Käse und leider auch für übelriechendes Fleisch und Wurst.

Warum fressen Hunde eigentlich so gerne Müll?

Hunde fressen nicht nur gerne Müll, sondern eigentlich so gut wie alles, weshalb vor allem bei
der Anschaffung eines Welpen Schuhe, Strümpfe und auch die Möbel darunter leiden. Die
Vierbeiner waren eigentlich schon immer die beliebtesten Begleiter der Menschen, weshalb sie
auch schon seit zig Jahren daran gewöhnt sind, unsere Essensreste und die Abfälle zu fressen.
Ist unser Hund aber ständig auf der Suche nach Futter und frisst sogar Sand und Steine, dann
kann durchaus eine Mangelerscheinung in seiner Ernährung der Fall sein.

Es muss sich aber auch auf keinen Fall um Mangelerscheinungen handeln, denn Hunde
verlangen, wie kleine Kinder auch, große Aufmerksamkeit. Sie stellen alles mögliche an, nur
damit wir uns mehr auf sie konzentrieren. Langeweile kann übrigens ebenfalls ein Motiv sein,
warum Hunde sich so gerne mit unseren Abfällen beschäftigen. Ansonsten ist auch klar, dass
für Hunde der Geruch aus dem Mülleimer absolut faszinierend ist und sie deshalb nicht
verstehen können, warum das Naschen daran von uns verboten wird. In vielen Fällen sind die
Vierbeiner allerdings auch nur einfach unterfordert, da sie zu wenig Bewegung und geistige
Beschäftigung erhalten. Dies ist übrigens ein sehr häufiger Grund für die sogenannten
Zerstörungsanfälle bei Hunden.

Abfall kann allerdings für unsere Haustiere zu einem großen Problem werden, da eine
Lebensmittelvergiftung nicht ausgeschlossen werden kann. Lebensmittel aus dem Abfalleimer
oder aus dem Müll, die den Tieren schaden können sind beispielsweise Schokolade, Zwiebeln,
Knoblauch, Rosinen, Weintrauben und auch verdorbene Nahrungsmittel. Zersetzte oder
verdorbene Lebensmittel sind besonders für Welpen, kranke Hunde und auch für schon ältere
Vierbeiner schädlich. Aber auch Zigaretten und Tabak sind sehr gefährlich, da das Nikotin für
die Hunde ein Nervengift ist und bis zum Kreislaufkollaps führen kann. Bei den ersten
Anzeichen einer Vergiftung ist unbedingt der Tierarzt erforderlich, Panik sollte von den
Besitzern vermieden werden, damit sich der Hund beruhigen kann. Erbrechen erzwingen ist
nicht empfehlenswert, da die Situation dadurch nur noch verschlimmert werden kann und
auch noch wertvolle Zeit verloren geht. ​

Verbot-Müll

Maklay62 / Pixabay, creative commons public domain

Wie lässt es sich verhindern, dass mein Hund Abfall frisst?

Es gib mehrere Lösungen für dieses Problem. In der Regel ist es ausreichend, wenn man nach
einem geeigneten Abfalleimer sucht, der von Hunden nicht mehr aufgemacht oder umgekippt
werden kann. Ist der Hund aber in der Lage, eine geschlossene Tür zu öffnen, dann lohnt es sich
gegebenenfalls, wenn man die Türklinge gegen einen Türknauf austauscht. Ansonsten sollte
klar sein, dass Hunde beim Gassigehen an die Leine gehören. Dadurch lässt sich verhindern,
dass sie ihre Nasen in Mülltonnen, Abfalleimer oder in Komposthaufen stecken. Mit klaren
einfachen Kommandos wie Aus oder Nein sollten wir in der Lage sein, unseren Vierbeinern zu
zeigen, dass wir nicht einverstanden sind, wenn sie Dinge fressen, die sie nicht dürfen.
Selbstverständlich sollte man sie dann aber auch dementsprechend mit Leckerli belohnen,
wenn sie ihre Sache besonders gut machen.

Ein Maulkorb ist zwar sicherlich ebenfalls nützlich, damit der Hund keine Abfälle mehr frisst,
aber auch nicht unbedingt empfehlenswert. Wer seinen Hund in jeder Beziehung etwas
fordert, wird schnell feststellen, dass er seinem Herrchen mit der Zeit viel mehr
Aufmerksamkeit schenkt, als irgendwelchen Abfällen im Park oder im Wald. Bei täglichem
Training lernen die Hunde brav an der Leine zu gehen und sogar beim Radfahren ein guter
Begleiter zu sein. Abends sind sie dann in der Regel besser ausgepowert und schlafen zufrieden
nach dem Fressen ein. Dadurch wird nicht nur der Abfalleimer geschont, sondern auch die
Möbel in der restlichen Wohnung.

Die meisten Menschen wollen bei ihrem Hund nur die Probleme lösen und machen sich keine
großen Gedanken darüber, was wohl die eigentlichen Ursachen für ein falsches Verhalten sind.
Verschlimmert wird diese Unart auch noch, wenn man den Vierbeiner für seine Schandtaten
hart bestraft. Dies führt zu bleibender Unsicherheit und meist auch zu irreversiblen
Angstzuständen. Wir sind also meistens wirklich selbst daran Schuld, wenn unser Haustier nicht
so agiert, wie wir das von ihm erwarten.

Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei
Essayhilfe.
Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.

Bild & Quelle zum Beitragsbild: Hans / Pixabay, creative commons public domain

Hörtest von Labrador beim Tierarzt

Der treue Hund oder die Katze zeigt ein auffälliges Verhalten? Möglicherweise geht es dem Tier schlecht und er möchte seinen Besitzer auf die aktuellen Beschwerden aufmerksam machen. Das genaue Beobachten hilft dabei, eine eventuelle Krankheit im frühen Stadium zu erkennen.

Wenn Tiere krank werden

Ebenso wie Menschen können auch Tiere erkranken. Viele Hundebesitzer wissen zuerst nicht, was ihrem Vierbeiner fehlt, wenn er sich seltsam verhält. Nicht immer lässt sich eindeutig erkennen, wo es dem Tier wehtut oder ob es sich um eine schwerwiegende Erkrankung handelt. Damit es nicht zu langfristigen Folgen kommt, sollte man zügig handeln und nicht zu lange mit dem Tierarzttermin warten.
Leichtere Krankheiten wie eine Erkältung äußern sich beim Hund unter anderem durch Niesen, eine laufende Nase oder Husten. Anders, als viele Hundehalter vermuten, weist eine trockene Hundenase jedoch nicht unbedingt auf Fieber hin. Grundsätzlich bleiben die erkälteten Tiere relativ fit, es sei denn, die Erkältung hält länger an. Dann sollten die Spaziergänge deutlich verkürzt werden, um dem Hund ein wenig Schonung zu gönnen. Im Anschluss an eine solche Erkältungskrankheit ist eine Impfung sinnvoll.
Was ist zu beachten bei einer solchen Hunde-Erkältung, kann man sich bei dem Tier anstecken? Selbst beim Schmusen werden die Krankheitserreger üblicherweise nicht vom Haustier auf den Menschen übertragen. Das gilt auch für eine erkältete Katze, mit der weiter gekuschelt werden darf.

Homöopathie für Haustiere – funktioniert das?

