Tierärztliche Vorsorge beim Hund – damit der vierbeinige Freund gesund bleibt

Tierärztliche Vorsorge beim Hund – damit der vierbeinige Freund gesund bleibt

Jeder Hundebesitzer wünscht sich möglichst viele gemeinsame Stunden mit seinem treuen Vierbeiner. Grundsätzlich können Hunde im Durchschnitt 10 bis 16 Jahre alt werden. Vorausgesetzt natürlich, der Hund bleibt gesund. Hundebesitzer sollten Routineuntersuchungen bei ihrem vierbeinigen Freund daher genauso wichtig nehmen wie den eigenen Gang zum Hausarzt.

Vorsorge-Check beginnt zu Hause

Natürlich sollte der Hundehalter seinen vierbeinigen Freund zu Hause beobachten, um Veränderungen im Verhalten und andere Warnzeichen wie glanzloses Fell, Geruch, veränderter Kot oder Gewichtsveränderungen möglichst frühzeitig zu erkennen. Spätestens, wenn die häusliche Kontrolle von Fell, Ohren, Haut, Zähnen und Atem Veränderungen aufzeigt, ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig, um ernsthafte Erkrankungen und Mangelerscheinungen frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die notwendigen Medikamente für die Behandlung können dann entweder direkt beim Tierarzt oder online, zum Beispiel bei Shop Apotheke, gekauft werden. Routinemäßig steht der Tierarztbesuch für den Hund natürlich zur regelmäßigen Impfauffrischung an.

Gang zum Tierarzt – die Routine für den Hund

Ab der 8. Lebenswoche sollte ein Welpe erstmalig beim Tierarzt vorstellig werden. Eine gründliche Untersuchung sowie die Grundimmunisierung stehen an. Danach sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und natürlich die turnusmäßigen Impfauffrischungen wichtig, damit der Welpe sich zu einem gesunden und kräftigen Hund entwickeln kann. Besonders anfällig für Krankheiten sind Hunde, wenn sie das „Seniorenalter“ erreichen. Bei großen Rassen beginnt dies mit dem 7. Lebensjahr, bei kleineren Rassen mit dem 9. Lebensjahr. Ab dem 5. Lebensjahr des Hundes sollten daher vom Tierarzt regelmäßig Gesundheitschecks durchgeführt werden, um eventuelle orthopädische Probleme, Herzerkrankungen oder Stoffwechselstörungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Die Vorsorgeuntersuchungen lassen sich am besten mit den regelmäßigen Impfterminen kombinieren, um dem Hund häufige, stressige Tierarztbesuche nicht zumuten zu müssen.

Wie häufig sollte der Hund zum Tierarzt gehen?

Das Alter und die Krankengeschichte des Hundes nehmen starken Einfluss auf die Häufigkeit der Tierarztbesuche. Natürlich müssen akute Gesundheitsprobleme oder chronische Erkrankungen immer tierärztlich untersucht und behandelt werden. Ansonsten ist es empfehlenswert einmal jährlich die notwendigen Impfungen sowie Wurmkuren durchführen zu lassen. Bei diesem Tierarztbesuch kann auch ein Routine-Check zur Vorsorge erfolgen.

Kosten für den Tierarztbesuch des Hundes

Die üblichen Kosten für die jährliche Impfung und Wurmkuren belaufen sich je nach Hunderasse auf 70 bis 170 Euro im Jahr. Mit dieser routinemäßigen Impfauffrischung wird der Hund gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Leptospirose, Zwingerhusten und Tollwut geschützt. Hinzu kommen gelegentliche Wurmkuren, deren Abstände sich am Fressverhalten des Hundes orientieren sollten. Hunde, die gerne mal etwas am Straßenrand aufsammeln, sollten alle drei Monate entwurmt werden. Hunde, die sich auf ihr heimisches Futter beschränken, kommen allerdings mit einer Wurmkur im Jahr aus.

Fazit

Besser einmal zu viel, als einmal zu wenig – so sollte die Devise für den Hundehalter lauten. Hundehalter, die ihrem Hund ein langes Leben wünschen, gehen sicher gerne häufiger zum Tierarzt und lassen eine Vorsorgeuntersuchung durchführen. Denn nur so ist sichergestellt, dass der Hund gesund und munter bleibt.

Bild & Quelle: tpsdave / Pixabay, creative commons public domain

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