Der Hundegnadenhof: eine traurig-schöne Einrichtung

Der Hundegnadenhof: eine traurig-schöne Einrichtung

Dies ist die Geschichte von Max, der im Hundegnadenhof landete. Wenn Ihr sie lest, werdet Ihr verstehen, wie wichtig ein Hundegnadenhof ist, und dass es eigentlich in jeder Stadt einen solchen geben müsste. Max wurde eines Tages von zwei Mädchen in einem Park gefunden. Nicht, dass er am Weg lag, er hatte sich voller Schmerzen hinter einem Gebüsch verkrochen, wo er nur noch ein Winseln ausstoßen konnte. Die Mädchen gingen näher und sahen ein Tier, das eine blutende Pfote hatte und ein räudiges Fell. Da beide Mädchen nur in kleinen Etagenwohnungen lebten, war klar, dass sie Max nicht mitnehmen konnten. Eins der Mädchen rief seine Mutter an, die hatte die Idee mit dem Hundegnadenhof. Abends wurde Max geschwächt dort abgeliefert, aber beide Mädchen und auch die Eltern waren sicher, dass es ihm dort gut gehen würde.

mit verletzter Pfote muss Max in den HundegnadenhofBildangaben: Foto: blumenbiene // Maja Dumat Quelle: flickr // creative commons CC BY

Foto: blumenbiene // Maja Dumat
Quelle: flickr // creative commons CC BY

Was ist ein Hundegnadenhof

Ihr könnt Euch einen solchen Hundegnadenhof so vorstellen: Auf einem relativ großen Gelände, meistens etwas außerhalb der Stadt, werden Hunde aufgenommen, die keine Besitzer (mehr) haben.

Wie Max in dem Park gelandet war, wird man nie erfahren, es wurde aber deutlich, dass er sehr schreckhaft war, und offensichtlich häufig Schläge und Tritte abbekommen hatte.

Hunde können zwar nicht sprechen, aber ihr Elend können sie zeigen. Wenn Ihr Euch fragt, wie es kommt, dass ein Hund zum Hundegnadenhof muss, kann man eine Reihe von Gründen nennen. Häufig kann das Herrchen den Hund nicht mehr behalten, er verliert die Wohnung oder kann sich das Hundefutter nicht mehr leisten.

Ein alter Mensch stirbt, und niemand nimmt den Hund auf.

Manche Hunde werden dann zu Streunern, wie Max, der eher per Zufall gefunden wurde. Wie es den Hunden auf dem Hundegnadenhof geht? Gut, denn sie erhalten Aufmerksamkeit, ausreichend Futter und auch medizinische Hilfe, wenn nötig. Ein Hundegnadenhof finanziert sich erst einmal aus Spenden (auch Deiner?), aber auch durch Sponsoren. Und, nicht zu vergessen, die Arbeit wird zu einem Großteil von Ehrenamtlern erledigt.

Was könnt Ihr tun?

Und da bist Du auch gefragt, wenn Du Hunde magst und ein bisschen Zeit erübrigen kannst. Du kannst Dich als Helfer auf einem solchen Hundegnadenhof betätigen, lernst die verschiedenen Hunde kennen und kümmerst Dich um sie. Natürlich helfen auch Spenden aller Art, wie Futter, Spielzeug oder Geld.

Übrigens: Hundegnadenhöfe gibts auch in Eurer Nähe, z.b. in Wolgast oder Georgensmünd.

Und noch einmal das Bild von oben mitsamt der Quellenangabe:

StrassenhundeBildangaben: Foto: Wonderlane Quelle: Flickr // Creative Commons CC BY

Foto: Wonderlane
Quelle: Flickr // Creative Commons CC BY