Die Menschen nutzen sie schon viele Jahre und auch in der Tiermedizin kommen mittlerweile alternative Heilmethoden zum Einsatz. Die Homöopathie bei Tieren beginnt in der Praxis mit einer genauen Beobachtung und führt anschließend zu der bedarfsgerechten Zusammenstellung der Heilmittel. Die homöopathischen Methoden orientieren sich an dem individuellen Verhalten und an der vorliegenden Erkrankung. Sie können bei akuten Verletzungen und chronischen Krankheiten eingesetzt werden. Dafür muss die Anwendung gezielt ausgewählt werden, wofür ein umfassendes Wissen erforderlich ist.
Um die homöopathischen Heilmittel auszuwählen, befassen sich die Tiermediziner und Tierheilpraktiker eingehend mit dem Hund oder dem betroffenen Haustier. Bevor sie die geeigneten Mittel verschreiben, wägen sie das Für und Wider ab, denn auch wenn es sich um homöopathische Dosen handelt, können dadurch Nebenwirkungen auftreten. Gerade wenn die Heilmittel über längere Zeit mit dem Futter verabreicht werden, kann es zu Problemen kommen.

Die Medikation von Tieren

Ein Mensch kann sich artikulieren und genau sagen, wo etwas schmerzt oder wie er sich fühlt. Hunde, Katzen und andere Haustiere haben diese Möglichkeit nicht. Bei den Tieren zeigt sich das Unwohlsein in einer gewissen Apathie, in einem besonders nervösen Verhalten oder in empfindlichen Reaktionen. Auch wenn die Verabreichung der Medikamente erfolgt, dauert es eine Weile, bis eine Veränderung zu erkennen ist. Hier muss man ebenfalls auf die Beobachtungsgabe der Tierhalter setzen.
Wer sein Haustier gut kennt, der weiß möglicherweise die Zeichen richtig zu deuten. Eventuell ist eine leichte Besserung in Sicht, aber vielleicht verschlimmert sich die Erkrankung auch. Ein guter Tierarzt untersucht den Hund ganz genau und vertraut nicht nur den Aufzeichnungen der Besitzer, sondern macht sich auch seine eigenen Notizen. Die gemeinsamen Beobachtungen sind eine nützliche Basis, um die Behandlung gezielt weiterzuführen. Je nachdem, welche Symptome auftreten, muss die Therapie oder das Heilmittel eventuell angepasst werden.

Typische Erkrankungen beim Hund

Zu den häufigen Krankheitssymptomen von Hunden gehören:

• Störungen des Verdauungsapparates
• Luftnot
• Humpeln
• ungewohnte Müdigkeit

Wenn ein Hund unter Durchfall leidet und womöglich auch erbricht, kann das am falschen Futter liegen oder daran, dass er Schmutzwasser getrunken hat. Schlimmer ist es, wenn die Verdauung durch Darmparasiten geschädigt wurde. Ein Tierarzt stellt die Ursache fest und verordnet dem Hund eine lindernde Elektrolytlösung, eventuell in Kombination mit einer Diät. Auch eine Wurmkur und Probiotika können helfen.
Spätestens wenn Blut im Erbrochenen oder im Kot ist, sollte man sofort den Tierarzt aufsuchen. Zur Entlastung des Magen-Darm-Trakts sollte der Hund etwa zwölf Stunden lang kein Futter bekommen. Erst danach darf er wieder essen, wobei der Arzt meistens Schonkost empfiehlt.
Hinter Luftnot und schwerem Atmen kann eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung stecken, in einigen Fällen ist auch ein verstecktes Herzleiden der Auslöser. Abhängig von der medizinischen Diagnose erhält der Hund Antibiotika. Wenn es sich um ein Herzproblem handelt, so bekommt er Blutdrucksenker sowie entwässernde Medikamente. Auf jeden Fall muss der Vierbeiner geschont werden und sollte in gut belüfteten Räumen bleiben.

Hund liegt auf Bettdecke

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Warum humpelt der Hund?

Für ein langsames Humpeln gibt es verschiedene Ursachen. Es kann sich um eine akute Entzündung der Gelenke handeln oder um eine beginnende Arthrose. Als Medikament verschreibt der Tierarzt schmerzlindernde Heilmittel, die oft auch einen Entzündungshemmer beinhalten. Gegebenenfalls können auch Antibiotika zum Einsatz kommen. Abhängig von der Art der Beschwerden sind auch Naturheilverfahren hilfreich, beispielsweise Akupunktur oder eine homöopathische Therapie. Bei besonders schweren Gelenkproblemen ist eine OP sinnvoll, in anderen Fällen kann eine Physiotherapie die Beweglichkeit wieder herstellen.
Auf keinen Fall sollte man seinem Hund Schmerztabletten verabreichen. Bei Tieren wirken die Wirkstoffe der Medikamente ganz anders, darum sollte man weder Hunde und Katzen noch andere Haustiere wie Vögel und Meerschweinchen mit Aspirin oder anderen Mitteln versorgen. Auch wenn es gut gemeint ist: Diese Mittel sind für die Tiere sehr gefährlich.
Wichtig ist, dass das kranke Haustier geschont wird und sich nicht zu viel bewegt. Sanfte Bewegungsabläufe und kleine Massagen helfen ein wenig und eignen sich zudem als eine Art Streicheltherapie. Während der Krankheit darf man das Tier nicht mit zu viel Futter verwöhnen, sonst bekommt es mehr Nährstoffe als es verbrauchen kann.

Die richtige Medizin für das Haustier finden

Der behandelnde Tierarzt weiß am besten, unter welcher Krankheit der Hund leidet und welches Heilmittel dagegen hilft. Oft hat er die helfenden Medikamente in seiner Praxis, sodass die Hundehalter sie gleich mitnehmen können. Anderenfalls stellt der Tierarzt das entsprechende Rezept für die Apotheke aus.
Aber welches Medikament soll es sein? Eine Katze, die abmagert, braucht andere Mittel als ein appetitloser Vogel oder ein Hund mit Verdauungsproblemen. Bei den verschiedenen Tieren lassen sich die Symptome nicht übertragen, auch wenn die Besitzer von Haustieren glauben, ähnliche Anzeichen schon bei anderen Tieren beobachtet zu haben.
Ein Vogel, der sich die Federn ausrupft, muss zum Beispiel nicht krank sein: Manchmal sind auch bei den Tieren solche Symptome psychosomatisch. Tatsächlich sind kahle Stellen ein mögliches Anzeichen für Langeweile und Einsamkeit. In einem solchen Fall erklärt der Arzt dem Tierhalter, wie die betroffenen Tiere artgerecht gehalten werden, sodass sie sich nicht mehr so allein fühlen.

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Tierarzt tröpfelt Augentropfen in Hundeauge
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Typische „Zivilisationskrankheiten“ auch bei Tieren

Zu den typischen Zivilisationskrankheiten gehören Leiden wie Diabetes, die nicht nur bei Menschen auftauchen, sondern auch bei immer mehr Haustieren zu beobachten sind. Eine Überfunktion der Schilddrüse und eine falsche Ernährung führen zu weiteren Beschwerden wie Übergewicht. Das sollte man nach Möglichkeit vermeiden, denn hier ist eindeutig der Tierhalter verantwortlich für den Zustand. Anders als erwachsene Menschen können Hunde und Katzen nicht selbst eine Diät machen oder gezielt abnehmen. Nach einem informativen Gespräch mit dem Arzt und mit den richtigen Ernährungstipps ist eine gesündere Ernährung möglich, zudem gibt es für die Hunde- und Katzenbesitzer auch spezielle Zuckermessgeräte und Insulinspritzen.

