Der Große Schweizer Sennenhund

Große Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund ist der Größte Vertreter der Vier Sennenhunde Rassen (Berner, Appenzeller -u. Entlebucher Sennenhund) er zeichnet sich besonders durch seine stattliche Präsents der Körperform und der Dreifarbigkeit sowie der besonderen Zeichnung aus.

Sein Aussehen

Die Farbe des Haarkleids ist Schwarz mit braunrotem Brand und weißen symmetrischen Abzeichen (dreifarbig). Auffallend schön ist das so genannte Schweizer Kreuz (weißes Abzeichen), zwischen Kehle und Brust (durchgehend).

Merkmale: robust, muskulös, pflegeleicht, kurzes Stockhaar, dreifarbig

Hündin Rüde

  • Schulterhöhe: 60-68 cm 65-72 cm
  • Gewicht: 44-55 kg 55-65 kg
  • Kurz zur Geschichte des Großen Schweizer Sennenhundes

    Seine Vorfahren wurden von Metzgern, Viehhändlern, Handwerkern und Bauern zum Schutz, als Viehtreiber oder auch zum ziehen von (z.B. Milch-) Karren (Zughund) verwendet.

    Noch heute liebt es der Große Schweizer, ihm zugeteilte Aufgabe(n) in Haus und Hof pflichtbewusst zu erfüllen.

    Er war und ist ein Gebrauchshund und fühlt sich auch nur dort wohl, wo er gebraucht wird.

    Der Große Schweizer Sennenhund ist sehr pflegeleicht und nahezu ohne Jagdinstinkt. Er benötigt viel Platz, eine Beschäftigung, sehr viel Auslauf und engen Familienanschluss. Während des Heranwachsens ist eine konsequente aber sanfte Erziehung zu empfehlen.

    Er ist eine im Laufe der Jahrtausende entstandene Naturrasse, die sich der Landschaft und dem Klima angepasst hat.

    zwei Große Schweizer Sennenhunde Nucki & FelizBildangaben: Bild & Quelle: Wenke Syring
    Der Große Schweizer Sennenhund hat sich seiner rauen Natur angepasst.
    Bild & Quelle: Wenke Syring

    Durch seine schon oben genannten Eigenschaften hat er Jahrtausende überlebt und wurde zur Lebensgrundlage und Lebensversicherung der Bergbauern.

    Er bewachte Haus und Hof, Mensch und Vieh sowie stand er auch als Zughund stets bereit.

    Ein ausgewachsener Großer Schweizer zieht kurzfristig das Zehnfache seines Eigengewicht und auf langen Strecken zuverlässig seine eigenen 50 kg und mehr.

    Das Jahr 1908 war das Geburtsjahr des Großen Schweizer Sennenhund.

    Auf einer Ausstellung mit Bernern fiel einem Zuchtrichter (Prof. Albert Klein) ein kurzhaariges Exemplar auf. Ihm ist es zu verdanken, dass diesem Hund besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde und es zu einen neuen Rassestandart kam.

    Seitdem wurde diese neu entdeckte aber auch vor dem Aussterben bedrohte Rasse durch gezielte Zucht wieder aufgebaut.

    Unsere Erfahrungen mit den Großen Schweizer Sennenhund

    Er hat ein sanftes, ausgeglichenes Wesen, dabei strahlt er Ruhe und Selbstsicherheit aus, als geeigneter Familienhund liebt er Kinder, ist geduldig, anspruchslos und wachsam.

    Als Ersthund würde ich Ihn trotzdem nur bei vorheriger gründlicher Informationseinholung empfehlen.

    Ein Video von Schweizer Sennenhund Welpen, die gerade einmal 6 Wochen alt sind:

    Er ist ideal im Rudel mit mehreren Hunden zu halten, aber auch mit Katzen oder Pferden kann er gut zusammenleben.

    Er braucht keine stundenlangen Spaziergänge, möchte aber trotzdem mehrmals täglich bewegt werden, ruhige entspannte Spaziergänge im Rudel oder mit Freunden, mag er sehr gerne.

    Der GSS ist nicht der typische Schwimmer, er liebt es aber im Wasser zu waten und den See auszutrinken.

    Die Rasse fasziniert uns seit fast 20 Jahren, aufgrund der Allgemeinerscheinung die sehr ansprechend ist, schon alleine wegen der schönen Zeichnung.
    Die Gemütlichkeit, Anschmiegsamkeit aber auch der Sturkopf sind Merkmale, die wir besonders schätzen. Aber man muss, wie auch bei anderen Rassen eine konsequente Erziehung vornehmen, sonst tanzen sie einen auf den Kopf rum. Was uns auch sehr beeindruckt, ist die Wachsamkeit, sie bewachen gerne, sollten aber nicht nur als Wachhund gehalten werden, sondern mit im Haus bei der Familie leben.

    Als Züchter des SSV (Schweizer Sennenhund-Verein für Deutschland) liegt uns besonders die Gesundheit der Hunde am Herzen. Durch bestimmte Zuchtprogramme werden Rassebedingte Krankheiten erforscht um diese einzudämmen.

    Alle Bilder & Quellen: Wenke Syring, von http://www.syring-von-davinci.de