Sehen und gesehen werden: Sicher Gassi gehen in der dunklen Jahreszeit

Sehen und gesehen werden: Sicher Gassi gehen in der dunklen Jahreszeit

Hund mit Schneeflocken auf der Schnauze

Bild & Quelle: pixabay, creative commons, public domain

Wenn im Winter die Tage kürzer werden, es später hell und früher dunkel wird, kann der Spaziergang für Hund und Herrchen zu einer Herausforderung werden. Die verminderte Sicht und schlechte Sichtbarkeit veranlasst zu einer höheren Aufmerksamkeit und zu unterschiedlichen Sicherheitsvorkehrungen. Denn nicht selten passieren Unfälle in der Dunkelheit, da Hunde von Rad- oder Autofahrern übersehen werden oder die Unsicherheit von Tier und Mensch sehr groß ist und zu Fehlverhalten führt. Mit ein paar hilfreichen Tipps können Sie den Spaziergang in der dunklen Jahreszeit mit Ihrem Liebling sicherer gestalten.

Reflektierende Leinen und Halsbänder

Für eine bessere Sichtbarkeit des Hundes gibt es mittlerweile viele unterschiedliche Möglichkeiten. Hundeleinen und Halsbänder mit Reflektoren fallen in der Dunkelheit besser auf. Außerdem gibt es Leuchthalsbänder, die mit kleinen LEDs ausgestattet sind.
Diese können als Dauer- oder Blinklicht den Vierbeiner durchgängig sichtbar machen. Wer noch Halsbänder oder Leinen mit Reflektoren oder Leuchten sucht, findet diese online auf Shoppingportalen wie beispielsweise hier. Doch aufgepasst: Bei kurzem Fell sind fast alle Lichter gut zu sehen, aber bei langem Fell sollten die Lichter mit einer stärkeren Leuchtkraft gewählt werden. Von Leuchthalsbänder mit zu grellen Blinklichtern sollten Hundehalter allerdings Abstand nehmen, da sie den Hund irritieren können.

Westen und Lampen

Außerdem gibt es noch Hundewesten mit Reflektoren, die Ihren Liebling zusätzlich vor Regen, Schnee und Kälte schützen. Diese Westen sind zumeist in hellen Neonfarben erhältlich und bieten so eine noch höhere Sichtbarkeit.
Wenn Sie im Wald oder auf unbeleuchteten Wegen Gassi gehen sollten, ist es ratsam eine Taschen- oder Stirnlampe bei sich zu tragen, denn bei sehr geringem Lichteinfall helfen Reflektoren wenig. Eine ergänzende Lichtquelle ist dann angeraten. Darüber hinaus kann auch das Herrchen mit Reflektoren an der Kleidung ausgestattet sein. Wird der Hund an der Leine geführt, ist es insbesondere für Radfahrer gut zu wissen, wo der Hundehalter steht, damit Unfälle vermieden werden können.

Regeln bei Dunkelheit einhalten

Eine gute Erziehung des Hundes macht sich bei einem Spaziergang in der Dunkelheit besonders bezahlt. Denn nichts ist schlimmer als wenn der Hund unentwegt an der Leine zieht, das Herrchen vehement zurückzerrt und der Vierbeiner schließlich verunsichert und unkontrolliert mit dem Zweibeiner im Schlepptau die Gegend unsicher macht.
An solchen Spaziergängen haben weder Hund noch Hundehalter viel Spaß. Wenn Sie abends in der Stadt unterwegs sind, lassen Sie Ihren Vierbeiner am besten an der kurzen Leine dicht bei sich gehen. Laufen Sie an Straßen entlang, ist es gut, wenn Sie sich auf dem Bürgersteig entgegen der Fahrtrichtung bewegen. Dabei sollte der Hund nicht zu dicht neben der Fahrbahn laufen. Auch Hunde können von der Dunkelheit und den ganzen Lichteinflüssen sowie von größeren Schatten verunsichert werden und sich erschrecken. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Hund bei der Straßenüberquerung nicht einfach losläuft, sondern am Bürgersteig anhält. Sind Sie auf dem Fahrrad unterwegs ist es vorteilhaft bei Einbruch der Dunkelheit vom Rad zu steigen, und mit dem Hund gemütlich nach Hause zu spazieren.

Noch ein paar Tipps

  • Für das Spielen im Dunkeln gibt es das passende Leuchtspielzeug für Hunde. Leuchtstäbe oder -bälle können batteriebetrieben werden oder durch ein besonderes Material gefertigt sein, welches sich über den Tag hinweg mit Licht auflädt.
  • Bei Spaziergängen mit mehreren Hunden können verschiedene Farben von Leuchthalsbänder benutzt werden. So können Sie auch vom Weiten die Tiere auseinanderhalten.
  • Versuchen Sie keine neuen Routen in der Dunkelheit aus. Laufen Sie diese besser bei Tageslicht ab, denn im Dunkeln kann unwegsames Gelände nicht richtig erkannt werden und zu bösen Überraschungen führen.
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