Ein anderes, verstärkt aufkommendes Problem bei Hunden sowie anderen Haustieren ist eine länger andauernde Teilnahmslosigkeit. Tatsächlich können auch bei Tieren depressive Stimmungen auftreten, doch meistens deuten diese auf andere Beschwerden hin. Möglicherweise leiden die Hunde an einer Muskelschwäche oder an Schmerzen. Das lässt sich meistens daran erkennen, dass sie sich nicht mehr normal bewegen oder beispielsweise die Hinterläufe weniger belasten. Schwierigkeiten beim Aufstehen oder beim Bewältigen von Treppenstufen weisen eventuell auf eine Hüftdysplasie hin. Einige Hunderassen sind davon besonders oft betroffen.
Unter anderem kann Arthritis bei Hunden auftauchen, vor allem wenn die Vierbeiner zu viel Gewicht mit sich herumtragen. Ebenso wie beim Menschen wird dann auch bei dem Haustier von Adipositas gesprochen. Das Zuviel an Fett im Körper wirkt sich auf die Beweglichkeit und auf die Funktion der Organe aus. Die Fachleute schätzen den Anteil der übergewichtigen Hunde auf rund 25 %. Die Folgen von Übergewicht sind beispielsweise:

• schmerzende Gelenke
• Verdauungsbeschwerden
• Diabetes
• Kurzatmigkeit
• Hauterkrankungen
• eingeschränkte Leberfunktion
• geschwächtes Immunsystem
• verringerte Lebensqualität

Anzeichen für Krankheiten beim Hund

Wer einen Hund besitzt, sollte diesen ständig auf seine Gesundheit hin untersuchen. Im Alltag gilt es, das Verhalten beim Futtern und Trinken zu beurteilen. Gleichzeitig darf man seltsame Bewegungen oder eine auffällige Apathie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eventuell handelt es sich dabei um Symptome für bestimmte Erkrankungen.
Im Zweifelsfall geht man mit seinem Haustier zum Tierarzt, um sich die Meinung eines Experten anzuhören. Damit der Mediziner die Symptome richtig deuten kann, muss man ihn über die Beobachtungen aufklären. Möglicherweise hat der Hund seit einiger Zeit keinen Appetit mehr oder frisst zu viel. Übermäßige Müdigkeit und Kraftlosigkeit aber auch extreme Aktivität oder ein ungewohnt aggressives Verhalten können die Folgen einer schwerwiegenden Krankheit sein. Schmerzen lassen sich noch relativ leicht feststellen, wenn der Hund aufjault oder sich wegdreht, sobald man ihn an der betroffenen Stelle streichelt.

Bildquellen:
Bild 1 (Hörtest von Labrador beim Tierarzt): fotolia.com © didesign (107403823)
Bild 2 (Hund auf Sofa): fotolia.com © lpictures (99777190)
Bild 3 (Augentropfen für den Hund): fotolia.com © Andrey Popov (119103850)

Ist der Hund krank, leiden alle – auch die Haushaltskasse, wenn eine teurere Behandlung ansteht. Eine Hundekrankenversicherung hilft, wenn Sie nicht vor der Fragen stehen wollen: „Kann ich mir das leisten?“

Eine Hundekrankenversicherung gibt es in zwei Varianten:

  • 1. OP-Versicherung: Die Hundekrankenversicherung trägt die Kosten bei notwendigen Operationen
  • 2. Krankenvollversicherung: Die Hundekrankenversicherung trägt über die OP-Kosten hinaus alle Aufwendungen für notwendige Behandlungen.
  • OP-Hundeversicherung: Schutz vor hohen Operationskosten

    Eine Hundeversicherung mit Übernahme der Operationskosten (sogenannte OP-Versicherung) trägt die Kosten für den Aufenthalt in der Tierklinik – und zwar für die Unterbringung ebenso wie für die notwendigen ärztlichen Behandlungen.

    Eine Hundekrankenversicherung mit umfassendem Vollschutz erstattet über die Kosten für eine OP hinaus auch bis zu 100 Prozent der notwendigen Tierarztkosten für ambulante Behandlungen, unter anderem für Arztbesuchte selbst, für Arzneimittel, Diagnostik wie zum Beispiel Röntgen, EKG, CT oder auch Vorsorgekosten wie zum Beispiel Impfungen.

    Tipp: Nicht erstattet werden andere Aufwendungen wie etwa Tierarztbescheinigungen oder die Kastration bzw. Sterilisation.

    Das ist wichtig!

    Unbegrenzt ist der Schutz der Hundekrankenversicherung selten – so gibt es zum einen Höchstgrenzen der Kostenerstattung: Sowohl OP- wie auch ambulante Behandlungskosten werden meist nur bis zu einem Höchstbetrag im Jahr erstattet. Viele Hundekrankenversicherungen sehen neben den Höchstgrenzen noch eine Selbstbeteiligung vor – bei jeder Inanspruchnahme der Versicherung muss dann ein prozentualer oder in Euro bemessener Anteil selbst gezahlt werden. Überhaupt setzen die Hundekrankenversicherungen voraus, dass Wartezeiten eingehalten werden: Meist müssen Sie nach Vertragsschluss drei Monate warten, bis die Hundekrankenversicherung leistet.

    Mein Hund ist krank – und nun?

    Wenn der eigene Hund krank wird, hat die Behandlung immer erst einmal die oberste Priorität – aber der Tierarzt wird nach Abschluss der Behandlung Geld sehen wollen. Lassen Sie sich deshalb für Ihre Hundekrankenversicherung immer eine Rechnung ausstellen, die Sie sofort der Hundekrankenversicherung weiterleiten. Meist erfolgt die Erstattung dann binnen zwei bis drei Wochen!

    Tipp: Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass der Tierarzt die Rechnung direkt an die Hundekrankenversicherung weiterleitet und Sie nur einen ggf. anfallenden Selbstbehalt zahlen – sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über diese Option.

    Anbieter und Preise

    Hundekrankenversicherungen bieten sowohl als OP- wie auch als Vollkostenschutz die Allianz, die Uelzener, die Agila und die Helvetia an. Die Beiträge richten sich dabei sehr nach der Rasse, der Größe und dem Alter des jeweiligen Hundes – mit mindestens 15 Euro für eine OP-Versicherung und 25 Euro für eine Vollkostenversicherung müssen Sie allerdings rechnen.

    Tipp: Oft lassen sich Hundeversicherungen wie die Haftpflicht und die Hundekranken kombinieren – der Beitrag sinkt so um bis zu 15 Prozent.

    Ein Beitrag von Oliver Mest.

    Bild & Quelle: skeeze / Pixabay, creative commons public domain

    mit dem Hund im Wald

    Zeckenschutz Hund

    von Julia

    „Die Zecke ist das gefährlichste Tier Deutschlands“ heisst es in einigen Wissenschaftskreisen, da sie mehr als 50 verschiedene Krankheitserreger übertragen kann.

    Doch warum ist das so und wie kann ich einen wirksamen Zeckenschutz auch für meinen Hund sicherstellen?

    Hinweis: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Pfizer entstanden, für deren „Leidenschaft Natur“-Kampagne ich auch als Botschafterin mitwirke.

    Wo leben Zecken und wie bekomme ich sie?

    Zecken leben in der Natur. Sie werden aktiv, sobald es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen 7 Grad Celsius warm oder wärmer ist – unabhängig von der Jahreszeit, obgleich die Problemhäufung zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung eher auf warme Jahreszeiten fällt. In Deutschland reicht die Zeckensaison in der Regel von Februar bis Oktober. Der Beginn oder das Ende der Saison können sich bei entsprechenden Temperaturen auch verschieben.

