Gesunde Ernährung beim Hund!

Gesunde Ernährung beim Hund!

Tja, da stellt sich mir als erstes die Frage, was versteht man unter einer gesunden Ernährung?
Trockenfutter mit hohem Fleischanteil? Oder doch lieber Dosenfutter? Seit neuestem wird sogar mit veganem Tierfutter geworben.

Hallo, … der Hund ist ein Fleischfresser!!!

Er stammt vom Wolf ab. Dieser Meinung sind schließlich anerkannte Forscher auf diesem Gebiet. Dieses Thema findet sich zur Zeit in allen Hundezeitschriften.
Und es leuchtet auch ein: Warum sonst setzt bei unseren lieben Hunden, egal ob groß oder klein, beim Vorbeihoppeln eines Hasen augenblicklich der Jagdtrieb ein? Weil er so gerne mit ihm spielen will? Das glaube ich kaum.

Trend: Rohfleischfütterung

Der neueste Trend bei der Hundeernährung geht in Richtung Rohfleischfütterung. Auch unter dem Namen BARFEN bekannt. Eine feine Sache für den Hund. Wird doch der Futternapf jeden Tag mit saftigen Fleischstücken, Innereien, Hälsen, Knochen und noch allerlei leckeren Zutaten gefüllt. Wer seinen Hund damit füttern will, muss sich damit allerdings ausführlich auseinandersetzten.
Ich gebe zu, das ist mir zu umständlich. Natürlich achte ich bei Charly auf ausgewogenes Futter mit hohem Fleischanteil. Aber mir ist einfach wichtig, dass die Fütterung einfach in der Handhabung, somit auch für meine Kinder zu bewerkstelligen ist und ich mir nicht ständig den Kopf zerbrechen muss, ob mein Hund die richtigen Nährstoffe bekommt.

Dosenfutter hat auch seinen Reiz

Jaaa, … ich weiß, mit ein wenig Übung, ginge mir die Form der Fütterung in wenigen Wochen in Fleisch und Blut über. Ich kann mich trotzdem nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass meine Gefriertruhe bis obenhin voll ist mit Fleischrationen für meinen Hund. Dosenfutter ist für mich einfach die reizvollere Alternative. Und für meine Mädchen. Lautstark würden sie beim Anblick von ekeligen Innereien protestieren. Das Geschrei wäre nur mit Ohrstöpseln auszuhalten.

Es geht ins Geld

Ein ganz anderer, aber in meinen Augen, genauso wichtiger Punkt sind die Kosten. Manch ein Hundehalter kann kaum seine eigenen Lebensmitteln bezahlen und muss dadurch notgedrungen zu einem billigen Hundefutter greifen. Ist er deswegen ein schlechter Hundehalter?
Eine arme Pensionistin, die ihr Leben lang hart gearbeitet hat und trotzdem nur die Mindestpension bekommt und jeden Monat bangen muss, ob genug Geld für Hundefutter übrig bleibt. Liebt sie deswegen ihren Hund weniger?
Böse Zungen würden dann ja raten, den Hund doch wegzugeben. Ihren Hund, den sie seit zehn Jahren über alles liebt und Bett und Couch mit ihm teilt? Der Hund, der dafür sorgt, dass sie jeden Tag mit ihm spazieren geht und dadurch mit anderen Menschen in Kontakt bleibt?

Der Druck der Werbung

Glaubt man der Werbung, handelt man unverantwortlich, wenn man seinem Hund ganz normales und damit erschwingliches Futter vor die Nase setzt. Leider wird diese Angst noch geschürt, wenn immer wieder Hiobsbotschaften in den Nachrichten auftauchen, dass billiges Hundefutter Schnäbel, Hufe und sogar Gummi enthält.
Arme alte Frau. Arme junge alleinerziehende Mutter.

Kaum auszudenken, wie schlecht sie sich nach so einer Meldung fühlen müssen.

Bekommt doch ihr Liebling nur minderwertiges Futter!

Mein Charly bekommt Dosenfutter mit hohem Fleischanteil, Haferflocken und Gemüseflocken. Ganz einfach und billig. Leide verträgt er das hochwertige Futter nicht. Er bekam Blähungen, kotzte sich die Seele aus dem Leib und verwandelte unser Wohnzimmer in eine Stinkbombe.
Diese Futterzusammenstellung bekommt er seit zwei Jahren und ist laut Tierarzt topfit und gesund. Trotz Getreide!!!

Ein Gastbeitrag von Sonja Rachbauer von http://hundebengelcharly.blogspot.com

Bild & Quelle: Sonja Rachbauer

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