    Zeckenschutz beim Hund

    Foto: Richard Bartz, Munich Germany Makro Freak (Original text : Richard Bartz, München aka — de:Benutzer:Makro Freak)
    Quelle: Wikimedia Commons // creative commons CC BY-SA

    Interessanter Fakt: Entgegen der Meinung des Volksmundes fallen Zecken dabei nicht vom Baum, sondern sind in maximal 1,5 Metern Höhe vorzufinden. Dabei lauern sie auf Grashalmen, in Büschen und im Unterholz von Wäldern, Stadtparks sowie Gärten.

    Wenn wir als Menschen durch Wiesen, Gräser und Büsche flanieren, können wir somit schnell zum Kletterziel werden oder durch Abstreifen der Zecke an Haut oder Kleidung in Kontakt mit dem Spinnentier kommen.

    Grundsätzlich kann überall in Deutschland ein Zeckenbefall erfolgen. Jedoch gibt es sog. „FSME-Risikogebiete“. Bislang gehören dazu bspw. weite Teile Baden-Württembergs, Bayerns, Südhessens und das südöstliche Thüringen. Hier ist die Gefahr der Übertragung von FSME-Viren besonders hoch.
    Sollten Sie Urlaub im Ausland machen, gelten insbesondere Österreich sowie osteuropäische Staaten ebenfalls als FSME-Risikogebiete.

    Was ist das Schlimme an Zecken?

    Wie eingangs erwähnt zählt die Zecke zu den gefährlichsten Tieren der Republik, was an den Krankheitserregern liegt, mit denen die Blutsauger infiziert sein können. Übertragen werden können u.a.:

  • Borreliose-Bakterien, wie auch
  • FSME(Frühsommer- Meningoenzephalitis)-Viren
  • Was ist FSME?

    FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. Nach zunächst grippeähnlichen Symptomen kommt es bei rund 50 Prozent der Betroffenen zu einer Entzündung der Hirnhaut, bei ca. 40 Prozent zusätzlich zur Entzündung des Gehirns. Einige tragen schwere gesundheitliche Folgen mit dauerhaften Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen oder Atemschwäche davon.

    FSME ist nicht ursächlich behandelbar. FSME kann schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein. Deshalb ist es wichtig, auch als Hundehalter Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um sich beim Gassigehen in der Natur vor einer Infektion mit FSME-Viren bestmöglich zu wappnen. Hier können insektenabweisende Repellents helfen, aber vor allem festes Schuhwerk und lange, helle Kleidung, auf der Zecken schnell entdeckt werden können und die ihnen den Zugang zur Haut erschwert, sind ein Muss. Nach dem Spaziergang in der Natur sollte man sich nach Zecken absuchen. Außerdem kann eine FSME-Impfung helfen, den Schutz vor FSME bestmöglich zu erhöhen.

    Neben FSME ist auch Borreliose keinesfalls zu unterschätzen, kann hingegen aber mit Antibiotika therapiert werden.

    Das Gefährliche für Hunde

    Für Hunde gelten bei einem Zeckenstich grundsätzlich die oben beschriebenen Infektionsgefahren. In der Mehrheit der Fälle infizieren sie sich mit Borreliose-Bakterien, deutlich seltener auch mit FSME-Viren.

    Wie kann ich präventiv für einen Zeckenschutz beim Hund sorgen?

    Hunde haben im Gegensatz zu uns Menschen einen Vorteil: Man kann bei Hunden mit einer Borreliose-Impfung einer Infektion vorbeugen – und auch mit Antiparasitika Schutz vor Zecken bieten.

    Impfschutz

    Die ständige Impfkommission für Tiere (ja gibt es nicht nur bei Menschen! :), auch: StIKo Vet genannt) empfiehlt den Impfschutz für alle Hunde, die einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Vermutlich gilt dies für alle Hunde, die außerhalb von Großstädten gehalten werden – und auch mal in die Natur kommen.

    Antiparasitika

    Außerdem können Antiparasitika Schutz vor Zecken bieten. Hierbei handelt es sich um chemische Substanzen, die die Übertragung der Erreger durch das Abtöten der Blutsauger auf der Haut der Haustiere verhindern sollen. Bei Hunden kommen hier vor allem Spot-on-Präparate und spezielle Halsbänder mit unterschiedlichen Wirkstoffen zum Einsatz. Was wir jedoch schon öfters gesehen haben, ist, dass Zecken trotz solcher Spot-on-Präparate bei unserer Viszla-Hündin festgebissen haben. Merke: Sie bieten keinen 100%igen Zeckenschutz!

    Fazit: Zecken-Vorsorge klingt ja eigentlich ganz gut – es muss nur gemacht werden. Und da ist man selber als Halter gefragt! Unsere Hunde zumindest kämen nicht auf die Idee, alleine zum Tierarzt zur Vorsorge zu marschieren…

    Was mache ich, wenn es trotzdem passiert ist?

    Wer noch nie mit Zecken zu tun hatte, ist vermutlich am besten bedient, zum Tierarzt zu gehen. Der Tierarzt kann die Zecke nicht nur fachgerecht entfernen, sondern auch sicherstellen, dass es zu keinen Folgeentzündungen etc kommt.

    Wer es selber machen will, sollte sich grundsätzlich einer Zeckenzange (gibt es in der Apotheke zu kaufen!) bedienen. Ist diese nicht zur Hand, tut es zur Not auch eine Pinzette. Ganz Erfahrene machen es auch mit den Fingern, dies funktioniert jedoch nur dann, wenn die Zecke sich noch nicht richtig festgekrallt hat.

    Zeckenzange: Um Ihrem Hund keine Haare auszureißen, legen Sie vorsichtig das Fell Ihres Hundes an der betroffenen Stelle auseinander. Öffnen Sie nun die Zeckenzange. Diese soll so nah wie möglich an der Haut angesetzt werden, um den Körper der Zecke nicht zu quetschen. Schließen Sie dann die Zange und ziehen Sie die Zecke vorsichtig heraus.

    Pinzette: Wenden Sie die gleiche Technik wie bei der Zeckenzange an.

    Mit den Fingern: Packen Sie die Zecke vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger – das machen Sie möglichst nahe an der Haut.

    Verbleibt noch die Frage, wie man Zecken entsorgt? Wer bereits einmal danach gegoogelt hat, wird sicherlich auf blutrünstige Beiträge gestossen sein, wo sich Mitmenschen in Grausamkeiten überbieten, um den Zecken den Garaus zu machen. Das Interessante ist: Zecken sind unglaubliche Überlebenskünstler! Sie überleben unter Wasser, in der Tiefkühltruhe und sogar Waschgänge bis 40 Grad. Was daher typischerweise geraten wird, ist die Zecken in offenes Feuer oder kochendes Wasser zu werfen, oder sie in hochprozentigem Alkohol zu ertränken.

    Warum mach ich mir Gedanken zum Zeckenschutz?

    mit Hund und Kind im Wald

    Bild & Quelle: Pfizer, via Julia Neuen


    Wir haben lange in München direkt an der Isar gewohnt, das ist sowohl für Hunde wie auch für Kinder toll! Nur leider sind die Zecken hier in Bayern eine Katastrophe. Erst vor kurzem hatte Sammy eine Zecke in der Achselhöhle sitzen – zum Einen war das schwer zu sehen, zum Anderen hat sich die Einstichstelle trotz schneller Entfernung der Zecke entzündet.
    Wenn ich Sammy und Stella nicht mit Repellents einsprühen würde, hätten sie vermutlich tagtäglich Zecken. Die Achseln, der Nacken und die Innenseite der Schlappohren sind dabei besonders beliebte Ziele. Interessanterweise rutschen die Zecken manchmal auf Stella’s glattem Fell ab, in Sammy’s Wuschelfell graben sie sich dafür umso lieber ein.
    Was ich in Gesprächen mit anderen Hundebesitzern, aber auch im Dialog mit vielen Issn‘ Rüde!-Lesern regelmäßig feststelle, ist eine große Unwissenheit ggü. potenziellem Zeckenbefall. Gerade für diejenigen, die so wie wir viel draußen unterwegs sind, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis der geliebte Vierbeiner von Zecken heimgesucht wird. Wie schlimm wäre es, den Hund leiden zu sehen, nur weil man unachtsam ist?

    Wo finde ich weitergehende Informationen?

    Weil uns das Thema bewegt, findet Ihr auf Issn‘ Rüde findet regelmäßig weitere Infos zum Thema Zecken bzw Zeckenschutz. Darüberhinaus hat Pfizer ein paar wirklich informative Webangebote zusammengestellt, die ich gerne teile:

    www.zecken.de
    www.leidenschaftnatur.de
    www.facebook.de/zecken.de

    Eure Julia

    Bilder & Quellen zu “Zeckenschutz Hund”: Pfizer, via Julia Neuen

    Du gehörst zu den Hundehaltern, die das Futter für den Hund selbst herstellen ? Das machst du gerne, das machst du mit Herzblut und wahrscheinlich machst du das nicht ohne Grund. Eventuell ist dein Hund allergisch. Oder du möchtest deinen Hund einfach so gesund wie möglich ernähren.

    Du wirst schon deine Gründe haben…

    Nun steht aber der Urlaub an und du fragst dich, wie du die logistische Herausforderung stemmen sollst, die BARF- Zutaten mit in den Urlaub zu nehmen.

    Halbes Rindvieh, gefrostet, im Kofferraum- passt! Aber wohin, dann mit deinen Koffern? Also doch nicht. Halbes Rindvieh geht nicht. Schade.

    Nun, dann eben vor Ort frisch einkaufen. Aber was haben die für eine Qualität? Die gewohnte Qualität oder doch nicht? Ist da auch die Kühlkette eingehalten worden? Wird es dein Hund vertragen oder plagt ihr euch vor Ort mit “Magen/Darm”?

    Und die grundsätzliche Frage: Kannst du da überhaupt irgendwo BARF – Fleisch einkaufen? Klar, wenn euer nächster Urlaub in Berlin- Mitte stattfindet, wirst du wohl weniger Probleme haben. Aber, wenn es ländlich wird oder ihr ins Ausland fahrt… hm…

    Ich möchte dir einige Alternativen zeigen, die ich für den Urlaub empfehlen kann. Bevor wir aber direkt zu den Alternativen kommen, möchte ich dir noch etwas grundsätzliches zum Thema Urlaub und Futter erzählen. Also Ohren gespitzt :-)

    Urlaub bedeutet für den Hund meistens mehr Bewegung, mehr “Stress”, ungewohnte Umgebung, schwimmen, laufen, rennen und Spaß haben. Und für den Hundeorganismus bedeutet das wiederrum, laufen auf Hochtouren. Dazu werden Fettreserven genutzt. Nicht selten kommt es vor, dass Hundekind ordentlich Pfunde lässt im Urlaub. Und nicht immer zu Gunsten des Hundes – heißt, schlanke Hund werden dünn, dünne Hunde werden rappeldürr. Ok – der mopsige Labrador wird wieder schlank – kann von Vorteil sein… :-D (Ich spreche hier aus Erfahrung – einer meiner Labbis hat einfach immer zu viel drauf. Gehört wohl dazu, wenn man Labbis hat – einer passt immer ins Klischee)

    Bedenke das also bitte immer bei der Fütterung im Urlaub. Eventuell solltest du die Menge der Mahlzeiten oder die Menge an Fett in den Mahlzeiten erhöhen. Je nachdem wie die Konstitution deines Hundes zu Beginn des Urlaubs ist. Hier also meine Ideen, wie du den Urlaub futtertechnisch überbrücken kannst:

    Vorbereiten und mitnehmen

    Insofern die Anreise nicht länger als 6 Stunden dauert und du ausreichend Platz im Wagen hast, kannst du die gewohnte BARF Mahlzeit für den Urlaub auch vorbereiten. Das heißt du portionierst für die Zeit des Urlaubs die Mahlzeiten und füllst sie in Tupperschalen oder Gefrierbeutel, frierst sie ein und transportierst sie in einer Kühlbox / Styroporbox. Ich würde tippen, dass die Mahlzeiten ca. 6 Stunden gefroren bleiben, wenn sie in einer Styreporbox transportiert werden.

    Das setzt allerding voraus, dass es am Urlaubsort auch eine ausreichend große Tiefkühlmöglichkeit gibt. Viel Aufwand hast du dann auch im Urlaub nicht. Es ist ja schon alles vorbereitet und muss nur noch aufgetaut werden.

    Reine Fleischdosen + Gemüsedosen oder Gemüseflocken

    Es gibt auf dem Markt der Hundefutterwelt mittlerweile eine ganze Menge reine Fleischdosen. Also Dosen, die tatsächlich nichts anderes enthalten als Muskelfleisch, Innereien, Pansen / Blättermagen und Knochen- und Knorpelanteile. Die Dosen zu finden, ist nicht immer einfach. Zugegeben. Aber es gibt sie. Versprochen. Passend dazu gibt es auch reine Gemüsedosen, also eingekochtes Gemüse. Wie damals bei Oma.

    Wenn dir die gekochten Dosen nicht zusagen, dann stehen dir auch noch Gemüseflocken zur Verfügung. Entweder als Mixflocke, mit verschiedenen Sorten Gemüse oder als sortenreine Flocke (nur Karotte, nur Kartoffel etc.)

    Insofern dein Hund es verträgt, empfehle ich dir die Mixflocken. Der Einfachheit halber. Aber das entscheide nach deinem Bauchgefühl – so wie du es für deinen Hund als richtig empfindest.Je nach Zusammensetzung der Dosen ist es eventuell notwendig, dass du noch etwas Öl dazu fütterst. Aber für eine kleine Flasche Futteröl findet sich sicherlich noch ein Platz im Gepäck.

    Praktisch setzt du dann die drei Komponenten: Fleischdose, Gemüsedose / -flocke und Öl wie eine selbst gemachte BARF Mahlzeit zusammen. 80% Fleisch, 20% Gemüse 1-2 EL Öl Orientiere dich hier einfach an deinem BARF- Futterplan.

    Menü- Dosen oder Fertig- BARF

    Wenn dir die oben genannten Alternativen noch zu aufwendig sind, dann schaue dich doch bei deinem heimischen Futterdealer nach einer für euch passenden Menü- Dose oder einem Fertig- BARF um. Eine rund um glücklich- Dose bzw. BARF-Rolle quasi. Die meisten Menüs sind Tutti-completti, hier muss auch kein Öl mehr hinzugefügt werden.

    Trockenfutter

    Insofern es dein Hund verträgt und du tatsächlich ohne gesundheitliche Gründe auf BARF umgestellt hast, dein Hund das Trockenfutter vor BARF vertragen und gut gefressen hat, kannst du natürlich auch wieder auf Trockenfutter ausweichen. Ja ich weiß, das wird jetzt den ein oder anderen Hardcore- BARFER schockieren. Aber die Welt ist nicht nur schwarz- weiß ;-)

    Ich persönlich bin ein Befürworter von kaltgepressten Trockenfutter aber das ist Geschmackssache – wortwörtlich. Du kannst natürlich auch einfach wieder auf das Trockenfutter ausweichen, das es vor BARF gab.

    Warum nicht!?

    Du wirst erstaunt sein, die meisten Hunde die Vollzeit gebarft werden, finden Trockenfutter ziemlich cool. ;-)

    Und mal ehrlich. Unsere liebsten, gebarften Viecher schaffen es Knochen, Knorpel und Bindegewebe wie Pansen und Blättermagen zu verdauen. Da schaden sicherlich ein paar Tage Trockenfutter nicht. Vorausgesetzt dein Hund ist gesund ;-)
    Solltest du dich für eine Variante entscheiden, die ein Fertigfutter enthält, empfehle ich dir bei der Zusammensetzung ganz genau hinzuschauen.

    Bedenke, dass du dir mit den selbst zusammengestellten Mahlzeiten, egal ob roh oder gekocht, so viel Mühe machst, damit dein Hund CHEMIEfrei ernährt wird. Wähle also auch bei den Alternativen für den Urlaub hochwertige Fertigfutter. Es sollten möglichst keine:
    Konservierungsstoffe, Geschmacksstoffe, Aromastoffe, synthetische Vitamine oder ähnliche chemisch Zugesetztes enthalten sein.
    Tipp: “Zusatzstoffe je Kg” bedeutet zumeist es handelt sich um synthetisch zugesetztes Zeugs. Lass diese Fertigfutter lieber liegen und such weiter.

    Damit im Urlaub auch ganz sicher nichts schief geht, ist es von Vorteil, wenn du die Umstellung von den gewohnten Mahlzeiten auf die Urlaubs- Alternative schon einige Tage vor Urlaubsantritt fütterst. Falls dein Hund, dann die von dir ausgesuchte Alternative nicht mag oder verträgt, kann dein heimischer Futterdealer dir noch einmal Hilfe leisten. Ich wünsche dir und deinem Hund einen schönen entspannten Urlaub!

    Ein Gastbeitrag von Stefanie Werner

    Beitragsbild & Quelle: Unsplash / Pixabay, creative commons public domain

    drei doggen im rasen

    Eine Dogge sollte es sein. Nachdem diese Entscheidung gefallen war, haben mein Mann und ich dennoch lange auf unsere erste Dogge gewartet. Wir waren auf Ausstellungen, machten uns im Internet schlau und besuchten Züchter um Züchter. Eine Vorstellung wie der ideale Züchter für uns aussah, die hatten wir gewiss:

    Keine Massenvermehrung, nein das wollten wir nicht. Stattdessen suchten wir einen Züchter, der nur gelegentlich einen Wurf hat, mit seinen Hunden zusammen lebt und viel von dieser Rasse – insbesondere der Gesundheit – versteht und uns mit Rat und Tat zur Seite steht. So kamen wir, nach fast zwei Jahren intensiver Suche, endlich zu unserem Camelot.

    Alles schien einfach perfekt:
    Die vielen, vielen Vorgespräche, insbesondere um das Thema Gesundheit, die wir führten lange bevor überhaupt der Wurf gefallen war und unsere vielen Besuche bei den Welpen. Wöchentlich haben wir unseren Camelot besucht. Und dann endlich war er da: Der Tag, an dem er, unser „Lotte“, so wurde Camelot von Anfang an bei uns genannt, bei uns einzog. Wir waren die glücklichsten Hundeeltern der Welt!

    Lotte wuchs und bereitet uns täglich Freude.

    Anlass zur Sorge in Bezug auf seine Gesundheit – die gab es fast so gut wie nie. Im Oktober 2005 bekam Lotte Husten. Ein Besuch bei unserer Tierärztin beruhigte uns: Camelot hatte „nur“ eine leichte Erkältung. Mit etwas Medizin sei das gut in den Griff zu bekommen. Tatsächlich ließ das Husten nach und wenn er dann doch ein oder zweimal am Tag „tief von unten heraus“ hustet – naja, da dachten wir uns nichts bei; jeder hustet ja mal. Bei jedem Besuch hörte unsere Tierärztin natürlich auch sein Herz ab – und sie hörte nichts…

    An Lottes letzten Tag hier auf Erden, es war Valentinstag 2006, war alles wie immer:
    Er tobte vormittags noch mit seinem Mädels Kira („Carlotta“ ­seiner Wurfschwester, die wir mit über zwei Jahren als fünfte Besitzer von einer Familie übernommen hatten) und Amber („vom Yellow Fellow“, einer Tochter von Kira, die wir aus unserem A­Wurf behalten haben). Zur Mittagszeit – kurz bevor ich zur Arbeit ging – gab es dann wie üblich Fressen. Mit großem Appetit hat Lotte sich darüber her gemacht. Danach legte er sich auf sein Körbchen im Flur. Ich saß gerade am Schreibtisch als ich einen Knall hörte.

    Ich sah in den Flur: Lotte lag auf der Seite und rührte sich nicht – in zwei Sätzen war ich bei ihm – aber jede Hilfe war nicht nur zu spät – nein, sie wäre gar nicht mehr möglich gewesen. Ein kurzes Aufjaulen und Lottes blaue Zunge trat aus seinem Maul.

    Binnen Sekunden war mein geliebter Freund tot

    Paralysiert saß ich neben Camelot auf dem Boden – ich konnte es nicht begreifen – was war passiert – wieso war das passiert? Lotte war doch gesund!

    Die herbeigerufene Tierärztin konnte nur noch seinen Tod bestätigen und sagte mir, dass diese Form des „plötzlichen Herztodes“ leider immer mal wieder vorkäme.

    Uns träfe keine Schuld – da könnte man leider auch vorbeugend nichts machen. Noch am selben Tag informierten wir Camelots Züchter über dessen Tod. Ein Schreiben an Den Zuchtleiter des Deutschen Doggen Club 1888 e.V. [DDC] ging einen Tag später in die Post. Fakt ist: alle sechs Monate wurden bei allen unseren Hunden die so genannten „großen Blutbilder“ nebst Schilddrüsenprofil erstellt – alle Werte waren immer zur vollsten Zufriedenheit ausgefallen. Die allgemeine Untersuchung, die bei jeder Blutabnahme stattfand, stellte unsere Tierärztin auch zufrieden.

    Lotte ist keine fünf Jahre alt geworden

    Wir ließen seine sterblichen Überreste einäschern und begruben seine Urne bei uns im Garten. Alarmiert durch Camelots plötzlichen Tod, über die Hinweise, dass wohl häufiger Doggen „einfach umfallen“ und noch dazu im Deutschen Doggen Form das Thema „DCM“ [dilatative Kardiomyopathie; krankhafte Erweiterung (Dilatation) des Herzmuskels] aufkam­ wollten wir all unsere Doggen schallen lassen. Gesagt getan. Wir fuhren zu einem Tierarzt, der ein Ultraschallgerät sein Eigen nennt und ließen unsere Amber im Juli 2006 schallen. Die Diagnose: das Herz ist top ­ für eine sportliche Hündin ein sportliches Herz. Wir atmeten mehr als erleichtert auf – kein Herzproblem – keinen Grund zur Sorge!

    Aufgrund dieser Diagnose wollten wir Amber zur Zucht zulassen. Im September 2006 absolvierte Amber erfolgreich die Zuchtzulassung. Im Oktober 2006 gingen wir, da wir von Fehldiagnosen bei Doggen hörten die nicht von einem Mitglied des Collegium Cardiologicum („CC“ www.collegium­cardiologicum.de ) geschallt worden waren zu Herrn Dr. Kresken nach Duisburg. Neben der Kontrolluntersuchung wollten wir gleichzeitig mit unseren Hunden am Gentest teilnehmen, zu dem im DD Forum aufgerufen worden war. Voller guter Hoffnung und rein als Bestätigung wollten wir von Dr. Kresken hören, dass die bereits gestellte Diagnose von Amber völlig korrekt sei. Es kam anders.

    Seine Diagnose lautete…

    Amber hat okkulte DCM. Ein Schock für uns und es war klar, dass wir Amber somit nicht zur Zucht einsetzen würden. Ihr Bruder Archy, den wir direkt mit zu diesem Termin genommen hatten, war zu diesem Zeitpunkt völlig befundfrei. Als Züchter standen wir nun in der Pflicht sämtliche Welpen Käufer von unserem A­Wurf zu informieren. Wir ließen jedem den Aufruf zur Teilnahme am Gentest zukommen, informierten über Ambers Diagnose und teilten ihnen den Link zu dem von Katja Hasselbeck ins Leben gerufene DCM­Forum mit. Das Forum gibt es in der Art leider nicht mehr, aber auf www.Doggenherz.de sind nach wie vor Informationen zum Thema DCM zu finden. Weiterhin informierten wir noch den Zuchtleiter des DDC über Ambers Diagnose und unsere verständliche Entscheidung, sie nicht zur Zucht einzusetzen. Im selben Monat informierten wir auf unserem Ortsgruppen Clubabend noch unsere Clubmitglieder und teilten Infoblätter zur Teilnahme am Gentest aus. Die Liste für die CC­ Kardiologen verteilten wir, in der Hoffnung, die Mitglieder würden an der Studie teilnehmen.

    Und jetzt Kira…

    Nun musste noch unsere Kira (Carlotta) zur Untersuchung. Kira erfreute sich immer bester Gesundheit, war ein „Hans Dampf in allen Gassen“, rennen, toben, Hasen und Rehe jagen – ein Athlet – ein Zehnkämpfer – kurz Kira war für uns der Inbegriff der sportlichen, gesunden und vitalen Dogge. Nichts, rein gar nichts, ließ eine mögliche Herzerkrankung vermuten. Ebenso bestätigte unserer Tierärztin uns immer, dass Kira top fit sei. Auch ihr Herz wurde bei allen Tierarztbesuchen abgehört… Wir gingen im Dezember 2006 mit gemischten Gefühlen zur Untersuchung in die Tierklinik Duisburg, denn nach dem bis dato vermuteten Erbgang „musste“ Kira krank sein. Die Voruntersuchung dauerte schon ewig: Ein Tierärztin im Praktikum sollte Kiras Herz zunächst abhören und lokalisieren. Sie hörte den kompletten Brustkorb bis fast zum letzten Rippenbogen ab. Sie schüttelte immer nur den Kopf und biss sich auf die Lippen. Als Herr Dr. Kresken zu uns kam, frage er: „Und, was konnten Sie feststellen?“.

    „Das kann nicht sein“, sagte die Ärztin, „ihr Herz wäre riesig“. Das war es in der Tat, wie Dr. Kresken ihr und uns bestätigte. Seine Diagnose war niederschmetternd: DCM im Endstadium!

    Er wunderte sich tatsächlich sehr, dass Kira überhaupt noch lebend vor ihm stand. Die Werte von ihr waren alarmieren schlecht, doch außer der medizinischen Unterstützung konnten wir für sie nichts mehr tun. Was uns zusätzlich völlig fassungslos mache war die Aussage von Dr. Kresken, dass beim Abhören des Herzens unsere Tierärztin bereits Herzgeräusche hätte hören müssen… Völlig am Boden zerstört verließen wir mit unserem Mädchen, ein umfangreiches Sortiment an Tabletten im Gepäck, die Klinik. Selbst nach Rücküberweisung und mit genauer Anleitung, worauf beim Abhören zu achten sei, hörte unsere Tierärztin jedoch bei einer Blutabnahme im Dezember rein gar nichts an Kiras Herzen. Auch über Kiras Diagnose informierten wir, neben dem Zuchtleiter und ihrem Züchter, alle Käufer der Welpen und baten inständige, sie mögen mit ihren Hunden zum schallen gehen und uns die Ergebnisse zukommen lassen. Leider wurde nur ein weiterer Hund aus unserem ersten und zeitgleich letzten Wurf geschallt. Ansonsten bekamen wir immer nur die Antworten, dass die Hunde sich alle völlig normal verhielten und sicherlich kein Grund zur Sorge bestehen würde. Zur Untersuchung zwingen können wir leider niemanden… Keiner unserer Welpen ist in der Zucht – ein schwacher aber dennoch kleiner Trost…

    Die Kontrolluntersuchung für Kira war für Anfang Februar 2007, keine drei Monate nach Diagnosestellung, angesetzt ­ das Resultat: es ging weiter schnell und unaufhaltsam bergab. Die Werte haben sich trotzt umfangreicher Tablettengabe verschlechtert.

    Man merkte unserem Mädchen bis zu ihrem Tod am 25. Februar 2007, knappe zwölf Wochen nach Diagnosestellung, nur ein Jahr nach ihrem Bruder Camelot und mit nicht mal sechs Jahren, nahezu nichts an. Das ist das heimtückische an dieser Erkrankung!

    drei hunde im körbchen

    Bild & Quelle: Anja Kiefer, Hundeimpressionen.de


    Kiras Herz wurde zu Forschungszwecken entnommen und Herrn Dr. Kresken überlassen. Ihre sterblichen Überreste wurden kremiert und neben Camelot beigesetzt. Auch über Kiras Tod und der nachweislichen DCM informierten wir erneut den Zuchtleiter und Kiras Züchter. Die Untersuchung von Amber und Archy im März 2007 zeigten keine Verschlechterung zu der Untersuchung im Oktober 2006. Jedoch wurde bei der Routineuntersuchung dann im September 2007 bei unserem Archy okkulte DCM diagnostiziert, so dass auch er nun medikamentös eingestellt ist. Neben der Schulmedizin wurden unsere Hunde zusätzlich homöopathisch behandelt. Die erneute Kontrolluntersuchung im Januar 2008 war zumindest in der Art erfreulich, als das von Herrn Dr. Kresken keine weitere Verschlechterung bei unseren Hunden diagnostiziert wurde. Somit waren Ambers Werte sind seit Oktober 2006 und Archy Werte seit September 2007 stabil. Im November 2011 bekam unsere Amber eine Gebärmuttervereiterung. Aufgrund der sich bis dahin verschlechterten Herzwerte konnten wir die notwendige OP nicht vornehmen und mussten sie am 07.11.2011 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Unser „Öpi“ hat am 17.04.2013 seinen 9.ten Geburtstag gefeiert, jedoch war uns bewusst, dass dieser Frühling sein letzter sein wird. Der Termin bei Herrn Dr. Kresken am 12.02.2013 hat dies leider bestätigt. Wir mussten unseren Öpi am 08.09.2013 mit 9,5 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

    Ein Wunder…

    Dieses Alter ist für eine gesunde Dogge schon nahezu biblisch – für eine an DCM erkannte Dogge grenzt es an ein Wunder.

    Was uns wirklich ratlos macht, ist die Ignoranz mancher Züchter, die dieses Thema schlichtweg totschweigen.

    So etwas stimmt schon sehr traurig und macht wütend. Wir haben sicherlich kein „Sendungsbedürfnis“, allerdings sind wir der Meinung, dass niemand das Leid, einen lebensfrohen Hund mit nicht einmal fünf oder sechs Jahren zu verlieren, erfahren muss. Wir lieben die Deutschen Doggen. Ihre Art, ihr Wesen, ihren einzigartigen Charakter – aber wir lieben sie nicht mehr um jeden Preis. Daher steht für mich fest: Eine Deutsche Dogge wird nicht auf absehbare Zeit ihr Leben mit mir teilen.

    Ein Gastbeitrag von Anja Kiefer

    Alle Bilder & Quellen: Anja Kiefer, Hundeimpressionen.de

    Jeder Hundebesitzer wünscht sich möglichst viele gemeinsame Stunden mit seinem treuen Vierbeiner. Grundsätzlich können Hunde im Durchschnitt 10 bis 16 Jahre alt werden. Vorausgesetzt natürlich, der Hund bleibt gesund. Hundebesitzer sollten Routineuntersuchungen bei ihrem vierbeinigen Freund daher genauso wichtig nehmen wie den eigenen Gang zum Hausarzt.

    Vorsorge-Check beginnt zu Hause

    Natürlich sollte der Hundehalter seinen vierbeinigen Freund zu Hause beobachten, um Veränderungen im Verhalten und andere Warnzeichen wie glanzloses Fell, Geruch, veränderter Kot oder Gewichtsveränderungen möglichst frühzeitig zu erkennen. Spätestens, wenn die häusliche Kontrolle von Fell, Ohren, Haut, Zähnen und Atem Veränderungen aufzeigt, ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig, um ernsthafte Erkrankungen und Mangelerscheinungen frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die notwendigen Medikamente für die Behandlung können dann entweder direkt beim Tierarzt oder online, zum Beispiel bei Shop Apotheke, gekauft werden. Routinemäßig steht der Tierarztbesuch für den Hund natürlich zur regelmäßigen Impfauffrischung an.

    Gang zum Tierarzt – die Routine für den Hund

    Ab der 8. Lebenswoche sollte ein Welpe erstmalig beim Tierarzt vorstellig werden. Eine gründliche Untersuchung sowie die Grundimmunisierung stehen an. Danach sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und natürlich die turnusmäßigen Impfauffrischungen wichtig, damit der Welpe sich zu einem gesunden und kräftigen Hund entwickeln kann. Besonders anfällig für Krankheiten sind Hunde, wenn sie das “Seniorenalter” erreichen. Bei großen Rassen beginnt dies mit dem 7. Lebensjahr, bei kleineren Rassen mit dem 9. Lebensjahr. Ab dem 5. Lebensjahr des Hundes sollten daher vom Tierarzt regelmäßig Gesundheitschecks durchgeführt werden, um eventuelle orthopädische Probleme, Herzerkrankungen oder Stoffwechselstörungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Vorsorgeuntersuchungen lassen sich am besten mit den regelmäßigen Impfterminen kombinieren, um dem Hund häufige, stressige Tierarztbesuche nicht zumuten zu müssen.

    Wie häufig sollte der Hund zum Tierarzt gehen?

    Das Alter und die Krankengeschichte des Hundes nehmen starken Einfluss auf die Häufigkeit der Tierarztbesuche. Natürlich müssen akute Gesundheitsprobleme oder chronische Erkrankungen immer tierärztlich untersucht und behandelt werden. Ansonsten ist es empfehlenswert einmal jährlich die notwendigen Impfungen sowie Wurmkuren durchführen zu lassen. Bei diesem Tierarztbesuch kann auch ein Routine-Check zur Vorsorge erfolgen.

    Kosten für den Tierarztbesuch des Hundes

    Die üblichen Kosten für die jährliche Impfung und Wurmkuren belaufen sich je nach Hunderasse auf 70 bis 170 Euro im Jahr. Mit dieser routinemäßigen Impfauffrischung wird der Hund gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Leptospirose, Zwingerhusten und Tollwut geschützt. Hinzu kommen gelegentliche Wurmkuren, deren Abstände sich am Fressverhalten des Hundes orientieren sollten. Hunde, die gerne mal etwas am Straßenrand aufsammeln, sollten alle drei Monate entwurmt werden. Hunde, die sich auf ihr heimisches Futter beschränken, kommen allerdings mit einer Wurmkur im Jahr aus.

    Fazit

    Besser einmal zu viel, als einmal zu wenig – so sollte die Devise für den Hundehalter lauten. Hundehalter, die ihrem Hund ein langes Leben wünschen, gehen sicher gerne häufiger zum Tierarzt und lassen eine Vorsorgeuntersuchung durchführen. Denn nur so ist sichergestellt, dass der Hund gesund und munter bleibt.

    Bild & Quelle: tpsdave / Pixabay, creative commons public domain

    Wer kümmert sich bei einem Krankenhausaufenthalt um meinen Hund?

    Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit, alleine in einer Wohnung wird schnell zur Qual für den geliebten Vierbeiner. Doch was passiert, wenn man spontan ins Krankenhaus muss und sich nicht um die Versorgung des Hundes kümmern kann? Als Hundeliebhaber möchte man seine Schätzchen auch gut behütet wissen, wenn man plötzlich im Krankenhaus liegt.

    Doch wie sorgt man für den besten Freund des Menschen für solchen Situationen vor?

    Jeder Hund braucht individuelle Betreuung und Pflege, im Fall der Fälle sollten also Profis ran. Das ist nicht immer leicht, denn wer hat schon spontan Platz für einen oder mehrere Fellnasen? Sieht man sich im Familien- und Freundeskreis um, wird es schon schwierig für die Zeit eines Krankenhausaufenthaltes einen Dog Sitter zu finden. Im Kleinen merkt man das schon bei Urlauben, in die der Hund mal nicht mit kann. Noch schwieriger wird es, wenn die Dauer des Krankenhausaufenthaltes nicht abschätzbar ist oder man nicht die nötige Vorlaufzeit hat, jemanden zu organisieren.

    Hundepflege im Krankheitsfall

    Wird man als Hundebesitzer ins Krankenhaus eingeliefert, macht man sich natürlich große Sorgen um die Versorgung des eigenen Vierbeiners. Insbesondere im Ausnahmefall, wie bei einem Unfalle oder einer kritischen OP sollten solche zusätzliche Belastungen vermieden werden. Meist gibt es ohnehin noch viele andere Dinge zu organisieren und das bringt viele Menschen stark in Stress und verzögert dadurch eventuell eine gute Genesung.

    Versicherungspaket für die Versorgung des Hundes

    Doch für den Fall der Fälle lässt sich vorsorgen: Regelmäßig Gassi gehen und ausreichende Beschäftigung mit dem eigenen Liebling sind Bausteine des ARAG Alltagshelfer. Dieser sichert Hundebesitzer für den Fall der Fälle ab. Die Versicherung übernimmt die Organisation und Versorgung von Luna in der Zeit des Krankenhausaufenthaltes und in der ersten Genesungsphase nach der Rückkehr ins eigene Heim. So bekommt Ihr Bester die nötige Aufmerksamkeit und Pflege und Sie können sich ohne Sorgen und Zeitdruck auf die Heilung Ihrer Krankheit konzentrieren.
    Für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt werden Menü-, Wäsche- und Gartenpflege übernommen und nötige Einkäufe getätigt. Auch an ausreichend Hundefutter ist gedacht.

    Die Versorgung der Haustiere ist sicherlich nur ein kleiner Teil eines Versicherungspaketes, insbesondere für Besitzer eines Hundes aber durchaus einen Gedanken wert.

    Beitragsbild & Quelle: tpsdave / Pixabay, creative commons public domain